< content="">

negatives Reha Gutachten

von
Hermi

Hallo, wer kann uns helfen?
Gestern hat mein Mann seinen Abschlußbericht der medizinischen Reha erhalten. Er ist 1961 geboren, von Beruf Maurer, ist ausgesteuert nach 2 Bandscheiben OP LWS 4/5 in 2003/2004 und hat bis 30.09.2007 EM Zeitrente erhalten. Ist seid ende 2004 in Schmerztherapie und auf Opiate eingestellt. Trockener Alkoholiker. Macht seid ca 1,5 Jahren einen Nebenjob als Hausmeister max . 30h im Monat, bei freier Zeiteinteilung im Wohnort. So viel zur Vorgeschichte
Der Reha Bericht ist niederschmetternd (für Ihn), laut dem Gutachten ist er in der Lage 8h und mehr zu arbeiten, mit Einschränkungen (als Maurer jedoch unter 3h). Der Psychologe schreibt er hätte eine &#34;Rentenerwartungshaltung &#34; auf seine ständigen Schmerzen ist er mit keinem Wort eingegangen, ebenso wenig haben die Orthopäden klären können woher die Schmerzen kommen. Auf jeden fall sieht es so aus das die Rente nicht weiter gewährt wird. Gestern war er auf dem Arbeitsamt, dort hat man zwar gesagt das es nun erst einmal Arbeitslosengeld gibt. Wir wissen das wir den Bescheid der DRV abwarten müssen doch auch dem Mitarbeiter der Arbeitsagentur war klar das die Rente nicht weiter geht und hat meinem Mann geraten bei der DRV einen Antrag auf berufliche Reha zu stellen noch vor dem 30.09.2007.
Meine Frage: Hat man dann noch das Recht auf Wiederspruch gegen die Rentenablehnung, wiederspricht sich das nicht in sich selbst? Mein Mann ist mit Sicherheit kein Simulant, ich sehe jeden Tag wie er sich mit den Schmerzen herum Quält, ganze Tage zu Arbeiten ist einfach nicht zumutbar, auch seine behandelnden Ärzte schütteln nur den Kopf über das Gutachten

von
Roll the Bone`s

Jetzt bin ich aber gespannt,was Sie da für aufschlussreiche Kommentare und Antworten bekommen.Schade,Schiko,Knut, und co.

von
Nix

Ihr Mann kann unabhängig vom bereits gestellten Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Widerspruch gegen die Rentenablehnung erheben.

von
Roll the Bone`s

Esgilt immer noch:Reha vor Rente.Wenn es stimmt was Sie schreiben wir der Ablehnungsbescheid wegen der Rente in etwa so aussehen.
Ihrem Antrag auf Weitergewährung der Rente weg...... über den 30.09.07 hinaus kann nicht enteprochen werden,weil Sie nach med.Sicht in der Lage sind mehr als 6 Std.täglich auf dem allgem.Arbeitsmarkt wieder tätig zu sein.Ausgeschlossen ist die Tätigkeit als Maurer.Tätigkeiten auf dem allgem.Arbeitsmarkt wären Pförtner usw.Ob es freie Arbeitsplätze in diesen Bereichen gibt hat der Rentenversicherungsträger nicht zu vertreten.Wenden Sie sich hierwegen an Ihr zuständiges Arbeitsamt.
So ähnlich könnte der Bescheid lauten.
Also sofort Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen!Dann kann Ihr Mann das Abi machen dann studieren und dann viel viel Geld verdienen.Wenn er Glück hat.Oder oder oder.Also praktisch steht ihm die Welt offen.

von
m.h.

hallo hermi,
haben sie schon einmal überlegungen angestellt, eine verdachtsanzeige auf anerkennung einer berufskrankheit zustellen bzw.stellen zulassen?
eine weitere möglichkeit ist die evtl.zahlung von übergangsleistungen § 3 abs.2 bkv.
m.f.g.

von
Josef

Gehen Sie unverzüglich zu einem Fachanwalt für Sozialrecht.
Der zeigt Ihnen alle Möglichkeiten auf und vertritt
Sie gegen die Rentenversicherung.
Viele Kranke werden leider bei den Gutachtern bzw in der Reha - wie bei Ihnen - &#34; Gesundbegutachtet &#34;
Lassen sie sich dringend
anwaltlich beraten.
Ein Tipp aus eigener Erfahrung !!!

von
Roll the Bone`s

übriegens:Das ist doch kein negatives Gutachten.Ihr Mann sollte mit dem Heilverfahren von dem Rentenbezug weg kommen und wieder für den allgemeinen Arbeitsmarkt fitt werde.Das wurde erreicht.Ist doch OK so.oder wollte Ihr Mann was anderes?

von
Hermi

Antrag auf Berufserkrankung wurde von der BG abgelehnt, ebenso der Wiederspruch, Veschleißerscheinungen,Krankheit kommt nicht von scweren Heben und Tragen.

von
Knut Rassmussen

Sollte ein Widerspruch eingelegt werden müssen, dann tun sie dies . Dann muß weiter ermittelt werden. Stützen Sie sich dabei auf die Tatsache, dass ein Psychologe keine Aussage zu fachfremden Gebieten machen kann. Bei orthopädischen Beschwerden ist eher eine Begutachtung auf den Gebieten Orthopädie, Neurologie, Chirurgie einzufordern.

von
Knut Rassmussen

Was sollen solche sinnfreien Andeutungen?

Experten-Antwort

Hallo Hermi,
ich unterstelle, dass Sie einen Antrag auf Verlängerung der Zeitrente bereits gestellt haben und daraus dann das Angebot der Leistung zur med. Rehabilitation gemacht wurde. Wenn nicht sollten Sie zunächst einen Zeitrentenverlängerungsantrag stellen. Im Zeitrentenverlängerungsverfahren wird dann auch über das Angebot einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben entschieden (Reha vor Rente). Es schadet jedoch nicht, wenn Sie diesen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zeitnah stellen. Ein Widerspruch gegen den Rentenbescheid ist in jedem Falle zulässig.

Mit freundlichen Grüßen

von
Roll the Bone`s

Ha!Sie haben sich also erkannt.Toll!Sinnfrei?Was versteht Herr Knut unter sinnfrei?Macht iergend eine Verwaltung Sinn?Man bekommt doch nur was einem zusteht.Aber es wird eine&#34;Leistung&#34;daraus gemacht wie ein Wheinachtsgeschenk an Ostern.Macht das denn Sinn Herr Knut?

von
Hermi

Hallo Experte, es ist wie Sie vermuten, der Zeitrentenverlängerungsantrag wurde im Mai gestellt darauf hin die med. Reha.Na ja dann werden wir schnellstens einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen, doch was passiert in der Zwischenzeit? Kann sich mein Mann beim Arbeitsamt als Arbeitssuchend für 8h mit Einschränkungen anmelden (das wurde ihm gestern dort geraten damit er überhaupt ein paar &#8364; erhält) und trotsdem Wiederspruch gegen die Ablenung der EM Rente stellen? Gibt er so nicht zu sich in der Lage zu fühlen 8h und mehr zu arbeiten, obwohl dem nicht so ist. Aber mann muß ja auch sein Leben weiter bestreiten, Krankengeld steht ihm ja auch nicht mehr zu.

von
Gesetz

Die Lösung liegt im SGB 3:

§125
Minderung der Leistungsfähigkeit

(1) Anspruch auf Arbeitslosengeld hat auch, wer allein deshalb nicht arbeitslos ist, weil er wegen einer mehr als sechsmonatigen Minderung seiner Leistungsf&#38;#65533;higkeit versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden w&#38;#65533;chentlich umfassende Besch&#38;#65533;ftigungen nicht unter den Bedingungen aus&#38;#65533;ben kann, die auf dem f&#38;#65533;r ihn in Betracht kommenden Arbeitsmarkt ohne Ber&#38;#65533;cksichtigung der Minderung der Leistungsf&#38;#65533;higkeit &#38;#65533;blich sind, wenn verminderte Erwerbsf&#38;#65533;higkeit im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung nicht festgestellt worden ist. Die Feststellung, ob verminderte Erwerbsf&#38;#65533;higkeit vorliegt, trifft der zust&#38;#65533;ndige Tr&#38;#65533;ger der gesetzlichen Rentenversicherung. Kann sich der Leistungsgeminderte wegen gesundheitlicher Einschr&#38;#65533;nkungen nicht pers&#38;#65533;nlich arbeitslos melden, so kann die Meldung durch einen Vertreter erfolgen. Der Leistungsgeminderte hat sich unverz&#38;#65533;glich pers&#38;#65533;nlich bei der Agentur f&#38;#65533;r Arbeit zu melden, sobald der Grund f&#38;#65533;r die Verhinderung entfallen ist.

(2) Die Agentur f&#38;#65533;r Arbeit hat den Arbeitslosen unverz&#38;#65533;glich auffordern, innerhalb eines Monats einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen. Stellt der Arbeitslose diesen Antrag fristgem&#38;#65533;&#38;#65533;, so gilt er im Zeitpunkt des Antrags auf Arbeitslosengeld als gestellt. Stellt der Arbeitslose den Antrag nicht, ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld vom Tage nach Ablauf der Frist an bis zum Tage, an dem der Arbeitslose einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben oder einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung stellt. Kommt der Arbeitslose seinen Mitwirkungspflichten gegen&#38;#65533;ber dem Tr&#38;#65533;ger der medizinischen Rehabilitation oder der Teilhabe am Arbeitsleben nicht nach, so ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld von dem Tag nach Unterlassen der Mitwirkung bis zu dem Tag, an dem die Mitwirkung nachgeholt wird. Satz 4 gilt entsprechend, wenn der Arbeitslose durch sein Verhalten die Feststellung der Erwerbsminderung verhindert.

von
*.*

Wenn sie etwas Sinnfreies lesen möchten, bitte :

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=67974&#38;dekade=1
http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=67992&#38;dekade=1

Experten-Antwort

Hallo Hermi,
Ihr Mann sollte sich beim Arbeitsamt als Arbeitssuchend mit Einschränkungen anmelden und trotzdem Widerspruch gegen die Ablenung der EM-Rente einlegen. Ferner sollte Ihr Mann -wie bereits erörtert- einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und zusätzlich auf Übergangsgeld nach § 51 Abs. 1 Sozialgesetzbuch IX stellen.
Mit freundlichen Grüßen

von
Roll the Bone`s

WWWWWWOOOOOOOOWWWWWWW,

das ist echt toll! Herr oder Frau Gesetz schreibt Gesetz!Und gar nicht wenig.Und verstehen tut das natürlich auch jeder.Wenn nicht, selber Schuld.
Jetzt weis Hermi aber Bescheid.Gell Hermi?

von
Hermi

bin leider zu nicht schlau genug die sicherlich gut gemeinte Antwort von Gesetz zu verstehen, kann leider nur die deutsch Sprach und nicht die des Gesetzestextes. Aber es gibt ja Gott sei dank auch einfach Antworten für einfache Leute

von
Knut Rassmussen

Wäre Ihnen ein Thing lieber? Oder ein Staat ohne funktionierende Verwaltung (Mittelamerika bietet sich da an)?

Das &#34;Zustehen&#34; kommt doch nicht von Gottes Gnaden, sondern wegen einer Rechtsgrundlage.

von
Gesetz 2. Versuch

Das war ein techn. Fehler, (Zeichensatz falsch)hoffentlich bleibt es diesmal lesbar

§ 125 Minderung der Leistungsfähigkeit
(1) Anspruch auf Arbeitslosengeld hat auch, wer allein deshalb nicht arbeitslos ist, weil er wegen einer mehr als sechsmonatigen Minderung seiner Leistungsfähigkeit versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigungen nicht unter den Bedingungen ausüben kann, die auf dem für ihn in Betracht kommenden Arbeitsmarkt ohne Berücksichtigung der Minderung der Leistungsfähigkeit üblich sind, wenn verminderte Erwerbsfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung nicht festgestellt worden ist. Die Feststellung, ob verminderte Erwerbsfähigkeit vorliegt, trifft der zuständige Träger der gesetzlichen Rentenversicherung. Kann sich der Leistungsgeminderte wegen gesundheitlicher Einschränkungen nicht persönlich arbeitslos melden, so kann die Meldung durch einen Vertreter erfolgen. Der Leistungsgeminderte hat sich unverzüglich persönlich bei der Agentur für Arbeit zu melden, sobald der Grund für die Verhinderung entfallen ist.
(2) Die Agentur für Arbeit hat den Arbeitslosen unverzüglich aufzufordern, innerhalb eines Monats einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen. Stellt der Arbeitslose diesen Antrag fristgemäß, so gilt er im Zeitpunkt des Antrags auf Arbeitslosengeld als gestellt. Stellt der Arbeitslose den Antrag nicht, ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld vom Tage nach Ablauf der Frist an bis zum Tage, an dem der Arbeitslose einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben oder einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung stellt. Kommt der Arbeitslose seinen Mitwirkungspflichten gegenüber dem Träger der medizinischen Rehabilitation oder der Teilhabe am Arbeitsleben nicht nach, so ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld von dem Tag nach Unterlassen der Mitwirkung bis zu dem Tag, an dem die Mitwirkung nachgeholt wird.