Opferrente

von
Helmut

Wenn eine Opferrente erteilt wird ( zugesprochen wird)-
wie oft werden die Einkünfte überprüft und müssen ganz detailiert nachgewiesen werden ? Jährlich ?
Oder erfolgt keine intensive Überprüfung von amtlicher Seite , aber man ist verpflichtet wesentliche Einnahmen selbst zu melden.

Experten-Antwort

Hallo Helmut,

nach meinem Kenntnisstand erfolgt keine jährliche Überprüfung der Einkommensverhältnisse. Bei der Opferrente handelt es sich jedoch nicht um eine Leistung der gesetzliche Rentenversicherung - die aktuellen Verfahrensweisen der zuständigen Träger sind uns daher nicht bekannt.

Fakt ist, dass die Antragsteller gesetzlich dazu verpflichtet sind, Änderungen des Einkommens oder des Familienstandes oder andere Angaben, die für die Höhe der Opferrente von Bedeutung sind, der zuständigen Bewilligungsbehörde unverzüglich mitzuteilen. Bei falschen Angaben kann kein Vertrauensschutz geltend gemacht werden. Zu Unrecht erhaltene Beträge müssen dann zurückgezahlt werden (siehe auch Beitrag unter http://www.ihre-vorsorge.de/Opferrente.html).

Letztlich kann ich Ihnen nur empfehlen, sich direkt an die zuständige Bewilligungsbehörde zu wenden. Die entsprechenden Adressen finden Sie z. B. hier: http://www.ihre-vorsorge.de/Opferrente-Adressen.html

von
Helmut

Herzlichen Dank für die Antwort
alles Gute Helmut

von
Lara

hallo,
meine frage ist....ich war bis ende juni in der schule (gmnasium letzte klasse) und in september habe einen 400 euro-job angenommen, da ich von der zentralen vergabestelle für studienpläte für dieses wintersemester eine absage erhalten habe. bin 20 Jahre jetzt geworden.

wie ist das jetzt mit dem rentenzeiten? Muss ich die gleich geltend machen, da ja Zeiten ab dem 17ten lebensjahr angerechnet werden.
Was ist mit der zeit bis zum september wo ich einen 400 Euro job ohne eigene zuzahlung zur rentenversicherung angenommen habe. Wird da eine überbrückung gezahlt...oder hätte ich da eine lehre oder sonst was anfangen müssen um die zeit überbrückt zu bekommen.
Was ist mit der zeit wo ich jetzt auf einen studienplatz warte und diese mit diesen 400 Euro job überbrücke?
Soll ich meine Schulzeugnisse und evtl. auch die Absage von der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze an die Rentenversicherung schicken? Mir wurde auch gesagt sowas macht die Krankenkasse auch, dass sie zeiten der schule an die rentenversicherung meldet?
oder kann man das auch viel später noch machen wenn ich mit dem Studium mal fertig bin? Wie werden diese zeiten jetzt eigentlich anerkannt?

lg
lara

Experten-Antwort

Ich denke, Sie wurden bereits sehr gut beraten.

Anmerken möchte ich nur noch, dass die Zeit zwischen der Beendigung Ihrer Schulausbildung und dem Beginn Ihres Studiums nicht als so genannte Übergangsanrechnungszeit berücksichtigt werden kann. Hierfür hätten Sie Ihr Studium spätestens am 01.11. beginnen müssen.