Pensionskasse/Gleitzonenjob

von
Bibi

Meine versicherungspflichtige Arbeitsstelle ist 401 Euro hoch; daneben habe ich einen Nebenjob in Höhe von 380 Euro. Eine Pensionskassenversicherung in Höhe von 40 Euro besteht seit 2 Jahren. Nach Gehaltsverlust auf 401 Euro sagte man mir, dass die 40 Euro nicht mehr in Frage kommen für eine Entgeldumwandlung, da ich sonst unter 401 Euro komme und nicht mehr krankenversichert werden könnte; deshalb bezahle ich jetzt selbständig 25 Euro ein.
Gibt es keine Möglichkeit nur 361 Euro pflichtzuversichern und zu besteuern?

von
Unbekannt

Hallo,

leider nicht wirklich. Die betriebliche Altersvorsorge, genannt Bruttoentgeltumwandlung, ist steuer- und beitragsfrei.

Wie bereits vom Arbeitgeber mitgeteilt würde dadurch Ihr Verdienst unter die geringfügigkeitsgrenze von € 400 fallen.

In diesen Fällen würde dann der Arbeitgeber 15% in die RV, 13% in die KV und in der Regel 2 % ans Finanzamt abführen. Die Beiträge trägt der Arbeitgeber.

Bei der RV können Sie durch eine Aufstockung von 4,9% auf den Pflichtbeitrag von 19,9% aufstocken, so dass Sie dort keine Nachteile hätten.

Dagen bei der KV kann man nicht aufstocken. Sie können auch keine Leistung direkt aus dem "13%igen-Beitrag" ableiten. Evtl. käme ein Familienversicherung in Frage.

Experten-Antwort

Hallo Bibi,

dem Beitrag von "Unbekannt" ist zuzustimmen.

Experten-Antwort

Die Ausführungen von Unbekannt sind korrekt soweit nur die bisherige hauptberufliche Beschäftigung betroffen ist. Allerdings hätten Sie in der von Ihnen geschilderten Situation zwei geringfügige Tätigkeiten, die miteinander addiert die 400-Euro-Grenze übersteigen, wodurch widerum für beide (für sich gesehen jeweils geringfügige) Beschäftigungen Versicherungspflicht eintreten dürfte...