Persönliche Beratung

von
Robert Bosch

Hallo zusammen,
ich möchte aus bestimmten Gründen NICHT die persönliche Beratung an der für meinen Wohnort zuständigen Stelle wahrnehmen - (Der dortige Berater ist mir persönlich bekannt und eher nicht sympathisch).
Welche Alternative habe ich ?
Vielen Dank für Ihre Antwort.

von
Mitleser

Sie können sich auch an jedem anderen ihnen genehmen Beratungsort persönlich beraten lassen. Oder Sie nutzen die telefonische Beratung, die Rufnummer des kostenfreien Servicetelefons finden Sie auf allen Schreiben der DRV.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Robert Bosch,

geben Sie doch einfach mal in der Beratungsstellensuche in der rechten Leiste einen größeren Umkreis ein - dann finden Sie weitere Beratungsstellen in Ihrer Nähe. Sie sind nicht verpflichtet, sich in der nächstgelegenen Stelle beraten zu lassen.

von
Schade

Da es in aller Regel in den Beratugngsstellen der DRV nicht nur einen Berater gibt, ist es durchaus auch zulääsig den Wunsch zu äußern "nicht von Herrn XY" oder eben gerade von "Herrn ZB" beraten zu werden.

Es gibt auch Wunschberater....

von
-/-

Bevor jemand Schades Post falsch versteht, es gibt Möglichkeit sich BeraterIn zu wünschen, aber es besteht kein Rechtsanspruch auf einen Wunschberater.

von
W*lfgang

Hallo Robert Bosch,

am Wohnort gibt es oft 2 staatliche Beratungsstellen, die DRV und evtl. auch ein Versicherungsamt/Rathaus (kreisfreie Stadt oder Landkreis). Daneben können Sie noch die Versichertenältesten/Versichertenberater der DRV kontaktieren - der Kenntnisstand könnte schon mal etwas eingeschränkt sein, wenn Sie da keinen TOP-Feierabendengagierten erwischen.

Wenn Sie Ihre Fragen gut ausformuliert schriftlich an die DRV senden, wäre auch eine Chance auf entsprechende Auskunft - würde ich eher nicht mit rechnen, verständlicherweise gibt es dafür das Beratungsstellennetz.

Letztendlich wäre auch ein (kostenpflichtiger !) freiberuflicher Rentenberater möglich.

Ganz profan könnten Sie natürlich auch hier nachfragen, der eine oder die andere bequemt sich vielleicht für eine längere Diskussion ;-) Fast immer ist doch der persönliche Kontakt individueller und rührt auch den Bodensatz des Rentenrechts noch um.

Gruß
w.

von
*****

Sie wohnen bestimmt in Offenburg.
Da bin ich leider mal an so Unsympathen geraten....

von
-/-

In Offenburg muss das dann aber unsymbadisch heißen ,-))

von
Robert Bosch

Nein, ich wohne nicht in Offenburg, es gibt auch „Unsymbayern“.-
Herzlichen Dank auf alle Fälle für die Auskünfte.
Ich möchte jetzt doch mal schildern, was der Hintergrund für meine Frage ist:
Ich überlege, aus verschiedensten Gründen in Bälde mein Arbeitnehmerverhältnis zu beenden.
In meinem Alter von knapp 60 hätte ich bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze noch gut 5 Jahre Einzahlungen in Pflichtbeiträgen zur Rentenversicherung, aus denen dann die zu erwartende Monatsrente resultiert.
Bei Inanspruchnahme der vorgezogenen Altersgrenze von 63 Jahren wären es noch rund 3 Jahre Einzahlungen in Pflichtbeiträgen, aus denen dann die zu erwartende Monatsrente mit rund 10% Abschlag zum Betrag bei 65 Jahren resultiert.
Nun meine Frage: Wie kann ich erreichen/sicherstellen, dass ich bei Erreichen der Regelaltersgrenze die (nach derzeitigem Stand zu erwartende) Regelaltersrente erhalte ?
Ich betone, dass ich in der Zwischenzeit keinesfalls der Allgemeinheit auf der Tasche liegen will !
Vielen Dank für Ihre Antwort.