Pflegegeld über die BG (Berufsgenossenschaft)

von
Esmeralda

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei meinem Vater würde eine 100% Berufskrankheit über die BG festellgstellt. Er erhält nun zusätzlich eine Rente der BG.

Mein Vater erhält derzeit Pflegegeld von 545€ Pflegegeld über die Krankenkasse. Das Pflegegeld wird aber zukünftig von der BG übernommen. Die BG hat etwas bessere Leistungen. Meine Frage hierzu bekomme ich als pflegende Angehörige auch über die BG Rentenversicherungsbeiträge gezahlt??? Und wie setzen diese sich zusammen, die BG hat ja andere Bewertungsschemen als der MDK bzw. Krankenkasse?

von
****

Hallo Esmeralda,
ruht der Leistungsanspruch des Pflegebedürftigen nach § 34 Abs. 1 Nr. 2 S. 1 SGB XI, weil er vorrangige Entschädigungsleistungen wegen Pflegebedürftigkeit
- unmittelbar nach § 35 BVG oder nach den Gesetzen, die eine entsprechende Anwendung des BVG vorsehen,
-aus der gesetzlichen Unfallversicherung oder
-aus öffentlichen Kassen aufgrund gesetzlich geregelter Unfallversorgung oder Unfallfürsorge (zum Beispiel im Rahmen der Dienstunfallfürsorge nach § 34 Abs. 1 BeamtVG)
erhält, besteht Versicherungspflicht für die Pflegeperson fort.

Die Beitragstragung obliegt in diesen Fällen weiterhin den zuständigen Pflegekassen beziehungsweise den privaten Versicherungsunternehmen und gegebenenfalls den Beihilfefestsetzungsstellen oder Heilfürsorgeträgern.

Die Versicherungspflicht setzt insoweit einen Leistungsanspruch des Pflegebedürftigen aus einer Pflegeversicherung nach dem SGB XI voraus.

Die Berechnung der RV-Beiträge für Dich ändert sich nicht, die ist weiterhin abhängig vom Pflegegrad des Pflegebedürftigen und der Anzahl an Stunden die Du pflegst.
Das der Pflegebedürftige nach den Vorschriften der BG ggf. zusätzliche Leistungen erhält, die ein Versicherter der gesetzl. PV oder privaten PV nicht erhält spielt für die Beitragsberechnung der Pflegeperson keine Rolle.
Noch einen nicht so stressigen Abend

von
Esmeralda

Danke :)

Zitiert von: ****
Hallo Esmeralda,
ruht der Leistungsanspruch des Pflegebedürftigen nach § 34 Abs. 1 Nr. 2 S. 1 SGB XI, weil er vorrangige Entschädigungsleistungen wegen Pflegebedürftigkeit
- unmittelbar nach § 35 BVG oder nach den Gesetzen, die eine entsprechende Anwendung des BVG vorsehen,
-aus der gesetzlichen Unfallversicherung oder
-aus öffentlichen Kassen aufgrund gesetzlich geregelter Unfallversorgung oder Unfallfürsorge (zum Beispiel im Rahmen der Dienstunfallfürsorge nach § 34 Abs. 1 BeamtVG)
erhält, besteht Versicherungspflicht für die Pflegeperson fort.

Die Beitragstragung obliegt in diesen Fällen weiterhin den zuständigen Pflegekassen beziehungsweise den privaten Versicherungsunternehmen und gegebenenfalls den Beihilfefestsetzungsstellen oder Heilfürsorgeträgern.

Die Versicherungspflicht setzt insoweit einen Leistungsanspruch des Pflegebedürftigen aus einer Pflegeversicherung nach dem SGB XI voraus.

Die Berechnung der RV-Beiträge für Dich ändert sich nicht, die ist weiterhin abhängig vom Pflegegrad des Pflegebedürftigen und der Anzahl an Stunden die Du pflegst.
Das der Pflegebedürftige nach den Vorschriften der BG ggf. zusätzliche Leistungen erhält, die ein Versicherter der gesetzl. PV oder privaten PV nicht erhält spielt für die Beitragsberechnung der Pflegeperson keine Rolle.
Noch einen nicht so stressigen Abend

von
Esmeralda

Danke :)

Zitiert von: ****
Hallo Esmeralda,
ruht der Leistungsanspruch des Pflegebedürftigen nach § 34 Abs. 1 Nr. 2 S. 1 SGB XI, weil er vorrangige Entschädigungsleistungen wegen Pflegebedürftigkeit
- unmittelbar nach § 35 BVG oder nach den Gesetzen, die eine entsprechende Anwendung des BVG vorsehen,
-aus der gesetzlichen Unfallversicherung oder
-aus öffentlichen Kassen aufgrund gesetzlich geregelter Unfallversorgung oder Unfallfürsorge (zum Beispiel im Rahmen der Dienstunfallfürsorge nach § 34 Abs. 1 BeamtVG)
erhält, besteht Versicherungspflicht für die Pflegeperson fort.

Die Beitragstragung obliegt in diesen Fällen weiterhin den zuständigen Pflegekassen beziehungsweise den privaten Versicherungsunternehmen und gegebenenfalls den Beihilfefestsetzungsstellen oder Heilfürsorgeträgern.

Die Versicherungspflicht setzt insoweit einen Leistungsanspruch des Pflegebedürftigen aus einer Pflegeversicherung nach dem SGB XI voraus.

Die Berechnung der RV-Beiträge für Dich ändert sich nicht, die ist weiterhin abhängig vom Pflegegrad des Pflegebedürftigen und der Anzahl an Stunden die Du pflegst.
Das der Pflegebedürftige nach den Vorschriften der BG ggf. zusätzliche Leistungen erhält, die ein Versicherter der gesetzl. PV oder privaten PV nicht erhält spielt für die Beitragsberechnung der Pflegeperson keine Rolle.
Noch einen nicht so stressigen Abend

Experten-Antwort

Hallo Esmeralda,
den Ausführungen von "****" kann ich mich nur anschließen.