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Nachzahlung von Pflichtbeiträgen

von Christa25.07.2008 | 16:55
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17 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo ich bin 60 Jahre und möchte mit 60 in Rente gehen. Die Wartezeit mit 15 Jahre sind erfüllt. Nach dem 40. Lebensjahr sind keine Pflichtbeiträge vorhanden. Die Wartezeiten für schwerbehinderte Menschen sind nicht erfüllt und kann bis zum 65. Lenbensjahr auch nicht mehr erreicht werden. Frage: Kann ich durch Nachzahlung von Mindestbeiträgen zur Pflichtversicherung erreichen, daß ich mit 60 in Rente gehen kann? Wie hoch sind die Mindestbeiträge?

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Mit freiwilligen Beiträgen können Sie nie Pflichtbeiträge erhalten! Die freiw. Beiträge sind nur sinnvoll, um die große Wartezeit von 35 zu erfüllen. Da Sie aber selbst schreiben, dass Sie diese nicht mehr erfüllen können ist jede Überlegung diesbezüglich müßig! Sie erhalten schlussendlich frühestens mit 65 plus X, auch wenn z.B. jetzt noch voll arbeiten würden, Ihre Regelaltersrente.

16 Antworten

Kurtam 25.07.2008 | 17:30
Mindestbeiträge, in ihrem Fall wohl freiwillige Beiträge können nur für das laufende Jahr nachbezahlt werden.
Rente mit Siebenundsiebzigam 25.07.2008 | 19:41
Pflichtbeiträge können Sie nur entrichten durch a) Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung oder einer selbständigen Tätigkeit, die der Versicherungspflicht unterliegt b) Bei Ausübung einer versicherungsfreien Beschäftigung (Minijob) durch Verzicht auf die Versicherungsfreiheit c) Durch Aufnahme einer an sich nicht versicherungspflichtigen selbständigen Tätigkeit und gleichzeitiger Beantragung der Versicherungspflicht d) durch Bezug von Sozialleistungen, bei denen der Sozialleistungsträger Pflichtbeiträge an die Rentenversicherung überweist (z.B. Arbeitslosengeld, Krankengeld, Arbeitslosengeld II soweit die Leistung nicht darlehensweise gewährt wird usw.) Pflichtbeiträge zu a bis d können nicht für bereits vergangene Zeiträume nachentrichtet werden. Ein Verzicht auf die Versicherungsfreiheit ist nur für die Zukunft möglich. All die genanten Varianten, so vermute ich, werden Ihnen aber leider nicht weiterhelfen. Mit regulären freiwilligen Beiträgen, die Sie nur noch ab Beginn des laufenden Jahres entrichten könnten, wäre die Erreichung Ihres Zieles ebenfalls nicht möglich. Ihnen verbleibt als Option also nur noch das Abwarten der Regelaltersgrenze um dann die Regelaltersrente zu beantragen. Bis diese allerdings erreicht ist, könnte der freundliche Gesetzgeber die Regelaltersgrenze netterweise mal wieder anheben. "Googeln" Sie mal und geben das Stichwort "Rente mit 77" ein. Denken Sie immer an das Spielchen "vor der Wahl - nach der Wahl". Falls Sie vor Erreichung der Regelaltersrente versterben sollten wäre auch zumindest schon jetzt die Wartezeit für die Gewährung einer Hinterbliebenenrente erfüllt. Von der Entrichtung von freiwilligen Beiträgen würde ich Ihnen abraten. Unabhängig davon würde ich Ihnen empfehlen, sich die Zusammenhänge in einer Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers nochmals erklären zu lassen. http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/526/144201/ Es grüsst Sie Amadé
Realistam 26.07.2008 | 14:37
Was soll denn bitteschön Ihr Hinweis auf den Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 22.11.2007? Mal ganz abgesehen davon, dass dieser Artikel schon mehr als acht Monate alt und somit alles andere als aktuell ist, geht daraus lediglich hervor, dass eine Handvoll sich sehr wichtig vorkommender Leute eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters für erforderlich hält, SOFERN seitens der Politik nicht gegengesteuert wird - nicht mehr und nicht weniger! Wer sich nicht die Mühe macht, geschätzter @Amadé, Ihre manchmal recht zahlreichen Links inhaltlich zu überprüfen, der könnte die "Rente mit 77" schon für beschlossene Sache halten, was aber keinesfalls so ist. (Und wahrscheinlich auch niemals so sein wird!) NIEMAND weiß, wie sich unser Rentensystem in den nächsten Jahre entwickeln wird - auch SIE nicht! Was bezwecken Sie also mit Ihrer permanenten Panikmache?
Realistam 26.07.2008 | 15:16
Der in diesem Zeitungsartikel zitierte "weise" Professor Hans-Werner Sinn, der auch schon mal völlig erfolglos "die halbe Rente für Kinderlose" gefordert hat, hält die von ihm ins Spiel gebrachte Zahl "77" übrigens selbst für absurd!
Amadéam 26.07.2008 | 16:04
Ich vergaß zu grüßen, das ist unhöflich. Ich bitte um Entschuldigung. Ihr Amadé
Rente fährt Richtung Grundsicherungam 26.07.2008 | 15:28
Ich kann lesen, guter Mann. Natürlich kommt nicht die Rente mit 77, dass System würde sich sofort und für jedermann auf den ersten Blick ad absurdum führen. Was aber wie das Amen in der Kirche kommen wird ist der Versuch, die Leidensfähigkeit der Bevölkerung durch weitere Rentenkürzungsmaßnahmen zu testen. In Zeiten des konjunkturellen Abschwungs, vor denen wir nunmal stehen, wird der Spielraum für soziale Wohltaten erheblich enger werden. Die Sozialstaatszauberer haben den Karren schon längst unwiderruflich auf Kurs gebracht der fährt so oder so nun mal gegen die Wand. Beissen Sie sich nicht so sehr an dem Reizwort "Rente mit 77 fest". Eine "Lösung" wäre auch "Grundsicherung für Alle". Es gibt da noch diverse andere Stellschrauben, um die Sozialstaats-Suppe noch zu verdünnen. Hauptsache die Farbe der Suppe haut noch so einigermassen hin. Warten wir es ab und sprechen uns einfach nach der nächsten Bundestagswahl wieder. Es war völlig in Ordnung, die Fragestellerin auf das Szenario hinzuweisen, dass bei der Rente nichts so bleiben wird wie es ist oder haben Sie andere nachvollziehbare Informationen, dass das Leistungsspektrum der Gesetzlichen Rentenversicherung nach Jahrzehnten der Ausdünnung und Beschneidung nun auf einmal wieder ausgebaut wird?
Realistam 26.07.2008 | 19:13
Ich lasse mich ganz einfach überraschen. Getreu dem Motto: "Es kommt so, wie es kommen muss!" Wenn Ihre Prognosen immer stimmen würden, dann hätte es in den letzten beiden Jahren überhaupt keine Rentenerhöhungen geben dürfen. Natürlich war es nicht viel, aber besser als Nichts! (Wer anderer Meinung sein sollte, kann die Erhöhungsbeträge der letzten beiden Jahre ja einem wohltätigen Verein spenden!) Auch von mir einen freundlichen Gruß!
BOBBYam 27.07.2008 | 11:34
Antwort an Realist: Meine Rentenerhöhung von 1.83 € brutto kann die RV gerne zurückbekommen! 1,1 % !
Realistam 27.07.2008 | 13:57
Nur zu, niemand hindert Sie daran! Worauf warten Sie noch, wenn Sie sich das leisten können, bei Ihrer mageren Rente von 166,36 €(?) auf 1,83 € zu verzichten? Wenn Sie mehr eingezahlt hätten, wäre Ihre Rente und somit auch die letzte Erhöhung entsprechend höher ausgefallen. Oder ist jetzt auch noch die DRV daran schuld, dass Sie keine nennenswerten Beitragszeiten zurückgelegt haben? Hauptsache, wir haben mal wieder gemeckert, gell?
?-?am 27.07.2008 | 16:40
und ein User mit dem Namen "realist" muß zu allem und jedem seinen Senf dazugeben
Realistam 27.07.2008 | 16:51
Stimmt! Was dagegen?
Vorsichtam 28.07.2008 | 09:53
Merkt ihr alle noch was!!??!! Schaut euch mal die Frage von Christa an!!! Und was ihr daraus macht! Vor allem die zweite Antwort ist bezeichnend!! Da geht es erwiesenermaßen nicht um eine freundliche hilfreiche Aufklärung bzw .einfache Beantwortung einer nachvollziehbaren Frage einer Forumsbesucherin, nein: Diese wird lediglich benutzt als Stichwortgeberin, um seine selbstgerechte Diskussionsgeilheit und Schwarzmalerei hier auszuleben. Sorry, aber mehr kann ich aus diesen "Antworten" nicht herauslesen!! Traurig! Ich hoffe, sie - Christa - haben Ihre Antwort herauslesen können. Experte hat´s ja getan. MfG
Rosannaam 28.07.2008 | 10:47
"Ich hoffe, sie - Christa - haben Ihre Antwort herauslesen können. Experte hat´s ja getan." Die Frage von @Christa wurde bereits am 25. ausführlich beantwortet. @Christa hatte den gleichen Beitrag 2 x eingestellt.
Vorsichtam 28.07.2008 | 11:18
OK - wußte ich nicht. Danke. Meine anderen Aussagen hier mal zu diesem Gezeter zu treffen, war mir aber ebenso wichtig. Ich hoffe, Sie können das nachvollziehen. MfG
Rosannaam 28.07.2008 | 12:06
Ja klar kann ich das. Wird sich aber leider nicht vermeiden lassen, dass manche hier ihren Frust ablassen. ;-)) Ich finde es schade, dass nur so wenige, vereinzelte User, auch wenn sie selbst schon Schwierigkeiten mit der DRV hatten, sich mal positiv über die DRV äußern. Über Negatives wird immer schnell und ausgiebig gemeckert...
Vorsichtam 28.07.2008 | 12:22
"Ich finde es schade, dass nur so wenige, vereinzelte User, auch wenn sie selbst schon Schwierigkeiten mit der DRV hatten, sich mal positiv über die DRV äußern. Über Negatives wird immer schnell und ausgiebig gemeckert..." Diese Meinungen sind oft stark emotionsgeleitet und damit ist eigentlich eine konstruktive Auseinandersetzung nicht möglich - leider!! Mich stören vor allem die, die meinen, sie hätten die Weisheit bereits mit 5 Jahren mit großen Löffeln in sich reingeschauffelt bekommen... Verunsicherung wird somit weiter geschürt, was wohl nicht dem Sinn und Zweck dieser Seite entspricht.
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