Probeberechnungen

von
DRV-Sepp

Hallo Forum,
es ist ja nett, wenn den Fragestellern immer wieder geraten wird, bei möglichen Folgerenten doch Probeberechnungen für alle Konstellationen bei der DRV anzufordern.
Die Intention dahinter kann ich gut verstehen.
Allerdings sind die immer weniger werdenden Mitarbeiter der DRVen aktuell sehr mit der Grundrente, die trotz Versprechungen eben nicht so einfach maschinell läuft, und auch der möglichst raschen Bearbeitung der Rentenanpassung beschäftigt.
Von daher wäre es schön, wenn diese Probeberechnungen nicht als „Allheilmittel“ angeführt werden würden.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und evtl ein kleines bisschen Verständnis

von
W°lfgang

Zitiert von: DRV-Sepp
Von daher wäre es schön, wenn diese Probeberechnungen nicht als „Allheilmittel“ angeführt werden würden.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und evtl ein kleines bisschen Verständnis

...mein Verständnis haben Sie! - allerdings haben die Versicherten schlicht einen Rechtsanspruch auf vollumfängliche Auskunft/Beratung zur individuellen Situation auf konkrete Nachfrage.

Wenn Ihre DRV das/den gesetzlichen Auftrag, nicht mehr leisten kann, sollte sie 'Insolvenz' anmelden/zuerst den Trainer (Geschäftsführung) auswechseln *g

Gruß
w.

Nebenbei: Passgenaue Probeberechnungen ließen sich selbst anfertigen, wenn unter Einbeziehung des Versicherungskontos und ggf. fiktiver Daten eine Selbstberechnung mögliche wäre ...hmm, wo liegt nun der Fehler? Achja, die *Scheiß-IT dafür kostet ja ;-))

von
Nono

Zitiert von: DRV-Sepp
Hallo Forum,
es ist ja nett, wenn den Fragestellern immer wieder geraten wird, bei möglichen Folgerenten doch Probeberechnungen für alle Konstellationen bei der DRV anzufordern.
Die Intention dahinter kann ich gut verstehen.
Allerdings sind die immer weniger werdenden Mitarbeiter der DRVen aktuell sehr mit der Grundrente, die trotz Versprechungen eben nicht so einfach maschinell läuft, und auch der möglichst raschen Bearbeitung der Rentenanpassung beschäftigt.
Von daher wäre es schön, wenn diese Probeberechnungen nicht als „Allheilmittel“ angeführt werden würden.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und evtl ein kleines bisschen Verständnis

Ich wüsste da ein probates Mittel. Beamte(Lehrer, Polizisten usw.) die nur ihren Job nicht mehr können nicht frühpensionieren sondern Schnellbesohlung Grundrente und der Rentenversicherung zur Hand gehen.

von
Ganz einfach

Zitiert von: DRV-Sepp
Hallo Forum,
es ist ja nett, wenn den Fragestellern immer wieder geraten wird, bei möglichen Folgerenten doch Probeberechnungen für alle Konstellationen bei der DRV anzufordern.
Die Intention dahinter kann ich gut verstehen.
Allerdings sind die immer weniger werdenden Mitarbeiter der DRVen aktuell sehr mit der Grundrente, die trotz Versprechungen eben nicht so einfach maschinell läuft, und auch der möglichst raschen Bearbeitung der Rentenanpassung beschäftigt.
Von daher wäre es schön, wenn diese Probeberechnungen nicht als „Allheilmittel“ angeführt werden würden.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und evtl ein kleines bisschen Verständnis

Nicht nur hohe Gehälter abgreifen, sondern Leistung bringen!

von
KSC

Hatte heute eine interne Schulung zu diesem Thema mit der Erkenntnis dass Probeberechnungen (zumindest wenn die Grundrente im Spiel ist) eventuell nicht weiterhelfen.

Gerade wenn es um den Übergang von EM zu Altersrente geht, stimmt eben nicht mehr zu 100% dass die folgende AR nicht geringer ausfallen darf.

Und genau da liegt aber das Problem! Für die Probeberechnung der Altersrente müsste ich wissen ob ein möglicher Grundrentenanspruch auch zahlbar ist oder halt nicht (weil die Einkünfte aus derm vorvergangenen Jahr zu hoch sind, aber der DRV nicht vorliegen).

An diese Datem kommt der DRV MA nicht (auch wenn er noch so gut als Beamter bezahlt wird) und daher führt diese Probeberechnung in Extremfällen zu nichts.

Es stand in der Schulung die Frage im Raum, was Herr Heil geantwortet hätte wenn er diese Schulung besucht hätte????

Ja lieber @W*lfgang, da scheitert der Beratungsauftrag der DRV an der Schwäche der gesetzlichen Vorschrift.

Mein Fazit: in Extremfällen kann ich dem Bürger nur raten die AR zu beantragen und falls es weniger wird, innerhalb der Widerspruchsfrist den Antrag zurücknehmen. Dann hätte er die höhere EM rente zumindest bis zum Regelalter gerettet.

Klasse! führt dann zu weiterer Bürokratie (die ja mein Ministerpräsident eindämmen will) und an den Fall einer befristeten EM Rente will ich gar nicht denken.

Fazit: ein in Teilen absolut doofes Gesetz, ein Bürokratiemonster und dann bin ich als Berater am Ende wieder Schuld und zu faul....Grins, schönen Abend

von
DRV-Sepp

Zitiert von: Ganz einfach

Nicht nur hohe Gehälter abgreifen, sondern Leistung bringen!

Das war ja wieder klar - echt blöde Sprüche können Sie gerne für sich behalten.
Für ein Praktikum können Sie sich gerne melden, dann hätten wir statt der eigentlich vorgesehenen 10 Mitarbeiter im Team schonmal sieben..

Aber wahrscheinlich würde es eher am Verständnis der Materie scheitern.

Schade

Experten-Antwort

Hallo DRV-Sepp,

wir möchten weder die Mitarbeiter der Rentenversicherung überlasten noch die Teilnehmer in diesem Forum schlecht beraten. Es ist schwierig allen Seiten gerecht zu werden.

von
Lydia

Frage falls nicht zu kompliziert in Erklärung
In welchem Fall kann Altersrente nach EM Rente sinken?
Ich bin EM Rentnerin und habe trotz 40 Jahren Arbeit kein Anspruch auf Grundrente

von
KSC

...ist zu kompliziert....

Aber wenn die Grundrente gar nicht "mitspielt" weil Ihre Bewertungen dafür zu hoch sind, kann m.E. die sich an die EM anschließende AR auch nicht sinken.

von
Lydia

Hallo KSC,danke für die Info.
Schönen Abend noch

von
Antonia

Zitiert von: Lydia
Frage falls nicht zu kompliziert in Erklärung
In welchem Fall kann Altersrente nach EM Rente sinken?
Ich bin EM Rentnerin und habe trotz 40 Jahren Arbeit kein Anspruch auf Grundrente

Was ist den das für eine komische Aussage?
Es sollte doch normal sein das Sie eben wegen 40 Jahren Arbeit keinen Anspruch auf Grundrente benötigen.

von
Ludger

Zitiert von: Antonia
[quote=388890]
Es sollte doch normal sein das Sie eben wegen 40 Jahren Arbeit keinen Anspruch auf Grundrente benötigen.
Gerade deswegen!

von
Lydia

Antonia ist es so,habs anders gelesen aber es war auch nicht meine Frage
Was wenn 40 Jahre Teilzeit?

Schönes WE

von
W°lfgang

Zitiert von: KSC
Ja lieber @W*lfgang, da scheitert der Beratungsauftrag der DRV an der Schwäche der gesetzlichen Vorschrift

Lieber KCS,

nicht nur in der Beratungsstelle, leider auch eine Ebene tiefer - wenn bis dahin gesicherte (Fiktiv-)Berechnungen über den 'Daumen' möglich waren.

Die 'Grundrente' haut diese Möglichkeit für die Versicherten - bei erkennbar langjährigen Versicherten mit 'mittelprächtigem' Einkommen - total aus einer Prognoseberechnung raus.

Dass Politik im Bereich DRV immer mehr zu Lasten des Beratungsbereichs *)/insofern GEGEN die Zielgruppe der fragenden/aufzuklärenden Versicherten, Gesetze verabschiedet ...ist ja nun wirklich nichts neues/für populär aktives 'Stimmenvieh' für die nächste Wahl/Sicherung 'deren' Altersversorgung/wir legen da mal ein paar € drauf - die 'Verwaltung' wird es schon richten/erklären ;-)

Die Heil'sche Idee, die Versicherungsämter zur individuellen Anlaufstelle für _alle_ sozialen Rechte als Ansprechstelle zu installieren, scheint eine Lokus-Idee zu werden - gut so/fern jeder Realität in der Breite der (gelebten/klammen) kommunalen Verwaltung in D!*g

Wenn es interessiert:

https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/Forschungsberichte/forschungsbericht-fb-594.html

Gruß
w.
PS: Wir sind beide froh, wenn wir _unseren_ Job getan haben/und bis dahin mit Leidenschaft ...nöö?!! :-))

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