Psychisch krank

von
hasi

Hallo
meine Frau ist durch einen schweren Unfall unserer 2 Monate alten Enkelin( Über 1 Jahr Intensivstation 14 lebensgefährliche OPs jetz ganztags pflegebedürftig)in eine tiefe Krise gestürzt.Sie ist 60 Jahre und ist nun schon 15 Monate im Krankengeldbezug.Hat 38 Jahre ohne Unterbrechung gearbeitet,und ist jetzt nur noch in psychologischer Behandlung.Als Ehemann wäre ich dankbar,wie es bei uns weitergehen soll,hinweise oder Tipps.Eine Reha wurde beantragt,aber ich glaube, das ist eher eine Qual für meine Frau,Sie möchte nur noch für unsere Enkelin da sein und hat sich total isoliert.Von sich selber verletzen bis Panikattacken,ich kann einfach nicht weiter schreiben!! Bitte um Antworten, Danke

von
Rat

Sollte Ihre Frau sich selber und deren behandelnde Ärzte und Psychologen eine Erwerbsfähigkeit ausschließen, sollte sie eine Erwerbsminderungsrente beantragen.

von
KSC

Medizinische Hilfe / Therapie für die Frau kann das Forum nicht leisten.

Ob die Frau eventuell erwerbsgemindert ist und einen Rentenanspruch haben könnte, wäre mit den Ärzten zu erörtern und entsprechend zu beantragen.

Für eine Altersrente ist sie mit 60 noch zu jung, aber das können Sie ja in der letzten Rentenauskunft nachlesen (Altersrente langj. Versicherte, AR für schwerbeh. Menschen,....)

Da das Krankengeld maximal 1,5 Jahre läuft und bis dahin kaum über eine Rente entschieden sein dürfte, bliebe geldmäßig eine Meldung beim Arbeitsamt.

Oder sie überbrückt die Zeit bis zur Altersrente mit Erspartem.

Tipp: Monatag die DRV Beratung kontaktieren und eine Beratung vereinbaren (telefoisch, persönlich oder per Video)

alles Gute

von
Rita

Zitiert von: hasi
Hallo
meine Frau ist durch einen schweren Unfall unserer 2 Monate alten Enkelin( Über 1 Jahr Intensivstation 14 lebensgefährliche OPs jetz ganztags pflegebedürftig)in eine tiefe Krise gestürzt.Sie ist 60 Jahre und ist nun schon 15 Monate im Krankengeldbezug.Hat 38 Jahre ohne Unterbrechung gearbeitet,und ist jetzt nur noch in psychologischer Behandlung.Als Ehemann wäre ich dankbar,wie es bei uns weitergehen soll,hinweise oder Tipps.Eine Reha wurde beantragt,aber ich glaube, das ist eher eine Qual für meine Frau,Sie möchte nur noch für unsere Enkelin da sein und hat sich total isoliert.Von sich selber verletzen bis Panikattacken,ich kann einfach nicht weiter schreiben!! Bitte um Antworten, Danke
Sie waren schon einmal mit dieser Geschichte hier. Am Naheliegenden wäre eine Behandlung in einer entsprechenden Klinik, zumindest als ein Anfang. Alleine wird Ihre Frau, trotz Ihrer Unterstützung, da nicht herauskommen. Sollte dies problematisch sein, weil sie vielleicht nicht will, sollte wenigstens der Gang zu einem Psychologen auf den Weg gebracht werden,vielleicht auch zu einem Psychiater. Besprechen Sie das Ganze einfach mal mit dem Hausarzt der Familie, am besten erstmal alleine. Erwerbsminderungsrente wäre zwar sozial gesehen eine Option, trägt aber wahrscheinlich nur marginal zur Problemlösung bei.

von
Rita

Entschuldigung, hatte überlesen, dass sie schon in ps. Behandlung ist. Ergibt sich daraus nichts?

von
Jana

Tipps die Rente betreffend haben Sie ja schon erhalten.

Ich kann Ihnen nur völlig am Thema dieses Forums vorbei raten, sich ärztliche und juristische Hilfe zu holen.

Vielleicht wäre allein wegen den Selbstverletzungen erstmal eine Unterbringung in einer Akutklinik nötig und hilfreich.

Alles Gute!

Experten-Antwort

Hallo hasi,

KSC hat Ihnen bereits passende Hinweise gegeben, denen ich mich nur anschließen kann.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

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