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Nachweise Arbeitsunterlagen DDR

von
Petermann

In Fachzeitschriften ist derzeit zu lesen: Für ehm. DDR-Bürger werden ungeklärte Zeiten für die Rente nicht berechnet, betroffen sind Jahrgänge 1946-1974 besonders, i.d. Regel fehlen hier die Nachweise der Arbeitszeiten bis zur dtsch.Wiedervereinigung komplett. --
Ich war der Meinung, die SV-Ausweise seien immer korrekt geführt worden und sind Nachweis genug !??

von
-_-

Zitiert von: Petermann

In Fachzeitschriften ist derzeit zu lesen: Für ehemalige DDR-Bürger werden ungeklärte Zeiten für die Rente nicht berücksichtigt. Betroffen sind Jahrgänge 1946-1974 besonders. I.d. Regel fehlen hier die Nachweise der Arbeitszeiten bis zur Wiedervereinigung komplett.

Ich war der Meinung, die SV-Ausweise seien immer korrekt geführt worden und sind Nachweis genug?


Was lesen Sie denn für "Fachzeitschriften"? Oder haben Sie da etwas nicht verstanden?

Der Ausweis für Arbeit und Sozialversicherung ist der Nachweis. Wird der aber nicht vorgelegt, obwohl die Deutsche Rentenversicherung die Versicherten auf deren Mitwirkungspflichten hinweist, fehlen die Zeiten natürlich im Versicherungskonto. Daher kann man nur empfehlen, den Antrag auf Klärung des Versicherungskontos umgehend nachzuholen und den Ausweis für Arbeit und Sozialversicherung in diesem Rahmen vorzulegen.

Ende 2011 läuft nämlich die Aufbewahrungspflicht für die Unterlagen der ehemaligen DDR-Betriebe ab und im Ausweis für Arbeit und Sozialversicherung möglicherweise nicht eingetragene Zeiten sind dann nicht mehr nachweisbar. Das gilt auch für Fälle, in denen der Ausweis für Arbeit und Sozialversicherung verloren gegangen oder seinerzeit von DDR-Behörden eingezogen worden ist.

Experten-Antwort

Dem Beitrag von „-_-„ wird zugestimmt. Im übrigen können Sie weitere Informationen auch unter der Expertenantwort vom 15.09.2011 unter folgendem Link erfahren:
http://www.ihre-vorsorge.de/forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=17927&tx_mmforum_pi1%5Bpageret%5D=2