Probleme bei der Umschulung

von
Herr S.

Werte Teilnehmer des Forums

Nach langem Kampf (inkl. Kampf vor dem Soz.Gericht) sitze ich inkl. RV seit Ende März in der angestrebten Umschulung in einem BfW. Darüber bin ich natürlich sehr froh das ich die Gelegenheit erhalte noch einmal in einem neuen Beruf durch zu starten. Mir ist auch klar, dass eine Teilhabe am Arbeitsleben eine Kannentscheidung der DRV ist.
Zu meinem Problem: Ich komme mit der Tutorin nicht klar. Das heißt, dass sie den Unterricht wie im Sauseschritt abhält und ich (viele andere übrigens auch) nicht mitkomme. Mir ist klar, dass sie den Stoff durchziehen muss und alles in zwei Jahren über die Bühne sein muss. Da die Tutorin nur eine Teilzeitstelle hat, habe ich noch zwei andere Ausbilder. Die sind auch schnell, aber bei denen bleibt was hängen vom Stoff, was wohl daran liegt das die gegenüber der Tutorin in der Klasse zu einem hinkommen und viel an der Tafel veranschaulichen. Das kann die Tutorin aus gesundheitlichen Gründen nicht. Demnach sitzt sie die meiste Zeit auf ihrem Platz. Ich habe das auch schon des Öfteren angesprochen und es wurde mir gesagt das ich mich melden solle wenn ich nicht mitkäme. Nur kann ich mich nicht jede Stunde melden und Bescheid geben, das sieht auch blöd aus wenn ich das mal so sagen darf. Ich habe das Problem auch mit den beiden anderen Ausbildern und der Rehaberaterin im BfW besprochen und es hieß, ja, da können wir auch nichts dran machen.

Jetzt wende ich mich hier an das Forum und evtl. den Experten hier. Bevor ich nämlich zu meinem Servicezentrum gehe, wollte ich mich hier erkundigen was ich noch machen kann. Meine größten Sorgen sind a) das ich die Ausbildung nicht schaffe und b) das wenn ich in das Servicezentrum gehe mir selbst schade indem mir die DRV die Maßnahme streicht weil es sich ja um eine Kannentscheidng bzw. eine Bewilligung bis auf Widerruf handelt bzw. gesagt wird das denen das Risiko zu groß ist mit mir und von deren Seite hin abgebrochen wird.

Vielen Dank für das Lesen.

von Experte/in Experten-Antwort

Das Sie mit den anderen Ausbildern und der Reha-Beraterin gesprochen haben, ist eine naheliegender Schritt. Da dies jedoch leider nicht geholfen hat, bzw. man keine Lösungen gefunden hat, ist natürlich sehr bedauerlich.

Selbstverständlich können Sie sich an Ihren Rentenversicherungsträger wenden, jedoch kann dieser sehr wahrscheinlich keinen Einfluss auf die Art und Weise der Unterrichtsgestaltung bzw. der Wissenvermittlung der Lehrkräfte nehmen.
Dafür ist die Bildungseinrichtung zuständig.

Zumal auch das Problem darin besteht, dass die Unterrichtsgestaltung gesundheitlichen Beschränkungen der Lehrkraft unterliegt.

Vielleicht suchen Sie (oder vielleicht noch weitere Mitlernende, die das gleiche Anliegen haben) ein persönliches Gespräch mit der Dozentin, wobei sich das Gespräch nicht einfach darauf beziehen sollte, dass Sie nicht mitkommen, sondern dass Sie Ihre Probleme ausführlicher darlegen. Vielleicht können Sie trotz der genannten gesundheitlichen Einschränkungen der Person doch zu einer gemeinsamen Lösung kommen.

Wenn alles nichts helfen sollte, können Sie bei der Leitung des BfW anzeigen, dass Sie Probleme haben, bevor es zu spät ist.

von
Herr S.

Guten Tag

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und Lösungsvorschlag. Diesen werde ich nachgehen und schauen was noch getan werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

S.

von
Marion

Hallo,

das kenne ich auch und habe es beim Bfw mit machen müssen.
Hab einen in Buchhaltung gehabt und für die, das es sehr schwerer Stoff. Jedenfalls hat dieser Dozent "nur" aus dem dicken Buch Seite für Seite mit uns gelesen, nie etwas an der Tafel veranschaulicht - soweit die Erwachsenbildung! Er ist nach denen gegangen, die schon Buchführung hatten und das waren Einige, die Anderen blieben auf der Strecke.

Dieser "Dozenten" gehen nach den Besten in der Klasse.

Gespräche haben in keinster Weise etwas genützt.

Entweder durchhalten so gut es geht oder sich in einer anderen Bfw umschauen - was ich getan hab , somit hab ich ein 3/4 Jahr länger Übergangsgeld bekommen - war auch nicht verkehrt und Pech für die DRV, die konnten länger bezahlen!

Viel Glück!

von
Duden

Zitiert von: Marion

Hallo,

das kenne ich auch und habe es beim Bfw mit machen müssen.
Hab einen in Buchhaltung gehabt und für die, das es sehr schwerer Stoff. Jedenfalls hat dieser Dozent "nur" aus dem dicken Buch Seite für Seite mit uns gelesen, nie etwas an der Tafel veranschaulicht - soweit die Erwachsenbildung! Er ist nach denen gegangen, die schon Buchführung hatten und das waren Einige, die Anderen blieben auf der Strecke.

Dieser "Dozenten" gehen nach den Besten in der Klasse.

Gespräche haben in keinster Weise etwas genützt.

Entweder durchhalten so gut es geht oder sich in einer anderen Bfw umschauen - was ich getan hab , somit hab ich ein 3/4 Jahr länger Übergangsgeld bekommen - war auch nicht verkehrt und Pech für die DRV, die konnten länger bezahlen!

Viel Glück!

Sie sollten aber auf jeden Fall noch einen Rechtschreibkurs belegen. Ist bitter nötig..

von
Marion

An DUDEN.

Sie sind ein guter Beobachter!

Ich frage mich gerade, welches Motiv Sie haben?

Gott sein Dank kenne ich Sie nicht, aber kann es sein, das Sie ein spießiger, kleinkarierter, schäbiger dummer Mensch sind?

Rechtschreibung hat nichts mit Intellekt zu tun!

"Duden", Sie hätten mich mal gestern erleben sollen..."

Die Rechtschreibfehler kannste gerne behalten, wenn Sie dir so gefallen!

Schönen Tag!

von
Herr S.

@Marion, ich danke für Ihre Schilderung. Inwiefern ist denn ein Wechsel des BfWs möglich? Wie haben Sie das durchgesetzt bekommen?
@Duden, ich glaube jeder hier im Forum hat ein Handicap. Von daher ist Rücksichtnahme gewünscht; jedenfalls von mir in meinem Thread. Danke

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Herr S.,

wenn Sie den Eindruck haben, dass weitere Gespräche mit der BfW-Leitung nichts bringen (keine Änderung der Unterrichtsweise erfolgt, die Leitung nicht darauf eingeht und/oder Ihre Noten immer schlechter werden) können Sie sich natürlich mit dem Reha-Fachberater Ihres Rentenversicherungsträger in Verbindung setzen und besprechen, ob ein Wechsel des BfW möglich ist. Jedoch haben Sie bei einem Wechsel natürlich keine Garantie, dass es bei einem anderen BfW besser oder anders zugeht.

von
Marion

An Herr S.,

ich hab dem DRV beschrieben, das mit dem Unterricht nicht zurechtkomme, das mir "persönlich" dort nichts beigebracht wird, schwarz für die Abschlussprüfung sehe und das alles auf meine Kosten (=Leben) geht und ich nicht mehr die Jüngste wäre"!

Mit dem Reha-Fachberater hab ich vorab auch gesprochen - hätte auch mit einem Esel sprechen können - dem interessierte es in keinster Weise! Von dem bekam ich überhaupt keine Unterstützung/Hilfe.

von
Herr S.

Abermals bedanke ich mich für die Antworten, speziell die vom Experten.
Ich glaube es hilft nur noch das Gespräch mit meinem Rehaberater von der DRV..