neue Krankheitsdiagnose während EM-Rentenantragsverfahren

von
NoName

Hallo,
bei mir läuft ein EM-Rentenantragsverfahren und ich warte derzeit auf die Entscheidung der DRV.

Nun lag ich wieder im Krankenhaus und habe eine neue Krankheitsdiagnose erhalten.

Sollte ich das der DRV mitteilen?

Das Versorgungsamt hat mich auch höher gestuft.

MfG

von
KSC

Ist doch eigentlich sonnenklar, dass Sie das mitteilen. Woher soll denn sonst eine fundierte Entscheidung kommen, wenn keine aktuellen Befunde vorliegen?

von
NoName

Hallo,
es liegen schon ca. 40 Seiten mit Diagnosen vor und es gab auch schon vor geraumer Zeit 2 Begutachtungen.
Nur diese Krankheit halt noch nicht.

von
W*lfgang

Zitiert von: NoName
Nur diese Krankheit halt noch nicht.
NoName,

könnte vielleicht das i-Tüpfelchen sein, das die EM-Rente ermöglicht. Von daher verstehe auch ich Ihre Frage nicht so recht. Natürlich gehört alles aktuell med. Mögliche/Gutachten zur DRV, damit danach eine Entscheidung getroffen werden kann. Selbst wenn es nur nicht kontrollierbare Darmwinde sind, kann das - gemessen an Ihrem bisherigen Berufsverlauf - die Frage nach voller/teilweise EM zum Bewilligungsbescheid hilfreich anblasen.

Gruß
w.

von
NoName

Hallo,

hätte es vielleicht besser schreiben sollen, ausführlicher.

Sorry.

Es wurde Fibromyalgie , DD: small fiber Neuropathie mit FMS, diagnostiziert.

Termin beim Neurologen steht nächste Woche schon an, weil schon die Hautstanzung eine SFN befundet hatte.

Ich lag nun noch in der Rheumaklinik mit verdacht auf CP, weil es in der Familie vorkommt und die Symptome ähnlich sind.

Da ich denke, da diese Erkrankung des Weichteilgewebes sogar von vielen Ärzten auch 2015 noch nicht anerkannt wird bzw. belächelt, habe ich Bedenken, dass es daher auch für die DRV so gewertet und man sogar als Hypochonder abgetan wird. Und der Antrag abgelehnt wird.

Und deswegen habe ich Bedenken, ob es sinnvoll wäre.

Und es wurden bei den vielen Diagnosen ein Teil Diagnosen aus dem Bereich der Orthopädie nicht aufgeführt. Die aber existieren.

Nachher wird der Bericht der Rheumaklinik über den , mit den Diagnosen der Orthopäden ,gestellt.

Ich weiss, klingt dumm. Aber ich bin so unsicher. Habe so viel negatives zu dieser Erkrankung gehört. Sorry.

von Experte/in Experten-Antwort

Ich schließe mich den Antworten von "KSC" und "W*olfgang" an. Dass "der Bericht der Rheumaklinik über den mit den Diagnosen der Orthopäden gestellt" wird, müssen Sie nicht befürchten. Es werden sicher beide Befunde gewürdigt. Das sollten Sie später auch in Ihrem Bescheid erkennen können.

von
Leser

Hallo NoName,

bei uns läuft das Rentenantragsverfahren auf EM Rente nun schon seit 3,5 Jahren mit solchen Bagatellen wie Rückanmarksschäden mit Darmfunktionsstörung und Harninkontinenz, Atlasfraktur mit erheblicher Bewegungseinschränkung, neurovegitativer Störung im Sinne eines cervikoenzephalen Syndroms nach Polytrauma und dazu Polyneuropathie, Kniegelenksentzündung mit nachfolgender Arthrose, Lumbalarthrose u.s.w. alles mit erheblichen Auswirkungen, wenn Sie Glück haben bleibt Ihnen das erspart.

von
NoName

Hallo und vielen Dank für Ihre Antworten.

Ich habe die neue Diagnose der DRV zu meinem Rentenantragsverfahren nach gesandt.