Neues 63er-Gesetz mit Abschlagsregelung?

von
Sabby

Geburtsjahr 1953 kann nach 45 Beitragsjahren mit Alter 62 Jahren und 2 Monaten abschlagsfrei in Rente gehen.
Könnte er auch schon mit genau 62 Jahren mit einem Abschlag von 0,6 % (2x0,3 % p.Mt.) in Rente gehen, vorausgesetzt die 45 Beitragsjahre sind voll?
Es ist mir klar, dass das neue Gesetz noch nicht im Bundestag durch ist.
Aber vielleicht weis jemand, ob die Vorlage eine solche Möglichkeit vorsieht, oder das vorgegebene Alter, beginnend ab 62 J. kontinuierlich steigend unabdingbar feststeht, d.h. eine Verkürzung durch Abschläge nicht möglich ist.
Die derzeitige Gesetzeslage für langjährig Versicherte ist mir bekannt.

von
Schade

1) es geht um 63 +2 und nicht um 62+2!

2) nein! Wer mit 63 geht hat 9,3% Abschlag.

Wenn es so kommt

von
Sabby

Hallo Schade,

danke!
Klar, wenn es so kommt.
62 war natürlich falsch und wohl eher Wunschdenken, wir wollen ja auch nicht übertreiben!

Experten-Antwort

Hallo Sabby,
ich kann der Antwort von Schade nur beipflichten. Die abschlagfsfreie (geplante) Rente soll für Jahrgang 1953 ab 63+2 mit 45 Jahren möglich sein.

Das Wunschdenken an die abschlagsfreie Rente mit 62+2 kann ich zwar teilen, scheint aber derzeit nicht wirklich realistisch.

Wie die entgültigen gesetzlichen Regelungen aussehen werden bleibt aber zunächst noch unklar. Das gesetzgeberische Verfahren befindet sich noch ziemlich am Anfang.