Nachversicherung

von
d

Seit ein paar Jahren bin ich verbeamtet auf Lebenszeit. Laut Aufstellung meines Versicherungsverlaufes habe ich bisher insgesamt 50 Monate Pflichtbeitragszeit zur gesetzlichen Rentenversicherung. In diesen 50 Monaten sind aber auch insgesamt 24 Monate Nachversicherung der Zeit als Beamter auf Widerruf enthalten. Mich interessiert nun Folgendes: 1. Ist es tatsächlich sinnvoll, sich die Rentenbeiträge zurückzahlen zu lassen, weil, soweit ich weiss, Rentenzahlungen zu 100% von den erworbenen Pensionsansprüchen abgezogen werden?
Ich koennte ja durch 10 Monate als 400Euro-Nebenjobber die notwendigen Beitragszeiten auf das Minimum von fuenf Jahren aufstocken.
2. In welchem Fall werden mir diese Zeiten als Beamter auf Widerruf (die allerdings nachversichert wurden) auf meine Pension angerechnet? Oder gar auf beides, Pension und Rente?
3. Wird meine Zeit bei der Bundeswehr eventuell auf meine Pension angerechnet statt der Rente, wenn ich meine Zeiten nicht auf 60 Monate aufstocke?
Danke, d

von Experte/in Experten-Antwort

Ich nehme an, Ihnen liegt ein Versicherungsverlauf Ihrer Rentenversicherung vor.
Ich empfehle nun, um wirklich herauszufinden, welche Zeiten in Ihrer Pension berücksichtigt werden, Ihre Versorgungsdienststelle anzusprechen und dort eine Bescheinigung über die ruhegehaltfähigen Zeiten anzufordern. Grundsätzlich ist die Erstattung von Beitragszahlungen immer ein schlechtes Geschäft, weil unverzinstes Geld aus der Vergangenheit mit der Wirkung von Inflation etc. erstattet wird. Die Idee mit dem Minijob ist gut und richtig. Die Anrechnung der Versorgungsdienststelle bezieht immer die zustehende Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung ein. Sofern der Leistungsanspruch nicht gegeben ist, weil die Anspruchsvoraussetzungen für eine Leistung nicht erfüllt werden, erfolgt auch die Anrechnung nicht. Es empfiehlt sich auf jeden Fall ein Gespräch mit der Versorgungsdienststelle.