Private Versicherung Krankenversicherungspflichtig?

von
Eddy R.

Warum ist eine Direktversicherung, die ich ohne Zuwendung oder ohne Beteiligung meines Chefs angespart habe, ein Versorgungsbezug, für den ich Krankenversicherungsbeiträge bei Auszahlung an die Krankenkasse zahlen muss?

von
W*lfgang

Zitiert von: Eddy R.
Warum ist eine Direktversicherung, die ich ohne Zuwendung oder ohne Beteiligung meines Chefs angespart habe, ein Versorgungsbezug, für den ich Krankenversicherungsbeiträge bei Auszahlung an die Krankenkasse zahlen muss?
Eddy R.,

vielleicht, weil es im Gesetz so steht/nachträglich so beschlossen worden ist?! ;-)

Trösten Sie sich/nicht wenige 'regen sich deswegen auf/Beschiss', ist bereits gerichtlich bis ganz nach oben durchgeklagt. Es gibt einige Besonderheiten dabei, zu welchen (Eigen)Leistungen Beitragspflicht (nicht) besteht. Könnte in diesem Urteil stecken:

http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=en&nr=13680

Ist aber nicht wirklich eine Frage des Rentenrechts ...

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Eddy R.,

bitte lassen Sie sich die Details zu krankenversicherungspflichtigen Einkünften bitte von Ihrer Krankenkasse erläutern.

von
Siegfried K.

Nun, was gelaufen ist, wird man kaum noch ändern können.

Aber für jetzt und die Zukunft sei gesagt, besser Hände weg von der betrieblichen Altersvorsorge für den Fall, dass der Arbeitgeber nichts oder nur weniger als ca. 40 % dazu gibt.

Auch für den Fall, dass man keinen sicheren Arbeitsplatz hat und hin und wieder wechselt. Nicht jeder Arbeitgeber übernimmt ihren alten Vertrag zu unveränderten Konditionen. Wer will schon gerne 2mal Abschlußkosten bezahlen?

Die Begehrlichkeit des Staates bzw. für jede Regierung ist einfach zu groß, zumal er gerade bei Betriebsrenten schnell und bequem Kasse machen kann.

von
Siegfried K.

Zitiert von: Siegfried K.

Nun, was gelaufen ist, wird man kaum noch ändern können.

Aber für jetzt und die Zukunft sei gesagt, besser Hände weg von der betrieblichen Altersvorsorge für den Fall, dass der Arbeitgeber nichts oder nur weniger als ca. 40 % dazu gibt.

Auch für den Fall, dass man keinen sicheren Arbeitsplatz hat und hin und wieder wechselt. Nicht jeder Arbeitgeber übernimmt ihren alten Vertrag zu unveränderten Konditionen. Wer will schon gerne 2mal Abschlußkosten bezahlen?

Die Begehrlichkeit des Staates bzw. für jede Regierung ist einfach zu groß, zumal er gerade bei Betriebsrenten schnell und bequem Kasse machen kann.

Eine Ergänzung: Der Staat bzw. die Regierung haben Richter und Rechtsprechung eindeutig in dieser Sache auf ihrer Seite. Sie stehen dann als Betriebsrentner ohne Hilfe alleine da.

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