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Nur noch bis 6h/Tag arbeitsfähig. Welche Möglichkeiten über Rententräger?

von
martin_baer

Guten Morgen,

ich (40, Kaufmann,25Jahr gesetzl. versichert)
kann lt. meinen Ärzten nur noch bis zu 6h am Tag arbeiten. Wegen Rheuma+psychische Probleme.

Komme nun auf med. Reha.
Zur Zeit keinen Job und in Krankengeld.
Wiedereingliederung schon 2x gescheitert!
Schon zigmal auf Reha (wenig Erfolg).
Als Kaufmann probleme mit Finger,Füsse und Rücken. Psychisch am Boden.

Meine Frage:
Welche Möglichkeiten im Rahmen einer Reha
gibt es noch für mich?
Ich müßte einfach grob! wissen, in welche Richtung es gehen könnte.
Es müßte doch Vergleichsfälle geben.

Danke
martin

Experten-Antwort

Im Rahmen einer med. Reha gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten. Soweit ich Ihrem Beitrag entnehmen kann, haben Sie bereits (leider mit wenig Erfolg) an Reha-Maßnahmen teilgenommen.

An dieser Stelle ist es naturgemäß schwierig, konkrete Möglichkeiten zu benennen.

Wenn Sie einen Antrag Gewährung einer med. Reha stellen, wird dann aufgrund der Angaben Ihres Arztes beim Rentenversicherungsträger im Falle einer Bewilligung auch festgestellt, welche Behandlung im Vordergrund stehen sollte bzw. inwieweit im Rahme dieser Reha sowohl Ihre orthopädischen Leiden (bespielsweise mittels Physiotherapie, Moorpackungen, Wassergymnastik) behandelt als auch gleichzeitig eine psychosomatische Reha erfolgen könnte.

Ggf. käme auch eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben in Betracht um herauszufinden, ob Sie evtl. den Beruf wechseln sollten.

Zur groben Informationen hier ein Link zu der Seite, von der Sie die entsprechenden Informationsbroschüren herunterladen können:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/de/Navigation/Formulare_Publikationen/broschueren/Rehabilitation_node.html

von
martin_baer

Hallo.
Danke für die Info.

Doch:
Mir geht es nicht darum, welche Behandlungen ich in der med. Reha erwarte (Massage etc.),
sondern welche Möglichkeiten ich nach dieser beruflich habe!
Habe ja keinen Job!
Deshalb Bürostuhl etc. sinnlos!

Welche Wege könnte ich in der med. Reha deshalb ansprechen???
danke

Experten-Antwort

Die med. Reha bezieht sich jedoch regelmäßig lediglich auf die Behandlungen der körperlichen bzw. seelischen Leiden. Mit dem Abschluss der med. Reha ist diese sozusagen auch tatsächlich "zu Ende". Ich will damit sagen, dass die med. Reha nur dazu da ist, die/den Versicherten als Person gesundheitlich in die Lage zu versetzen, wieder berufstätig zu sein bzw. eine drohende Erwerbsminderung abzuwenden. Hinsichtlich der beruflichen Perspektiven, die der Einzelne hat, werden im Rahmen der med. Reha keine Leistungen erbracht.

Wenn Sie jedoch Hilfestellungen hinsichtlich der Möglichkeiten der Fortführung Ihres Berufes bzw. bei einem Berufswechsel erwarten, sollten Sie dies entweder bei den Ärzten während der med. Reha ansprechen, damit diese der Rentenversicherung einen entsprechenden Hinweis im Entlassungsbericht geben oder (sofern Sie aufgrund der bisherigen erfolglosen med. Reha-Maßnahmen der Meinung sind, dass eine erneute med. Reha Ihnen nicht hilft) gleich einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben stellen.
Die entsprechende Informationsschrift finden Sie ebenfalls auf der Seite der Deutschen Rentenversicherung. Sollten Sie einen Berufswechsel anstreben, käme ggf. eine "Arbeitserprobung" und anschl. eine Umschulung in Betracht.