Nachversicherung - Beitragsbemessungsgrenze

von
Versorgungssachbearbeiterin

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein ehemaliger Beamter muss für mehrere Jahre nachversichert werden, da er unversorgt ausgeschieden ist.

Für einen Zeitraum von einigen Jahren verdiente er (im Beamtenverhältnis) über der BBG in der Rentenversicherung. Im Jahr 2013 sank das Einkommen untermonatig ab Oktober auf einen monatlichen Betrag weit unter der BBG (RV).

Nun die Frage: Ist bei der Berechnung der Nachversicherung die jährliche oder die monatliche BBG Zugrunde zulegen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

von
=//=

Meines Wissens wird die NV immer für das gesamte Jahr bis zur BBMG durchgeführt, nicht für einzelne Monate.

Wenn Sie es geanu wissen wollen, fragen Sie den Dienstherrn. Zur Berechnung und Tragung der Beiträge s. § 181 Sozialgesetzbuch - SGB - VI.

http://h24kv066.lva24.drv:8080/Raa/Raa.do?f=SGB6_181R0&id=§%20181%20Berechnung%20und%20Tragung%20der%20Nachversicherungsbeiträge%20%205%20389

Experten-Antwort

Hallo Versorgungssachbearbeiterin,

es ist - wie auch bei "normalen" Beschäftigungsverhältnissen - die monatliche Beitragsbemessungsgrenze zugrunde zu legen.

Dies bedeutet auch, dass die in den Monaten Januar bis September 2013 nicht verbeitragten Entgeltteile nicht in die Monate Oktober bis Dezember verschoben werden können.

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