nochmals nachfrage

von
Anto

Wird ein Verfahren eines Gutachters des medizinischen Dienst der DRV zur Festellung einer EM abgebrochen, wenn mann das 63 Lebensjahr während dieses Verfahrens erreicht und berechtigt ist einer AR zu beantrage?Ich muß noch erwähnen das es sich um einer Reha Umdeutung in EM durch die KK handelt.Es besteht noch KG Anspruch

Würde das auch zutreffen wenn der Leistungsfall bei 7 oder 6 Monate vor Beginn des AR Datums währe?

Hätte ich wieder ein Dispositionsrecht wenn die EM abgelehnt wird und wenn ja könnte ich dann auch meine AR beantragen ? wird diese auch dann rückwirkend gezahlt wegen der wahrscheinliche längere Bearbeitungszeit?

Vielen Dank.

von
Anto

Entschuldigung
Dazu Beitrag vom 31.01.2010 lesen.

von
Renten-Fachmann

Sie haben jederzeit das Recht, bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Altersrente zu beantragen.
Da das Dispositionsrecht durch die KK wegen Reha-Antrag eingeschränkt ist, muss auf jeden Fall über den Reha-Antrag entschieden werden. Wenn die Reha mangels Erfolgsaussichten abgelehnt wird oder die Reha zu keiner Besserung führte, wird in der Regel der Reha-Antrag in einen EM-Rentenantrag umgedeutet. Dann muss über beide Anträge entschieden werden.
Einzelheiten zu Altersrente klären Sie bitte mit Ihrer zuständigen Renten-Sachbearbeitung, weil der Reha-Antrag von einer anderen Fachabteilung bearbeitet wird und erst an die Rentenabteilung geht, wenn der Reha-Antrag in einen EM-Rentenantrag umgedeutet wird.
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Es wäre also möglich, dass erst eine EM-Rente bewilligt wird und anschließend die beantragte Altersrente.

von
-_-

1. Hätte ich wieder ein Dispositionsrecht wenn die EM abgelehnt wird?
Wenn die Rente abgelehnt wird und Sie nicht Widerspruch erheben, ist der Antrag "verbraucht". Damit gibt es auch keine Dispositionsmöglichkeit mehr. Die Krankenkasse hat kein Widerspruchsrecht.

2. Wenn ja, könnte ich dann auch meine AR beantragen?
Das können Sie auch schon, während der EM-Rentenantrag (umgedeutete Reha-Antrag) noch läuft.

3. Wird diese auch dann rückwirkend gezahlt wegen der wahrscheinlich längeren Bearbeitungszeit?
Siehe 2. Sie können innerhalb der Rechtsbehelfsfrist formlos erklären, dass der EM-Rentenantrag im Falle der Ablehnung als Antrag auf Altersrente gelten soll. Stellen Sie ggf. schriftlich (formlos) einen entsprechenden Antrag.

von
-_-

Hallo, Renten-Fachmann, die organisatorische Abwicklung ist, je nach Träger, unterschiedlich. Bei meinem Träger werden die Reha-Ablehnungen im Umdeutungsfall von der gleichen Sachbearbeitung freigegeben, die auch die Aufforderung zur Rentenantragstellung versendet, möglichst mit gleicher Post. Macht ja wohl auch Sinn, oder?

Experten-Antwort

Solange Ihr Dispositionsrecht durch die KK eingeschränkt wurde, läuft dieses Verfahren. Erst wenn die EMRT abgelehnt wurde können Sie wieder selbst entscheiden was Sie dann machen wollen.

von
Renten-Fachmann

Ich wollte nur für interessierte Mitleser verdeutlichen, dass die REHA-Anträge von einer eigenständigen Abteilung bearbeitet werden, die RENTEN-Anträge von einer ganz anderen auch eigenständigen Abteilung. Das heisst, solange ein Reha-Antrag bearbeitet wird, bekommt die Renten-Abteilung davon nichts mit.
Wenn während eines laufenden Reha-Verfahrens ein Altersrenten-Antrag gestellt wird, geht dieser an die Renten-Abteilung. Davon bekommt wieder die Reha-Abteilung nichts mit. Aber die Rentenabteilung sieht das an den vorliegenden setzt dann mit der Reha-Abteilung in Verbindung.
Das ändert nichts daran, dass von der Reha-AAbteilung einem Ablehnungsbescheid die Aufklärung zur Umdeutung und die Rentenantragsformulare beigefügt werden und die Zuständigkeit derRenten-Abteilung eintritt.

von
Anto

Hallo Experte
Habe ich eine Chance durch gespräche mit der KK mein Dispositionsrecht wieder zu bekommen während eines EMVerfahrens oder ist das unmöglich ?Gab es schon solche Fälle?
Vielen Dank.

Experten-Antwort

Diese Möglichkeit besteht zwar, aber mir selbst ist kein Fall bekannt, da die KK ein Interesse daran hat einen Erstattungsantrag zu stellen.