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Experten-Antwort

Nachträglich für Rente einzahlen

von Paula Rube26.02.2015 | 18:57
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, ich werde dieses Jahr 55 Jahre alt, war 11 Jahre berufstätig, bekam dann 2 Kinder und bin seitdem 25 Jahre Hausfrau. Lohnt es sich für mich, jetzt noch in die Rente einzuzahlen? Über eine Beantwortung würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon jetzt ganz herzlich dafür! Viele Grüße, Paula

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Guten Tag Frau Rube,

ob sich eine Zahlung freiwilliger Beiträge für die Rente lohnt oder nicht, hängt davon ab, was man damit erreichen kann bzw. will.

Es wurde bereits erwähnt, dass die Frage der Erfüllung einer sogenannten „Wartezeit“(=Mindestversicherungszeit) und der damit verbunden Möglichkeit einer früheren Altersrente zu klären wäre. Für die Geburtsjahrgänge ab 1952 und später sind für Altersrenten derzeit die 5-, 35-und 45-jährige Wartezeit relevant.

Eine aussagekräftige Antwort dazu kann am ehesten im Rahmen einer persönlichen Beratung in der nächstgelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung gegeben werden.

Die Frage der „Rendite“ von Beitragszahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung ist schon angesprochen worden.

Hierzu gibt es

- auf dieser Seite einen Artikel „Soviel Rente gibt´s für den Beitrag“ =

Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche.

- eine Broschüre „Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung“ =

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/03_broschueren_und_mehr/01_broschueren/01_national/rendite_der_gesetzlichen_rv.html

- mehrere Artikel in Finanztest in der Ausgabe 1/2014 „Überraschung im Rentenduell – Altersvorsorge für Selbständige“ und in der Ausgabe 2/2014 „Freiwillige vor – gesetzliche Rentenversicherung“

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

10 Antworten

HotRodam 26.02.2015 | 20:43
Das meint der geniale Herr Z. dazu: 55 Jahre immer 43 Stunden pro Woche zum Mindest-Lohn gibt Rente wie Hartz IV EUR 2.500 brutto pro Monat durch EUR 8,50 Mindest-Lohn = ca. 294 Arbeits-Stunden pro Monat EUR 2.500 brutto pro Monat X 12 Monate X 35 Jahre = EUR 1.050.000 geteilt durch 55 Jahre = ca. EUR 19.091 pro Jahr geteilt durch 12 Monate = EUR 1.590,91 brutto geteilt durch EUR 8,50 = ca. 187 Stunden pro Monat geteilt durch 30 Tage = ca. 6 Stunden 10 Minuten pro Kalender-Tag ca. 187 Stunden pro Monat geteilt durch 8 Stunden = 23,375 Arbeits-Tage pro Monat EUR 19.091 pro Jahr geteilt durch 52 Wochen = EUR 367,13 geteilt durch EUR 8,50 = ca. 43 Arbeits-Stunden pro Woche Wer 55 Jahre lang für 43 Stunden pro Woche Mindest-Lohn von EUR 8,50 brutto verdient, bekommt nach 55 Jahren Rente auf Höhe von Hartz IV. "Das Armutsrisiko künftiger Rentnergenerationen ist nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" erheblich höher als bislang bekannt. Ab dem Jahr 2030 erhielten selbst Arbeitnehmer, die 2500 Euro brutto im Monat verdient und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro. Die Zeitung beruft sich dabei auf neueste Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums." Quelle und Volltext: http://www.tagesschau.de/inland/altersarmut116.html EUR 1.590,91 brutto = EUR 1.144,83 netto minus EUR 300 Frei-Beträge = EUR 844,83 anrechnungs-fähig minus EUR 391 Regel-Bedarf = EUR 453,83 Vergleichs-Wert Wohn-Geld Mieten-Stufe VI EUR 407 plus 10 % = EUR 447,70 Fehlen noch EUR 6,13 bis zur Berechtigung zum Aufstocken, was z.B. bei Mehr-Bedarf für Warmwasser (EUR 8,99) schon der Fall wäre. http://www.harald-thome.de/media/files/RB-Warmwasser-Mehr-Bedarf… Also 55 Jahre jeweils 43 Stunden pro Woche arbeiten zum Mindest-Lohn von EUR 8,50 brutto ist Hartz IV-Niveau während der Arbeits-Jahre und auch als Rentner. Deutschland betreibt seit Jahrzehnten Lohn-Dumping im eigenen Land, untere Lohn-Gruppen müssten heutzutage bei ca. EUR 11,57 netto liegen.
Schilas Mamaam 26.02.2015 | 21:13
Huch ! was ist denn nun los ? Sonst gibt es doch so etwas nur am Wochenende !
W*lgangam 26.02.2015 | 22:48
Hallo Paula Rube, nein - auch ohne Blick aufs Rentenkonto, das (freiwillige Beiträge) ist Geld zum Fenster raus ...wenn Sie wollen, ich stehe unterm Fenster und fange die Scheine ein :-) Einzige Chance für diese Aktion: die Kinder sind nahezu 10 Jahre auseinander geboren, so dass über die Berücksichtigungszeiten für Kindererziehung Sie in Richtung von 35 Jahren gehen - und fehlende/eingezahlte Zeiten somit um einen 4 Jahre und 4 Monate (Jahrgang 50) vorgezogenen Rentenbeginn bedeuten würden. Falls es so näherungsweise sein sollte, dann bitte _vorher_ in der nächsten Beratungstelle durchrechnen lassen. Gruß w.
Kai-Uweam 27.02.2015 | 07:43
Freiwillige Beiträge machen grundsätzlich nur Sinn, um eine "höhere" Wartezeit zu erfüllen bzw. überhaupt eine zu erreichen (zB nur 2 Kinder geboren und gar nicht gearbeitet). Ansonsten ruhig auf W. hören, er kennt sich da aus.
Paula Rubeam 27.02.2015 | 07:47
Hallo Kai-Uwe, das finde ich aber richtig nett! Vielen Dank! Ich wünsche noch einen schönen Tag. Viele Grüße Paula
Paula Rubeam 27.02.2015 | 07:27
Hallo "W", hier sage ich nochmals DANKE! Meine Kinder sind 2 Jahre auseinander - das war die Geschichte mit dem Einzahlen. Viele Grüße Unbekannterweise, Paula
Paula Rubeam 27.02.2015 | 07:29
......das frage ich mich auch??!!
Paula Rubeam 27.02.2015 | 12:17
Sehr geehrter"Experte", auch Ihnen ein herzliches Dankeschön für Ihre Hilfe bzw. Tipps, die ich sehr gerne umsetzen werde, indem ich einen Termin bei der Beratungsstelle ausmache. Viele Grüße, Paula Rube
GroKoam 27.02.2015 | 14:17
Geh arbeiten.
Rentenzombieam 28.02.2015 | 17:59
Was für ein übler Blödsinn!
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