pro-rata Ziffer 19 Schlussprotok.

von
schmitt

Liebe Freunde!
Ich muß Sie noch mal um Rat
und Aufklärung bitten:
Mein Mann und ich haben nach
dem Krieg und der Flucht aus
Jugoslawien bis 1956 in Österreich gelebt. Mein Mann
erhielt nach seiner Pensionierung neben der deutschen Rente aus eine aus
Österreich. Hier wurde eine
gewisser Betrag dann von der
deutshcen Rente abgezogen, der aus einer Berechnung von
125 Monaten zu 151 Monaten
resultierte. Auf meinem Witwenrentenbescheid erscheint aber jetzt 30 Monate
zu 151 Monate (=0,1987).
1. Was ist das überhaupt?
2. Wo finde ich im Versicherungsverlauf diese Zahlen separat aufgeführt?
3. Gibt es eine Erklärung für
die Änderung von 25 auf 30 Monate. Ich fand bis heute
keine Änderungsbescheid darüber.

Vielleicht noch eine weitere
Frage: Ich bin 1926 geboren
und habe nach der Schulzeit
von 1939 bis zur Vertreibung
in 1944 auf dem Bauernhof
meines Vaters arbeiten müssen. Mir wurde für die Heirat, wie damals üblich eine
Aussteuer und Mitgift versprochen. Diese konnte mein Vater mir natürlich nicht mehr geben, weil er selbst alles
verloren hat und nach USA
auswanderte. Lastenausgleich
haben wir auch nicht bekommen.
Besteht evt. die Möglichkeit,
daß mir wenigsten ein paar
Jahre für meine Rente gutge-
schrieben werden können?
Wie schon erwähnt, besch...
man mich leider, in dem vier
in Österreich geborene Kinder
nicht berücktsichtigt wurden.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

von
schmitt

Entschuldigung, da hat sich
ein Tippfehler eingeschlichen:
- erste Zeit wurde mit
25 zu 151
gerechnet.
Später dann 30 zu 151

von
B2

Wenn ich Sie recht verstanden habe, erfolgte die Anrechnung/Kürzung bei der aus Österreich gezahlten Rente.

Sie sollten sich mit Ihrer Frage daher logischerweise auch an den österreichischen Leistungsträger wenden, der Ihnen sicherlich erklären kann auf welcher österreichischen Rechtsgrundlage eine österreichische Sozialleistung berechnet bzw. um einen bestimmten Betrag gekürzt werden kann.

von
Ajax

Nochmal zu meinem Beitrag vom 13.03.09:
Nachdem Sie auf Ihrem "Lebensweg" in die BRDeutschland einen "Zwischenstopp" in Österreich eingelegt haben - und vermutlich nicht die österreichische Staatsbürgerschaft hatten, sonst hätten Sie keinen Vertriebenenausweis bekommen - werden Arbeitsjahre, die in Österreich zurückgelegt wurden nicht nach dem Fremdrentenrecht FRG bewertet. Auch für die in Österreich geborenen Kinder werden in der deutschen Rentenversicherung keine Kindererziehnungszeiten anerkannt.
Dass Sie keinen Lastenausgleich erhalten haben, hängt auch damit zusammen, dass Sie sich "zwischenzeitlich" in Österreich aufgehalten haben und bestimmte Fristen vom Vertreibungsort (Jug.) bis zur Ankunft in der BRD nicht eingehalten wurden.
Zu Ihren Fragen 1./2./3. s. Beitrag des Experten vom 13.03.09.

von
schmitt

Noch eine Frage bitte:
Sagen nicht die EU-Gesetze,
daß alle in EU-geborenen gleich
zu behandeln sind?
Gibt es für einen solchen
Grenzfall nicht doch möglicher-
weise spezielle Lösungswege?