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Nachberechnung

von
Günter

Ich bin bereits in Rente und mir wird ein Versorgungsausgleich abgezogen. Ich habe jetzt über das Gericht eine Nachberechnung beantragt. Die Unterlagen sind von Beiden Seiten bereits bei Gericht eingegangen und ich warte auf die richterliche Entscheidung. Muss ich mit Gerichtskosten rechnen? Und wie hoch wird der Streitwert sein, wenn der Versorgungsausgleich von 315 auf 285 Euro gesetzt wird?
Danke

von
Wolfgang

Hallo Günter,

&#62; Muss ich mit Gerichtskosten rechnen?

Grundsätzlich ja, das Verfahren wird neu aufgedröselt - keine Kosten nur dann, wenn Ihnen Prozesskostenhilfe (bei geringem Einkommen) zusteht.

Dumme Frage, zu spät, hat Sie niemand vorher (Auskunftsstelle beim Familiengericht) darüber aufgeklärt, was kostenmäßig auf Sie zukommt ? Und ...über die Differenz zum &#39;alten&#39; Wertausgleich scheinen Sie informiert zu sein - meines Wissen ist damit (-30 EUR) die Grenze überschritten, dass neuer Wertausgleich doch festgesetzt wird ...nur, zu welchem Preis ;-) Langfristig wird es sich rechnen. Sie hätten vielleicht vorher ein paar EUR in ein Anwaltsgespräch investieren sollen (online relativ preiswert möglich) ...hier wird Ihnen wohl niemand die Kostennote (sofern keine Anwaltsseele hier gewissensfrei und zum selbstlosen Zweck mitliest ;-) verraten können.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Mit Gerichtskosten müssen Sie auf jeden Fall rechnen. In welcher Höhe die anfallen werden, kann Ihnen mit Sicherheit das Familiengericht mitteilen.