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Nebenberuflich selbständig - Beitragssätze

von
Marcellus

Hallo,

ich habe mich dieses Jahr nebenberuflich selbständig gemacht. Da ich im Wesentlichen zur Zeit nur für einen Auftraggeber tätig bin (wurde in einem Statusfeststellungsverfahren als echte Selbständikeit anerkannt), habe ich einen Antrag auf Befreiung von der RV-Pflicht für Existenzgründer auf 3 Jahre gestellt. Die RV hat mir nun ein Formular geschickt, womit zunächst wohl erst einmal das Vorliegen einer Versicherungspflicht geprüft werden soll. U.a. wird da die Entscheidung für eine Beitragshöhe gefordert:

- halber Regelbeitrag
- voller Regelbeitrag
- einkommensgerecht nach einem möglichst exakt zu schätzenden Einkommen

Da der Gewinn (also das Einkommen) aus meiner selbständigen Nebentätigkeit z. Zt. noch bescheiden ausfällt, stellt sich mir nun die Frage, welche dieser Optionen ich wählen soll? Muss man das im Einzelfall ausrechnen, ob nun der halbe Regelbeitrag oder der einkommensgerechte günstiger wäre? Gibt es einen absoluten Mindestbetrag, den man auch bei einem "Mini"-Einkommen durch die selbständige Tätigkeit grundsätzlich leisten muss?
Ist die Option, die ich hier wähle dann auch über die drei Jahre einer Befreiung hinaus dann bindend für mich?

Vielen Dank für eine kurze Info!

von
Schade

solange der Gewinn unter 400 &#8364; mtl. liegt, müssen Sie gar nichts zahlen, weil Sie geringfügig selbständig sind.

Wenn Sie sich für 3 Jahre befreien lassen, müssen Sie auch nichts zahlen.

Liegt Ihr Gewinn zwischen 400 und ca 1200 &#8364; ist der einkommensgerechte Beitrag (Gewinn mal 19,9%) billiger als der halbe Regelbeitrag...

Experten-Antwort

Hallo Marcellus,

eine Befreiung der Versicherungspflicht kann nur bei tatsächlichem Vorliegen der Versicherungspflicht ausgesprochen werden. Sofern Ihr laufendes Einkommen regelmäßig monatlich unter 400 Euro liegt sind Sie kraft Gesetzes aufgrund der Ausübung einer geringfügigen selbständigen Tätigkeit versicherungsfrei. Somit kann auch keine Befreiung erfolgen.
Wir empfehlen Ihnen sich diesbezüglich an Ihren zuständigen Rentenversicherung zu wenden.