< content="">

Neuberechnung EMR

von
Karina13

Hallo liebe User,
ich habe von der DRV aufgrund des Urteils AZ 4RA 31/96 eine Neuberechnung der EMR meines Mannes beantragt. Dies wurde abgelehnt. Ich habe mir die Unterlagen nochmal angeschaut und bemerkt, dass ich einen verkehrten Bescheid angesprochen habe. Ich hatte das Datum eines Bescheides von 1998 genommen, meinte allerdings das Jahr 1992. Nun besteht ja gegen die Ablehnung die Widerspruchsmöglichkeit. Wäre doch aber hier nicht angebracht. Kann man also eine erneute Neuberechnung mit dem richtigem Bescheid erbitten?Nach 1992 hat mein Mann neben der BU noch rentenrechtliche Zeiten in Vollzeit zurückgelegt und auch entsprechend Beiträge gezahlt. , bevor er dann voll EU war. Es ist aber seit der BU Feststellung 1992 kein einziger EGP mehr hinzugekommen. Auch nicht bei der anschliessenden AR. Bitte um eure Meinungen, wie ich weiter verfahren kann.
LG Karina13

von
Karina13

Hallo,zum besseren Verstehen meines Anliegens
habe ich noch vergessen. Mein Mann hat von 1992 bis Ende 1996 in Vollzeit gearbeitet, also ca 4,5 Jahre.Mir ist nicht klar, weshalb die EGP auf immer dem gleichen Stand von 1992 blieben.Bei mir selbst war es so, dass mein EMR- Eintritt der 1. Tag meiner AU (29.04.04)vor Berentung war( 01.11.04)) und meine AR durch die KG-Zahlung um nochmals ca 5&#8364; gestiegen war bzw sich die EGP minimal veränderten.Und es heisst doch immer jeder Monat zählt.
LG Karina13

von
Hallo Userin Karina13

Zur Klärung ist vielleicht ausschlaggebend, ob es sich bei der Rente aus 1992 um eine ehemalige Invalidenrente nach DDR Recht handelte, die ab 1992 in eine EU-Rente gewandelt wurde, oder liegt tatsächlich der Rentenbeginn der Errechnung nach SGB-VI im Jahr 1992?

von
Karina13

Hallo,
nein, es war keine ehemalige Invalidenrente. Im Januar 1992 beantragt, im Juni dann ein vorläufiger Rentenbescheid ohne Versicherungsverlauf. Der richtige Bescheid inkl Nachzahlung dann im August 1994. Gleichzeitig die Einstellung der BU, nach Widerspruch im Juli 1995 wieder neu bewilligt inkl Nachzahlung. Der Eintritt der BU wurde allerdings auf 1984 festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt hatte mein Mann nachweislich auf ärztliches Attest seinen Beruf als Maurer aufgeben müssen und hat ihn nie wieder ausüben können. Konnte aber dann in einer wie es damals hiess, nicht zumutbaren Tätigkeit unbegrenzt dazuverdienen. Und hat dann von seinem Lohn auch entsprechende Beiträge abgeführt. Ich denke, der Fehler ist damals in dem ganzen Wirrwarr von Einstellung, auf Widerspruch Wiederbewilligung usw entstanden. Die Akte ist riesig dick bei der DRV und so mancher MA hat gestöhnt, wenn es was zu bearbeiten gab. Das Urteil betrifft ja Renten ab 1992 und deshalb denke ich, dass eine Überprüfung möglich ist im Hinblick auf das Urteil. Mit meinemAntrag hat man ja alles ab 1998 erst geprüft.
LG Karina13

von
LS

Bin mir nicht ganz sicher, ob nicht die Verfahrensweise mit Bezug auf das genannte Urteil, inzwischen wieder aufgehoben wurde, gegenwärtig keine Neuberechnung im Zusammenhang mit einer Weitergewährung vorgenommen wird, insofern auch kieine Berücksichtigung von in der Zwischenzeit erzielten Verdiensten erfolgt.
.
Das würde dann auch die alte Zahl an (EP) aus erstmaliger Bewilligung begründen
.
Überlasse die Festellung dazu gern dem Experten, der Expertin.
.
Sie sprechen aber auch von einer inzwischen gewährten Altersrente.
.
Spätestens bei der Errechnung dieser Rente müssen die Verdienste ab erstmaligem Rentenbeginn für die BU-Rente bis Vormonat Bewilligung der Altersrente, mit in die Berechnung einfließen.
.
Dazu können Sie im Bescheid über die Altersrente beim Gatten, Anlage 2 nachsehen, ob weitere Verdienste einbezhogfen wurden.
.
In Anlage 6 des gleichen Bescheides können Sie auch ersehen, in welcher Höhe mit oder ohne Minderung (EP) aus der Berechnung der Altersrente angefallen sind und ein paar Zeilen tiefer ersehen, ob (EP) einer vorangegangenen Rente höher sind.
.
Wäre letzteres der Fall, und es ist alles korrekt erfaßt worden, bleibt es bei den Punkten der Ermittlung für die BU-Rente.
.
Erheblich geringere Punkte aus der Altersrentenberechnung gegenüber der 1994 errechneten BU-Rente ergeben sich insbesonders, wenn die Altersrente erst nach 1996 begonnen hat und in noch höherem Maße, bei Rentenbeginn nach 2004.
.
Anstelle von damals 48 Monaten mit 90% Bundesdurchschnitt für die ersten 4 Jahre beruflicher Tätigkeit, werden ab 1997 nur noch 3 Jahre mit dem eigenen Verdienst berücksichtigt.
.
Reduziert oder gar nicht mehr bewertet werden Zeiten schulischer Ausbildung, die keine Fachschule sind.
.
Reduziert oder nicht mehr bewertet wird Arbeitslosigkeit und Krankheit ohne Leistungsbezug.
.
Entscheidend kann auch sein, dass in der Berechnung der Altersrente Rentenminderungen wirksam gemacht wurden, wenn es nicht gerade die Altersrente wegen Schwerbwehinderung war, denn die hätte nicht gemindert werden dürfen bei Rentenbeginn bis 12-2000.

von
-_-

Das von Ihnen angesprochene Urteil betrifft nur Zeitrenten (befristete Renten), die vor dem 01.05.2007 mindestens einmal weitergezahlt worden sind. Aus Ihren Ausführungen kann ich nicht entnehmen, dass es auf die dargelegten Sachverhalte überhaupt zutreffen könnte.

Eine Chance auf Nachzahlung haben nur diejenigen, die bis 30.4.2007 eine befristete Rente wegen Erwerbsminderung bezogen haben, die mindestens einmal verlängert wurde.

Warum nehmen Sie nicht vorher die Beratung der Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung in Anspruch oder lesen http://www.vdk.de/perl/cms.cgi?ID=de19884 ? Es erspart Ihnen und der Sachbearbeitung der Deustchen Rentenversicherung viel Mühe und unnötigen Aufwand.

Ob bei den Berechnungen die jeweils richtigen Entgeltpunkte berücksichtigt worden sind, kann hier nicht festgestellt werden. Dazu benötigt man die Rentenbescheide bzw. die Rentenakte. Ob die Rentenakte dick oder dünn ist, spielt dabei keine Rolle, auch nicht in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad des zu bearbeitenden Sachverhalts.

Wenn Sie weitere Auskünfte dazu benötigen, rufen Sie die Sachbearbeitung an oder wenden Sie sich an die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung. Zu Beratung müssen Sie aber unbedingt die bisherigen Bescheide komplett mitbringen.

Adressen unter: http://www.ihre-vorsorge.de/Beratungsstellen.html

von
Neuberechnung EM-Rente - Nur bei Zeitrenten!

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_7112/DRV/de/Inhalt/Presse/Pressemitteilung/Aktuell/2008__12__19__eu__renten.html

Experten-Antwort

Ich kann mich den Ausführungen von User &#34;-_-&#34; nur anschließen. Da der Sachverhalt etwas komplexer zu sein scheint, informieren Sie sich am Besten in einer unserer Auskunfts- und Beratungsstellen.