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Psycosomatische Reha genehmigt,aber meine Zwillinge(Haushaltshilfeantrag)nicht

von
Andrea Schulze

Vielleicht kann mir jemand weiter helfen.Ich habe mit Erstantrag eine 5 wöchige Rehamassnahme bewilltigt bekommen.Auch in der von mir gewünschten Klinik(mit Kinderbetreuung) Mein Mann arbeitet in 3 verschiedenen Jobs(Klinik,Praxis und behandlung Privatpatienten)Heißt 3 Tage in der Woche sehen ihn meine Zwillinge (gerade 6jahre alt geworden)nicht.Ich bin für unsere Kinder die hauptbezugsperson und arbeite (normalerweise) in der Zeit in der die Kinder im Kiga betreut werden.(Allerdings bin ich seit einem 3/4Jahr krank geschrieben,wegen Depresionen. Mir ginges jetzt schon auch besser(bis vor 3 Tagen als die Ablehnung der Haushaltshilfe kam).
Ich kann nicht ohne meine Kinder fahren,ich bin so froh,das sie fröhlich und ausgeglichen sind (trotz meiner Tiefs) Es gäbe auch keine andere Möglichkeit(keine Großeltern,Geschwister,Familienentlastender Dienst keine freien Mitarbeiterinnen.
Ich habe mich trotz meiner Krankheit um diese Klinik mit Kinderbetreuung bemüht,einen Platz für uns 3 bekommen,und in 5 Wochen sollte es losgehen)
Ich habe jetzt gestern Widerspruch gefaxt mit,ärztlichen Atesten von kinderarzt,Psychologin,das ich ohne Kinder,nicht fahren könnte,da meine Gedanken,Ängste und Sorgen nur bei ihnen wären :(
Wer hat Erfahrung ,wie lange in diesem Fall die Beantwortung des Widerspruches dauert? Muss ich der Klinik Bescheid geben,das ich gar nicht komme :(
Ich weiß gerade wirklich nicht weiter.
Evtl.kann mir jemand helfen. LG

Experten-Antwort

Sie sollten sich, nachdem und obwohl Sie Ihre Widerspruchsbegründung ja bereits gefaxt haben, zunächst trotzdem noch einmal direkt mit der Sachbearbeitung in Verbindung setzten, von der Sie den Ablehnungsbescheid erhalten haben und den Sachverhalt nochmals abklären. Für eine ggfs. erforderliche Kontaktaufnahme mit der Klinik wäre, da es ja erst in 5 Wochen losgehen sollte, dann immer noch Zeit.

von
Andrea Schulze

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich habe gleich nach Ablehnungsbescheid angerufen ,darauf hin wurde mir eben geraten,diese Stellungnahme(ärztliche Ateste,das meine Kinder ihre Mama brauchen,habe ich mit gefaxt)
Heute habe ich nochmal angerufen,aber ich hatte wieder jemand anderen am Telefon,ich wollte wissen ob die Unterlagen agekommen sind. Mir wurde gesagt,ich solle morgen nochmal nachfragen.
Ich merke einfach wie sehr mir das alles,auch diese Ungewissheit,an die Substanz geht :(
Kann man den gar nicht sagen, wie hoch die Chancen stehen,das meine Kleinen mit dürfen

Experten-Antwort

Das kann hier im Forum wirklich nicht beurteilt werden. Geben Sie Ihrem Rentenversicherungsträger nun zunächst ein bischen Zeit um die Sache zu nochmals zu prüfen.

von
Andrea Schulze

Ja,natürlich werde ich das. Ich hatte nur die Hoffnung, jemand könnte mich mit einem "Erfahrungsbericht seinerseits" beruhigen .

von
KSC

Denken Sie bitte daran, dass die DRV eine Behörde ist und Sie nicht der einzige Fall sind, der dort bearbeitet wird.

Wer gestern (also) am Sonntag ein FAX losschickt, sollte am Tag darauf - also montags um die Mittagszeit noch nicht nervös sein und schon eine Entscheidung haben wollen.

Das ist einfach keine realistische Erwartung....

von
Andrea Schulze

Hallo KSC
sie haben ja Recht,ich weiß das ich nicht der einzige Fall bin.
Ich habe nur bisher keinerlei Erfahrung,was Reha ect. betrifft,und merke nur das mir
dieser Zustand(eben das Gefühl nicht zu wissen,was mit meinen Kleinen ist) zu schaffen macht ,und meinen Gesundheitszustand,der sich schon verbessert hat,nicht unbedingt stabilisiert.
Ich habe schlichtweg (mangels Erfahrung) einfach überhaupt nicht damit gerrechnet,das meine Kinder evtl.nicht bei mir sein können,oder vielleicht besser ausgedrückt,es keinen Plan B gibt.Aber ich werde mich in Geduld üben.
Lieben Gruß

von
Andrea Schulze

Das Fax kam nicht an...tja..dann alles nochmal..und am besten auch auf dem Postweg

von
=/=

Ich frage mich manchmal, was Mütter wie Sie machen, wenn sie z.B. 5 Wochen ins Krankenhaus müssen. Wer versorgt denn dann Ihre Kinder, wenn der Ki.Vater es nicht kann und es keine anderen Personen wie Großeltern, Geschwister o.ä. gibt.

Aber sei´s drum. Bei "meiner" DRV (Regionalträger) ist es eigentlich kein Problem, Kinder in diesem Alter im Rahmen der Haushaltshilfe mitzunehmen. Schließlich können sie bei dieser Sachlage nicht alleine zu Hause bleiben. Also eine Ablehnung finde ich schon ein wenig krass!

Andererseits weiß ich aus Erfahrung mit Versicherten (Müttern), dass eine psychosomatische Reha, um die es sich wohl handelt bei 5 Wochen, mit der Begleitung von 2 6-jährigen Kindern nicht unbedingt sehr "förderlich" ist. Gerade dann, wenn sie "sehr an der Mutter hängen". Falls die Mitnahme der Kinder doch noch bewilligt wird, sollten Sie darauf achten, dass Sie ALLE Therapien und Beratungen ungestört mitmachen.

Jetzt schon die Reha abzusagen, halte ich für verfrüht. Warten Sie die Entscheidung der DRV ab. Die Reha soll ja erst in 5 Wochen beginnen, da haben Sie auf jeden Fall noch Zeit.

von
=/=

Mit welcher Begründung wurde die Mitnahme der Kinder denn überhaupt abgelehnt? Diesen Grund müssen Sie unbedingt mit Ihrem Widerspruch entkräften.

von
Andrea Schulze

In dem Schreiben ging hervor,das ich mir eine Haushaltshilfe suchen soll. Das hieße es müsste jemand um 6-8.45 kommen...dann eben 3 Tage die Woche ganz,und die anderen Tage immer nach Bedarf,der aber völlig gekürzt dargelegt wurde.mein Mann hat z.B.Samstagdienste und 1 Woche ist die Kigaeinrichtung ganz zu. Darauf wurde erst mal gar nicht eingegangen. Sondern wirklich nur,viel zu wenig Std.angegeben,die niemals ausreichen würden. Zum anderen wurde ein Std Satz mit 8,25Euro angegeben,Ich habe hier bei der Diakonie angerufen,da wurde mir ein Std Satz von 22,50Euro angegeben und sie haben bis Ende des Jahres gar niemanden der zur Verfügüng stehen würde,und es eine lange Warteliste gibt. Ich weiß, abgesehen, davon das meine Kleinen und ich es nicht schaffen würden,solange voneinander getrennt zu sein,würden die Kinder,deren Hauptbezugsperson ich bin,3 Tage die Woche,kein bekanntes Gesicht sehen. Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen,das jemand diese gestückelten Zeiten für 8 Euro arbeiten würde. All diese Dinge habe ich jetzt auch im Widerspruch angegeben, und von Ärzten bestätigen lassen(Psycholgin,Kinderärztin). Meine Zwillinge sind wirklich ganz fröhliche,ausgeglichene Kinder,ich möchte nicht das dies verloren geht :(
LG

von
Andrea Schulze

Ihre erste Nachricht =/= habe ich gerade erst gelesen.
Aber ja,diese frage,von ihnen,was wäre wenn etwas passieren würde und ich akut in eine Klinik müsste,daran möchte ich gar nicht denken. Aber es gibt ja eben auch einen Vater,also meinen Mann,ich denke wenn etwas schlimmes passieren würde,dann würde er selbstverständlich einspringen. es ist nur eben so,das er nicht 5 Wochen Zuhause bleiben kann,um die Kinder zu hüten,da er eben auch Patienten zu versorgen aht,und mein gehalt sowieso verkürzt noch weniger ist,wie es vorher schon war.
Ich beneide alle,wie auch viele Kindergartenfreunde meiner Kinder,die Omas und Opas in der Nähe ,oder überhaupt haben.
Ich habe keine Angst das meine Kinder,sich in der Behandlungszeit von mir,nicht von mir trennen würden.Sie sind sehr selbstständig und angenehm zu haben,aber eben auch nicht gewöhnt ohne Mama und Papa zu sein. Sie sind ja auch erst gerade 6 Jahre alt geworden. Aber danke für ihre Antwort und ihr Nachfragen

von
=/=

Zitiert von: Andrea Schulze

In dem Schreiben ging hervor,das ich mir eine Haushaltshilfe suchen soll. Das hieße es müsste jemand um 6-8.45 kommen...dann eben 3 Tage die Woche ganz,und die anderen Tage immer nach Bedarf,der aber völlig gekürzt dargelegt wurde.mein Mann hat z.B.Samstagdienste und 1 Woche ist die Kigaeinrichtung ganz zu. Darauf wurde erst mal gar nicht eingegangen. Sondern wirklich nur,viel zu wenig Std.angegeben,die niemals ausreichen würden. Zum anderen wurde ein Std Satz mit 8,25Euro angegeben,Ich habe hier bei der Diakonie angerufen,da wurde mir ein Std Satz von 22,50Euro angegeben und sie haben bis Ende des Jahres gar niemanden der zur Verfügüng stehen würde,und es eine lange Warteliste gibt. Ich weiß, abgesehen, davon das meine Kleinen und ich es nicht schaffen würden,solange voneinander getrennt zu sein,würden die Kinder,deren Hauptbezugsperson ich bin,3 Tage die Woche,kein bekanntes Gesicht sehen. Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen,das jemand diese gestückelten Zeiten für 8 Euro arbeiten würde. All diese Dinge habe ich jetzt auch im Widerspruch angegeben, und von Ärzten bestätigen lassen(Psycholgin,Kinderärztin). Meine Zwillinge sind wirklich ganz fröhliche,ausgeglichene Kinder,ich möchte nicht das dies verloren geht :(
LG

Nur noch zur Info bzgl. dem Stundensatz für eine Haushaltshilfe:

Der Stundensatz für eine selbstbeschaffte Haushaltshilfe (z.B. Nachbar, Freundin o.ä. - nicht verwandte Person) beträgt tatsächlich 8,25 EUR pro Std.

Der Pflegesatz für eine Haushaltshilfe eines Sozialen Dienstes ist natürlich wesentlich höher und richtet sich nach vertraglichen Vereinbarungen mit den Krankenkassen. 22,50 EUR sind dabei üblich und werden aber von der DRV voll übernommen. Dadurch ergab sich bei Ihnen auch die Frage nach der Stundenzahl, an denen eine Pflegekraft im Haushalt verbringen müßte.

Es hat sich ja wohl jetzt alles zum Guten gewendet.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und einen vollen Erfolg mit der Reha. ;-)

von
Andrea Schulze

Vielen Dank.. =/= ;)