psychosomatische Rhea..

von
Monika Geisler

Ich war 3 wochen auf einer psychosomatischen Abt. im Krh. Dort hatte mir der Chefarzt gesagt,das ich 1 Rhea Beantragen soll,Psychosomatisch.Dazu kommt,das ich massive Schmerzen,chronisch,im Lendenwirbelbereich habe.Ich bin schon 3 Mal am LWS operiert worden,wobei sich der gesamte Zustand der LWS verschlechtert hat.Allso soll die Rhea psychosomatisch sein,mit Beahandlung meiner LWS.
Ich wohne in 56841 Tr.-Trarbach Rheinland-Pfalz. Gibt es in meiner Nähe eine Rehaklinik,die beides Behandelt??
Können sie mir Kliniken Nennen?
Habe ich Mitspracherecht bei der Auswahl von Kliniken?
Wie lange dauert in der Regel eine psychosomatische Reha?
Ich Bedanke mich jetzt schon im voraus über Ihre Antwort
mfg
Monika Geisler

von
User

Eine solche Reha dauert normalerweise 5 Wochen.

Sie können Wunschkliniken nennen. Es wird dann überprüft, ob diese Kliniken für sie geeignet sind und es wird versucht ihrem Wunsch nachzukommen.

Wegen den fragwürden Kliniken: Entweder sie suchen im Internet, oder sie wenden sich an Ihren RV-Träger (auch telefonisch). Ob jemand hier im Forum auskunft dazu geben kann bezweifle ich.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Frau Geisler,

die Grundbewilligungsdauer für eine psychosomatische Rehabilitation beträgt 5 Wochen.

Bei der Auswahl der in Betracht kommenden Einrichtungen sind berechtigte Wünsche des Antragstellers zu berücksichtigen.

Der Gesetzgeber spricht allerdings ausdrücklich von berechtigten Wünschen und macht damit deutlich, dass nicht jedem Wunsch entsprochen werden muss. Hierbei ist zu bedenken, dass die seitens der Rentenversicherungsträger belegten Rehabilitationseinrichtungen durchweg hohen Qualitätsanforderungen unterliegen und ein breites Spektrum an Indikationen behandeln können.

Berechtigte Wünsche sind jedenfalls in angemessener Form zu berücksichtigen; kann nach entsprechender Prüfung diesem Wunsch nicht entsprochen werden, ist dies in einer für den Betroffenen nachvollziehbaren Form schriftlich zu begründen.

Der Entscheidung über eine in Betracht kommende Rehabilitationseinrichtung geht grundsätzlich immer eine Prüfung des medizinischen Sachverhaltes voraus; bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass im Rahmen dieses Forums keine konkreten Klinikvorschläge gemacht werden können.

von
Elisabeth

Die Expertin hat dir das Wesentliche erklärt. Wenn du nun eine Wahlklinik durchsetzen möchtest, musst du begründen, dass die Behörde gar kein Ermessen mehr hat, sondern sich in deinem Sinne entscheiden muss. Wenn du eine hilfreiche Klinik gefunden hast, hilft sie dir auch bei der Begründung . Ansonsten kannst du getrost in die vorgeschlagene Klinik gehen.

von
Nix

Unter http://www.reha

von
Nix

Unter http://www.reha

von
Nix

Nochmal:
Hallo, Frau Geisler!
Unter http://www.rehakliniken.de gibt es zahlreiche Kliniken, die man sich aussuchen kann.
Mit dem Ausssuchen ist das so eine Sache.
Der Experte hat zwar von dem Wahlrecht etc gesprochen. Dieses ist jedoch begrenzt auf die Ermessensentscheidung des RV-Trägers. Und diese ist immer vom Tagespflekostensatz der Klinik abhängig.

Wenn der Tagespflegekostensatz der von Ihnen gewünschten Klinik angemessen ist und das Behandlungskonzept der Klinik auf Ihre Erkrankung abgestimmt ist(medizinisch geeignete Klinik), wird der RV-Träger keine Einwende gegen eine Bewilligung haben.

Bitte in diesem Punkt einfach mal ein bißchen "den Ball flach halten" und den RV-Träger mit der Wunschklinik nicht überfordern.

Vielfach erleben wir, daß Hausärzte irgendwelche "Pusemukel-Kliniken" vorschlagen und ihre Versicherten auf eine Reha-Bewilligung in diese Kliniken bestehen.

Das gibt oft Frust.
Bitte geben Sie sich bei der Klinikauswahl ein wenig bescheiden.

Viele Grüße
Nix

von
Lili

Zitiert von: Nix

Vielfach erleben wir, daß Hausärzte irgendwelche "Pusemukel-Kliniken" vorschlagen und ihre Versicherten auf eine Reha-Bewilligung in diese Kliniken bestehen.
Das gibt oft Frust.

Noch mehr Frust allerdings, wenn eine Klinik nichts taugt, und das gibts leider auch.
Ich habe nur Erfahrungen als neurologische Patientin. Weiß, dass die beste für Leute wie mich sehr ungern bewilligt wird (ich kenne aus zwei Selbsthilfegruppen genügend Leute, die dort und in anderen waren).
Ich selbst war letztes Jahr in einer mutmaßlich billigen in Bad W., jedenfalls gut belegt vor allem von der DRV. Dort bekam z.B. jeder Patient, ob Lähmungen oder Psycho, exakt zwei Einheiten Physiotherapie pro Woche (hatte ich in einer aderen pro Tag), zuhause ambulant geht da schon mehr. Die meiste "Therapiezeit" verbrachte man in meist sinnfreien Großgruppen bzw. Vorträgen. Der Neurologe bestätigte hinterher, dass Reha in dieser Klinik bei anderen Patienten mit ganz unterschiedlichen Erkrankungen genauso nutzlos gewesen sei.
Aber der Klinikeigentümer sitzt angeblich in Gremien der DRV.

Für eigene Vorschläge fragen sie also unbedingt ihre behandelnden Ärzte, die haben reale Erfahrungen mit Patienten, kennen nicht nur die Entlassungsberichte.