Prüfung EMR

von
booster

Hallo,
ich weibl. (2 erwachs. Kinder) bin 60 Jahre alt und habe 38 sozialpflichtige Rentenjahre und bin seit September 2016 schwer erkrankt.
Ich war bis zuletzt krankgeschrieben und bin seit 01.06.18 arbeitslos.
Eigentlich kann ich wegen meiner 50 % Schwerbehinderung auf 5 Jahre mit Abschlägen zum 01.06.2019 in die Rente für Schwerbehinderte gehen.

Das Arbeitsamt schreibt, dass nach Prüfung durch deren Amtsarzt keine Arbeitsfähigkeit in meinem Beruf (auch nicht in Teilzeit) gesehen wird.
Nun soll die Rentenversicherung meine evt. Erwerbsminderung prüfen.

Hier kommt meine Frage:
Da ich vor 4 Jahren mal 30 Monate zuhause war wird wohl, wenn der Tag der Erkrankung als Antragstag meiner EMR zugrunde gelegt wird, keinerlei EMR gezahlt.
(Wegen der 36 Monate Mindestzeit fehlen da genau 6 Monate.)

Gibt es hier irgendeine andere Möglichkeit?
Ich habe schon mal gelesen, dass nicht der Tag der Ersterkrankung, sonder auch mal der Antragstag zugrunde gelegt wurde. Letzteres würde dann wieder für mich reichen.
Hat man einen Anspruch auf Härteregelung oder Ähnliches ??

Ich bin für jeden Rat / Tip dankbar.

Beste Grüße
boooster

von
Schade

Der ärztliche Dienst beurteilt ab wann gegebenenfalls Erwerbsminderung besteht.
Nach Ihrer Beschreibung würde viel für den Beginn der Erkrankung sprechen. Aber das entscheiden die Ärzte und Härteregelungen bestehen da nicht!
Und den Arzt interessiert wohl kaum ob am Tag der Erkrankung die rentenrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Experten-Antwort

Hallo booster,

ob und ab welchem Zeitpunkt bei Ihnen Erwerbsminderung vorliegt, wird auf Grundlage der sozialmedizinischen Stellungnahme des ärztlichen Dienstes beim Rentenversicherungsträger entschieden.

von
Eule55

Zitiert von: Experte/in
Hallo booster,

ob und ab welchem Zeitpunkt bei Ihnen Erwerbsminderung vorliegt, wird auf Grundlage der sozialmedizinischen Stellungnahme des ärztlichen Dienstes beim Rentenversicherungsträger entschieden.


Da es hier um viel Geld geht, würde ich ihnen raten, einen freiberuflichen rentenberater noch vor dem Antrag zu konsultieren. Dies sind unabhängig und nur Ihnen verpflichtet.

von
Kaiser

Zitiert von: Eule55
Zitiert von: Experte/in
Hallo booster,

ob und ab welchem Zeitpunkt bei Ihnen Erwerbsminderung vorliegt, wird auf Grundlage der sozialmedizinischen Stellungnahme des ärztlichen Dienstes beim Rentenversicherungsträger entschieden.


Da es hier um viel Geld geht, würde ich ihnen raten, einen freiberuflichen rentenberater noch vor dem Antrag zu konsultieren. Dies sind unabhängig und nur Ihnen verpflichtet.

Hier im Forum versucht sich eine „Eule“ einzunisten, die Werbung für freiberufliche Rentenberater macht.
Die „Eule“ vergisst aber, die Kosten zu erwähnen, die dafür anfallen und häufig nicht erforderlich sind, weil ehrenamtliche Versichertenberater, Berater in Beratungsstellen der DRV und in Versicherungsämtern der Kommunen kostenlos beraten und auch niemandem verpflichtet sind.
Daher Obacht, bevor Sie Ihr Geld zum Fenster rauswerfen!

von
booster

vielen Dank für die Tips

MfG
booster

von
booster

vielen Dank für die Tips

MfG
booster

von
Gerne

Zitiert von: booster
vielen Dank für die Tips

MfG
booster

Sie sind ein sehr höflicher Mensch. Kein Problem. Sehr gerne. Auch Ihnen vielen Dank.