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Nachtrag

von ATZ4622.06.2008 | 18:12
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8 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Bei Ermittlung des haben Gehalts wird welcher Abrechnungszeitraum zugrundegelegt? Wie werden "Variable" z.B. Provisionen gehandhabt? Abermals Dank und Gruß

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Hallo ATZ46,

bei variablen Lohnbestandteilen ist das Regelarbeitsentgelt ggfls. jeden Monat neu zu berechnen.

7 Antworten

uschisiggiam 22.06.2008 | 19:26
bei ATZ gibt es kein halbes Gehalt, sondern mind. 70 % ( Blockmodell ). Variable Gehaltsteile können / müssen aber nicht / entsprechend berücksichtigt werden. Alles ist eine Verhandlungssache zwischen AN und AG, der im übrigen der ATZ zustimmen muss.
Klausam 22.06.2008 | 19:54
Ich habe diese Überlegungen auch im Kopf. Geboren bin ich am 29.01.1952. Ich könnte also idealerweise ab 12/2009 über 7 Jahre und 2 Monate in Altersteilzeit gehen und würde dann meinen 65. Geburtstag erreichen und könnte dann die abschlagsfreie Rente für "besonders langjährig Versicherte" in Anspruch nehmen. Normalerweise würde ich einfach noch etwas weiterarbeiten. Die gegenwärtige Politik verunsichert mich jedoch, das zu tun. Also ist es wohl besser, Steuergelder in Form von Altersteilzeit zu versachwenden. Das schlechte Gewissen soll und ja jetzt eingeredet werden... Sonst gibt es 2009 einen Schwall von Altersteilzeit-Neuverträgen.
Paulaam 22.06.2008 | 20:15
Hallo uschisiggi, ein klein wenig anders ist es schon. Das Altersteilzeitgehalt beträgt im Blockmodell 50 Prozent des bisherigen Bruttogehaltes. Für die Berechnung der Rentenbeiträge werden 90 Prozent zugrunde gelegt. Jetzt kommt der "Aufstockungsbetrag" der auf mindestens 70 Prozent, je nach Tarifvertrag aber zwischen 80 und 90 Prozent des bisherigen Nettolohnes beträgt. Paula
Paulaam 22.06.2008 | 20:09
Hallo Klaus, mit der Verschwendung von Steuergeldern ist das so eine Sache. Der Gedanke der Altersteilzeit war und ist das Ausscheiden älterer Arbeitnehmer und die Einstellung junger Arbeitsloser. Nur dann gibt es eine staatliche Förderung. In der Praxis hat es sich aber so ergeben, dass Ältere in Altersteilzeit gingen es aber keine Neueinstellung, also auch keine Förderung, gab. So haben sich die Betriebe saniert. Paula
Klausam 22.06.2008 | 20:17
In meinem Betrieb (den Namen möchte ich nicht nennen, ist deutschlandweit bekannt) funktioniert das noch recht gut. Da wird garantiert ein Junger nachwachsen ;-) Aber ich merke, dass man, je älter man wird, immer weniger akzeptiert ist. Das "Neue" machen die Jungen. Da brauchen die mich nicht. Es gibt Events, die für ältere nicht geeignet sind usw. Wie lange geht das noch gut? Und wenn Altersteilzeit, dann muss das bis 12/2009 beginnen. Besser werden die Bedingungen dafür garantiert nicht.
Paulaam 22.06.2008 | 20:31
Schön dass es in Ihrem Betrieb noch funktioniert. Ich kenne namhafte deutsche Unternehmen, die ganze Jahrgänge mit jeweils hunderten Mitarbeitern in die Altersteilzeit verabschiedet haben ohne dass neue Mitarbeiter eingestellt worden sind (also auch ohne Förderung) Paula
Rosannaam 22.06.2008 | 23:28
Hallo Klaus, da ja im Moment in der Politik noch viel über das Für und Wider der Altersteilzeit UND der Teilrente diskutiert wird, würde ich an Ihrer Stelle auf jeden Fall noch mit der Entscheidung, ob Altersteilzeit oder nicht, abwarten. Zwingen kann man Sie ja nicht dazu. Und bis zum Dezember 2009 ist ja schon noch ein bißchen Zeit. MfG Rosanna. P.S. "Das "Neue" machen die Jungen. Da brauchen die mich nicht. Es gibt Events, die für ältere nicht geeignet sind usw." Ich verstehe schon, dass das auch mit am Ego kratzt. Es wird aber manchmal auch nicht richtig von der Firma "verkauft". Aber vielleicht sollten Sie darüber nachdenken, dass die "Neuen/Jungen" es ja auch lernen müssen. Sonst scheiden Sie irgendwann aus dem Betrieb aus und es gibt keine "Nachfolger". Versuchen Sie es mal, aus dieser Sicht zu sehen. Ihre Sachkenntnis ist doch mit Sicherheit weiterhin gefragt, oder? Wir "Älteren" (bin ungefähr Ihr Jahrgang) sehen dies gerne als Diskriminierung, wenn wir nicht mehr so mithalten DÜRFEN wie die Jungen, obwohl wir es KÖNNTEN! In einer Personalversammlung bei uns war aber genau DAS das Thema: Wenn wir keine Nachfolger haben und einmal in Rente gehen, WELCHE Fachleute gibt es dann?
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