Neuer Rentenbeginn 01.07.2014 und Rückzahlung der Renten ab 01.02.2014

von
rolf ventsch

Ich kann gegen Erstattung der Renten (mit 63J. u. 45,5 Beitragsjahren) ab Febr. 2014 einen neuen Rentenbescheid zum 01.07.2014 erwirken.
Gibt es eine Möglichkeit den Zeitraum Febr. - Juni 2014 anderweitig geltend zu machen oder muss ich diesen Zeitraum als einkommenlos abhaken?

von
Kai N.

Wer ein gutes Sparbuch hat ist klar im Vorteil. Ich 54 geb. werde auch später 4 Monate ohne Lohn überbrücken müssen, nur keinen Abschlag.

von
W*lfgang

Hallo rolf ventsch,

die Zeit für eine Meldung beim 'Arbeitsamt' mit Ersatzleistungen ist leider verstrichen. Ob es sich gerechnet hat, auf die (gekürzte) Renten-Summe zugunsten des Mehrbetrags ab 01.07. zu verzichten ...nun, Sie werden sich dazu sicher vorher beraten lassen haben, wie alt Sie dann sind, wann Sie den Rentenmehrbetrag wirklich 'erlebt' haben.

Einige sehen immer nur die ungekürzte Rente/den Mehrbetrag ...vergessen aber gegenzurechnen, wann sich der Verzicht auf die gekürzte Rentensumme mit späterem Mehrbetrag amortisiert - Beratung dringend empfohlen! Die Fälle sehen schon mal sehr verschieden aus, wenn man alles Hintendranhängende noch berücksichtigt!

Gruß
w.

von
rolf ventsch

schon mal vielen dank fuer die antworten.
an W*lfgang:
mit meinem widerspruch gegen den rentenbescheid habe ich mich nach ruecksprache mit der drv-rheinland an das arbeitsamt gewandt: mein ansinnen wurde grundsaetzlich abgelehnt - auch unter praemisse einer wie jetzt moeglichen aenderung fuer den in frage kommenden zeitraum.
ich werde selbstverstaendlich nochmals eine beratung der drv in anspruch nehmen.
rein rechnersich haette ich den fehlbetrag nach 3,25j. ausgeglichen; danach waere ich fuer die restzeit im plus.

von
Jonny

"rein rechnersich haette ich den fehlbetrag nach 3,25j. ausgeglichen; danach waere ich fuer die restzeit im plus."

Das ist ein erstaunliches Ergebnis. Sind Sie da sicher, dass der Fehlbetrag zwischen Rente ohne Abschläge und Rente mit Abschlägen und die für die Zeit vom FEB - JUN 2014 nicht zu zahlende Rente wieder ausgeglichen ist? Das würde ich an Ihrer Stelle noch mal genau nachrechnen.
W*lfgang hat schon Recht: Bis die Abschläge durch Verschiebung des REntenbeginns wieder eingespielt sind, müssen die meisten rund 80 Jahre alt werden
meint jedenfalls
Jonny

von
GroKo

Zitiert von: Jonny

"rein rechnersich haette ich den fehlbetrag nach 3,25j. ausgeglichen; danach waere ich fuer die restzeit im plus."

Das ist ein erstaunliches Ergebnis. Sind Sie da sicher, dass der Fehlbetrag zwischen Rente ohne Abschläge und Rente mit Abschlägen und die für die Zeit vom FEB - JUN 2014 nicht zu zahlende Rente wieder ausgeglichen ist? Das würde ich an Ihrer Stelle noch mal genau nachrechnen.
W*lfgang hat schon Recht: Bis die Abschläge durch Verschiebung des REntenbeginns wieder eingespielt sind, müssen die meisten rund 80 Jahre alt werden
meint jedenfalls
Jonny


Bei einem Abschlag von beispielsweise 10% wären pro Monat Überbrückung 10 Monate Rentenbezug zur Amortisierung notwendig.

von
Jonny

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: Jonny

"rein rechnersich haette ich den fehlbetrag nach 3,25j. ausgeglichen; danach waere ich fuer die restzeit im plus."

Das ist ein erstaunliches Ergebnis. Sind Sie da sicher, dass der Fehlbetrag zwischen Rente ohne Abschläge und Rente mit Abschlägen und die für die Zeit vom FEB - JUN 2014 nicht zu zahlende Rente wieder ausgeglichen ist? Das würde ich an Ihrer Stelle noch mal genau nachrechnen.
W*lfgang hat schon Recht: Bis die Abschläge durch Verschiebung des REntenbeginns wieder eingespielt sind, müssen die meisten rund 80 Jahre alt werden
meint jedenfalls
Jonny


Bei einem Abschlag von beispielsweise 10% wären pro Monat Überbrückung 10 Monate Rentenbezug zur Amortisierung notwendig.


Klar, und bei 100 % Abschlag braucht man nur 100 Monate zu warten!

von
Jonny

Zitiert von: GroKo

Bei einem Abschlag von beispielsweise 10% wären pro Monat Überbrückung 10 Monate Rentenbezug zur Amortisierung notwendig.

GroKo, weshalb denn die Leute mit den 10 Monate so verwirren.
Nach deiner Formel wären es ja nur zwischen 1,8 und 8,7 Monate.

Geburtstag frühestens am 2.4.49 = Abschlag im Februar 2014 nur 1,8 %. Geburtstag spätestens 1.7.1951 = Abschlag 8,7 %. Und noch später Geborene können ja ab JUL 2014 noch gar keine Altersrente für besonders langjährig Versicherte bekommen.
vermutet jedenfalls mal
Jonny

von
GroKo

Zitiert von: Jonny

Zitiert von: GroKo

Bei einem Abschlag von beispielsweise 10% wären pro Monat Überbrückung 10 Monate Rentenbezug zur Amortisierung notwendig.

GroKo, weshalb denn die Leute mit den 10 Monate so verwirren.
Nach deiner Formel wären es ja nur zwischen 1,8 und 8,7 Monate.

Geburtstag frühestens am 2.4.49 = Abschlag im Februar 2014 nur 1,8 %. Geburtstag spätestens 1.7.1951 = Abschlag 8,7 %. Und noch später Geborene können ja ab JUL 2014 noch gar keine Altersrente für besonders langjährig Versicherte bekommen.
vermutet jedenfalls mal
Jonny


Die 10% waren zur Vereinfachung der Rechnung.
Nicht nur lesen sondern auch Verstehen.
Dein Motto scheint " warum einfach wenn es auch kompliziert geht" zu sein.

von
Jonny

Zitiert von: Jonny

[quote=212539]
Die 10% waren zur Vereinfachung der Rechnung.
Nicht nur lesen sondern auch Verstehen.
Dein Motto scheint " warum einfach wenn es auch kompliziert geht" zu sein.

Na dann rechne doch mal einfach deine tolle Formel vor:
5 Monate keine Rente, z.B. 900 * 5 = 4500.
Dafür ab Jul 1000 statt nur 900, also 100 mehr.
4500 : 100 = ????

von
W*lfgang

Zitiert von: GroKo
Dein Motto scheint " warum einfach wenn es auch kompliziert geht" zu sein.
Groko,

Sie ahnen nicht, WIE kompliziert diese 'Günstiger-/Verlustrechnungen' sein können - da sieht jeder Fall anders aus. Höhe von ALG, Höhe von Rente, KV, Betriebsrente (die, die schon vorher ohne Rentenbindung laufen, oder erst mit Rentenbeginn), Riester, Rürup, Verlust von Einmal-Abfindungen bei Abschlag, Übernahme des halben Abschlags auf Betriebsrenten.

Nur an der Rente allein, hach, das wäre zu einfach ...solche 'Kunden' mag es geben, aber leider nicht in meinem Umfeld.

Gruß
w.
PS: ein Abschlag/Mehrbetrag von 10 % rechnet sich ohne Gegeneinkommen für ein Jahr Rentenverzicht in ziemlich genau erst 10 Jahren.

von
GroKo

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: GroKo
Dein Motto scheint " warum einfach wenn es auch kompliziert geht" zu sein.
Groko,

Sie ahnen nicht, WIE kompliziert diese 'Günstiger-/Verlustrechnungen' sein können - da sieht jeder Fall anders aus. Höhe von ALG, Höhe von Rente, KV, Betriebsrente (die, die schon vorher ohne Rentenbindung laufen, oder erst mit Rentenbeginn), Riester, Rürup, Verlust von Einmal-Abfindungen bei Abschlag, Übernahme des halben Abschlags auf Betriebsrenten.

Nur an der Rente allein, hach, das wäre zu einfach ...solche 'Kunden' mag es geben, aber leider nicht in meinem Umfeld.

Gruß
w.
PS: ein Abschlag/Mehrbetrag von 10 % rechnet sich ohne Gegeneinkommen für ein Jahr Rentenverzicht in ziemlich genau erst 10 Jahren.


Dann passt doch meine Rechnung: 1 Monat Rentenverzicht = nach 10 Monaten ausgeglichen.

von
GroKo

Zitiert von: Jonny

Zitiert von: Jonny

[quote=212539]
Die 10% waren zur Vereinfachung der Rechnung.
Nicht nur lesen sondern auch Verstehen.
Dein Motto scheint " warum einfach wenn es auch kompliziert geht" zu sein.

Na dann rechne doch mal einfach deine tolle Formel vor:
5 Monate keine Rente, z.B. 900 * 5 = 4500.
Dafür ab Jul 1000 statt nur 900, also 100 mehr.
4500 : 100 = ????

4500 : 100 = 45 : 5 = 9 Monate für einen Monat Rentenverzicht und nu Du Mathematiker?
Wie gesagt warum einfach wenn es kompliziert geht.

von
Jonny

Groko, na dann zahl du mal 4500 € von 100 € Mehrbetrag in 9 Monaten zurück.

von
Gustav

Zitiert von: Jonny

Groko, na dann zahl du mal 4500 € von 100 € Mehrbetrag in 9 Monaten zurück.

Nein, GroKo macht das nach der altbekannten Wochen in Monate-Formel:
9 * 13 / 3 in zwei Wochen und 1 Tag und das ist ein Sonntag

von
GroKo

Zitiert von: Jonny

Groko, na dann zahl du mal 4500 € von 100 € Mehrbetrag in 9 Monaten zurück.

Ach Jonny Du willst es nicht verstehen, lassen wir es sein.

von
rolf ventsch

hallo,
da habe mit meiner frage ja eine lawine losgetreten.
ich habe letztendlich nur 2 eckdaten:
betrag der zurueckzuzahlenden rente=x
mtl. mehrbetrag durch neufestsetzung der rente gegenueber bisheriger zahlung=y.
also teile ich x durch y und erhalte die monate die es braucht um den zurueckgezahlten rentenbetrag wieder auszugleichen.
in meinem fall sind dies 39,5 monate = 3,25 jahre.
setze ich dann noch die rueckzahlung virtuell als kapital an komme ich auf 2,5% verzinsung.
jeder monat nach den 39,5 monaten geht dann voll ins plus.

danke schon mal an alle, die sich gedanken machen.

vielleicht gibt es noch eine zuendende idee zum ausgleich der einkommenlosen zeit wegen rueckuahlung der rente?

Experten-Antwort

Weitere Hinweise / Tipps zur Überbrückung der Monate können wir Ihnen hier leider nicht geben.