Neuberechnung teileiser EM Rente

von
UKDMS

Da ich 2019 erheblich weniger verdiene, als im Zeitraum der Prognosegrundlage ( das letzte Jahr?), habe ich eine Gehaltsabrechnung mit der Bitte um Neuberechnung eingereicht. Auf meine Nachfrage über den Eingang sagte man mir am Telefon,das läge jetzt erstmal beim Arzt...Warum beim Arzt? Zur Überprüfung, ob das im letzten Jahr alles so richtig entschieden wurde. Habe nach der Reha den Antrag gestellt 2018 und eine unbefristete Teilrente wegen EM bewilligt bekommen.
Ich muss aus gesundheitlichen Gründen meine Stunden weiter reduzieren, traue mich aber nicht, wegen dieser Aussage. Wie lange wird sowas bearbeitet, also die neuberechnung und ggf. Prüfung. Sollte zu diesem Zwecke nicht mein Neurologe und die MS Ambulanz angeschrieben werden? Die Adressen dürften der RV nicht bekannt sein.
Bekomme ich nach der neuberechnung einen schriftlichen Bescheid? Den muss ich nämlich auch bei der vbl einreichen, damit auch die neuberechnen können.

von
DRV

Fragen zur Dauer des Verfahrens können hier im Forum nicht aussagefähig getroffen werden, da jeder medizinische Fall individuell bewertet wird.
Auch Sie werden die Geduld aufbringen müssen, bis Ihnen der Bescheid vorliegt.

von
PeterT

Soviel ich weiss, gibt es bei der Teil-EMR entweder die hälfte oder gar keine Rente. Das kommt auf die Höhe deines Hinzuverdienstes an.

Diese Hinzuverdienstgrenze sollte in deinem Rentenbescheid stehen. Kommst du unter diese Grenze bekommst du die halbe Rente, liegst du nur einen Euro drüber bekommst du gar nichts.

von
PeterT

Nachtrag:

Ich vermute einmal das auf Grund deiner Aussage das du gesundheitlich weniger arbeiten kannst, es zu einer Neubewertung deiner Erwerbsfähigkeit kommen kann.
Daher liegen deine Unterlagen evtl. beim Arzt.

von
UKDMS

Also ersteinmal gibt es die Flexirente, warum der Hinzuverdienst dann teilweise angerechnet wird, wenn er zu hoch ist. Das wurde jetzt auch gemacht, weil die neuberechnung immer den Verdienst vom vorherigen kalenderjahr zugrunde legt. Da ich aber jetzt viel weniger verdiene, habe ich nach telefonischer Absprache eine aktuelle abrechnung eingereicht. Das ich vorhabe, meine stunden weiter zu reduzieren, weiss ja niemand bei der rv.
Leider muss ich dann jetzt eh auf Kosten meiner Gesundheit erstmal beidem umfang weiter arbeiten, denn falls etwas anderes entschiedenes wird und ich keine rente mehr bekäme, könnte ich mir mit halben Gehalt das benzin zur Arbeit nicht mehr leisten. Zug fahren geht leider nicht, da ich das umsteigen und evt. Langes stehen im zug nicht schaffe.
Ich denke, aus der aktenlage kann man ohne aktuelle befunde aus der uniklinik nicht wirklich ableiten, wie leistungsfähig ich noch bin.

Experten-Antwort

Hallo UKDMS,

eine Einschätzung Ihres Einzelfalles ist in diesem Forum nicht möglich, da wir keine Einsicht in Ihre Unterlagen haben. Die Sachbearbeitung wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, sobald Ihr Sachverhalt medizinisch und auch zur Höhe Ihres geänderten Verdienstes geklärt ist. Sie werden dann auch weiteren Bescheid erhalten.

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