Hallo Hobbyoptimierer,
nun, vielleicht habe ich da zuviel hineininterpretiert (das kann schnell passieren, wenn man nur ein paar Zeilen Text vor Augen hat), aber ich hatte den Eindruck, daß bei Ihnen auch bereits folgende Groschen gefallen sind ;-) :
- Kapital-Lebensversicherung taugt nichts
- private Rentenversicherung taugt auch nichts
- wenn Riester-Vertrag, dann kommt allerhöchstens ein Riester-Fondssparplan in Frage
- auch bei Riester-Fondssparplänen gibt es "schlechte Förderbedingungen"
- "langjähriges Bespeisen" von Aktienfonds spricht Sie offenbar an, aber Sie haben noch Bedenken wegen der Abgeltungssteuer
- ob Sie auch schon verstanden haben, warum ich von Steuersparmodellen nichts halte, weiß ich nicht, Sie haben aber nicht mehr nachgefragt
Als nächstes fragten Sie dann nach Immobilien, na, da haben wir die Palette an Vorsorgemöglichkeiten doch bald rund, oder? Da Sie, wie Sie schrieben, ja bereits eine Immobilie haben, steht das doch gar nicht mehr zur Diskussion. Sie/Ihre Frau brauchen noch eine Altersvorsorge, mit der man den täglichen Einkauf bezahlen kann - das geht mit einer Immobilie bekanntlich nicht.
Und jetzt auf einmal ein Einwand zu Aktienfonds: da nennen Sie das Beispiel eines BWL-Professors: alles "futsch".
Also, mit Beteiligungspapieren ein Vermögen zu verlieren, das ist keine große Kunst. Das geht ganz leicht. Mit Beteiligungspapieren ein Vermögen zu gewinnen, ist aber auch keine große Kunst. Das geht auch ganz leicht. Man muß nur wissen wie. Und das klingt furchtbar vermessen, ich weiß. Fand ich auch, als ich erstmals darüber gelesen habe.
Vermögensbildung über Ratensparen in Aktienfonds ist sicher, wenn man es richtig macht. Wie man es richtig macht, lernen Sie in der FinanzUni. Darüber würde ich mich gerne mit Ihnen austauschen, das geht hier aber nur eingeschränkt. Falls Sie sich nicht eingeschränkt fühlen, ich mich schon. Und ursprünglich kam der Vorschlag, in ein anderes Forum auszuweichen, doch von Ihnen.
Sie haben auch schon in Ihrer Antwort an einen anderen User geschrieben, daß Sie "nachvollziehbar" und für eine "einfache Kernaussage" halten, was Sie in der FinanzUni offenbar beim ersten Einblick gelesen haben.
Sie schrieben auch bereits, daß Sie mit Aktien und Aktienfonds Erfahrung haben - also geht es bei Ihnen nicht um die generelle Furcht, daß Beteiligungspapiere Teufelszeug sind - wie bei so vielen anderen. Dazu paßt allerdings nicht Ihr BWL-Professor.
Habe ich Sie überschätzt?
Tja, also dann gebe ich Ihnen nochmal den guten Rat: studieren Sie an der FinanzUni, und zwar alles, was dort angeboten wird (das dauert Wochen!). Da werden Sie die passende Altersvorsorge für sich und Ihre Frau finden, davon bin ich überzeugt. Fragen dazu kann ich hier aber nur eingeschränkt beantworten, weil es den Rahmen dieses Forums sprengen würde.
Mit freundlichen Grüßen,
Maria L.
P.S. Ich habe hier einen Hinweis von Bernhard gefunden (er war immer sehr kompetent), daß Sie zumindest den privat finanzierten Teil Ihrer Direktversicherungen vielleicht doch zurückkaufen können. Vielleicht sollten Sie das nochmal prüfen:
Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche.
Es lohnt sich auch generell, hier im Forum nach alten Beiträgen von Bernhard (und von Amadé) zu suchen. Mir haben die beiden ursprünglich die Augen geöffnet und dafür gesorgt, daß ich für die Suche nach einer rentablen Altersvorsorge über Aktienfonds überhaupt offen wurde.