Pflegebeiträge - Rentenanspruch bei Beamten

von
Xxx

Hallo Expertenteam,

ich habe folgende Frage:
Pflegebeiträge werden durch die Pflegekassen entrichtet, wenn die Pflegeperson weniger als 30 Stunden beschäftigt ist.
Die Pflegeperson ist als Beamtin (Bayer. Beamtenrecht, 54 Jahre) noch in Vollzeit beschäftigt. Wenn nun diese Person in Teilzeit mit weniger als 30 Stunden wechselt, werden dann Beiträge zur Rentenversicherung entrichtet? Erhält Sie dann einen Rentenanspruch, wenn die 60 Monate Wartezeit erfüllt wird? Wird diese Rente dann auf die Beamtenpension angerechnet oder die Pension auf die Rente; auch wenn es sich um reine Pflegebeiträge handelt? Kann es aus dieser Rente einen Anspruch auf Beitragszuschuss zur Krankenversicherung geben? Gibt es bereits Überlegungen in der Politik, Pflegebeiträge bei Anrechnung Rente/Pension außen vor zu lassen.
Was kann der Pflegeperson geraten werden?

von
DRV

Pflegebeiträge werden der gesetzlichen RV zugeschrieben. Bei 60 Beitragsmonaten erwirbt der Beamte oder die Beamtin einen gesetzlichen Rentenanspruch mit einem Beitragszuschuss.
Diese Rente wird von der Deutschen Rentenversicherung ab dem Erreichen der Regelaltersgrenze an den Beamten oder die Beamtin ausgezahlt.
Ob und in welcher Höhe sich diese Leistung auf die Pension auswirkt, ist beim zuständigen Dienstherrn zu erfragen.
Überlegungen, dass diese Zeiten bei der Anrechnung auf die Pension unberücksichtigt bleiben sind mir nicht bekannt. Auch da ist der Dienstherr der entsprechende Ansprechpartner.

Experten-Antwort

Ihre Frage wurde von "DRV" bereits umfassend beantwortet.