r120

von
schnecke

Hallo, ist es sinnvoll bei dem Antrag auf Weitergewährung der Erwerbsminderungsrente über den wegfall hinaus Stellungnahmen der behandelnen Ärzte gleich mit beizufügen?

Lt. der behandelnen Ärzte ist eine Besserung der Erkrankungen, trotz durchgeführten langjähriger Therapien, die zu der Berentung geführt haben nicht zu erwarten.

Ist dass dann für die Rentenkasse eine erleichterung zwecks der Beurteilung der Weitergewährung bzw. beschleunigt das denn das Verfahren zeitlich gesehen?

von
ich

Eindeutig ja.

Besser können Sie die schnelle Entscheidungsfindung der DRV gar nicht erleichtern und so ggf. eine schnelle Weitergewährung ermöglichen.

Aber: Lagen dem R120 nicht eins/zwei Formulare für Befundberichte bei ?

ich

von
W*lfgang

Zitiert von: ich
Aber: Lagen dem R120 nicht eins/zwei Formulare für Befundberichte bei ?
ich,

sind Sie MA DRV? - um das nachzufragen, neues Verfahren? Ich habe diesbezüglich weder regional 'hier' noch Bund keine 'Beilagen' dazu gesehen und wüsste auch nicht, dass die Anfrage/R120 dazu Vordruckmäßig erweitert worden wäre.

Gruß
w.

von
schnecke

lagen nicht bei, nur r215 was ja freiwillig ist.

von
ich

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: ich
Aber: Lagen dem R120 nicht eins/zwei Formulare für Befundberichte bei ?
ich,

sind Sie MA DRV? - um das nachzufragen, neues Verfahren? Ich habe diesbezüglich weder regional 'hier' noch Bund keine 'Beilagen' dazu gesehen und wüsste auch nicht, dass die Anfrage/R120 dazu Vordruckmäßig erweitert worden wäre.

Gruß
w.

erwischt...

Ich schaue morgen mal nach, bin der Meinung, dass bei den maschinell versandten R120 zumindest bei med. befristeten Renten ein BB- Formular beilag. Könnte aber sein, dass ich da nicht mehr ganz auf dem laufenden bin.

@Schnecke.

Dann müssen die Ärzte zunächst mal was formloses schreiben. (Dann ohne Vergütung durch die DRV).

Sollten die Ärzte dies nicht wollen, dann bitte die Ärzte im R120 angeben, dann erfolgt die förmlichen Anforderung durch die DRV.

ich

von
W*lfgang

Danke für die Rückantwort. Dann wäre ich zumindest nicht überrascht, wenn mir das von Publikum/Nachfragenden auf den Schreibtisch purzelt.

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo schnecke,

natürlich ist es hilfreich, aktuelle medizinische Unterlagen bei der Antragstellung beizufügen, um das Antragsverfahren zu beschleunigen. Dies sollte aber nur erfolgen, wenn Ihnen diese Unterlagen bereits vorliegen. Kostenpflichtige Atteste etc. werden vom Rentenversicherungsträger nicht erstattet.
Sollten Ihnen keine medizinischen Unterlagen vorliegen, geben Sie im Antrag die Namen und Adressen der behandelnden Ärzte an, so dass der Rentenversicherungsträger entscheiden kann, ob er Befundberichte anfordert.

von
ich

Zitiert von: W*lfgang

Danke für die Rückantwort. Dann wäre ich zumindest nicht überrascht, wenn mir das von Publikum/Nachfragenden auf den Schreibtisch purzelt.

Gruß
w.

@W*lfgang

So ich habe mal nachgelesen, die Kurzfassung:

- Rentner werden mit "Vorwarnschreiben" , darauf hingewiesen, rechtzeitig (4KM) Weitergewährungsantrag zu stellen

- Vorwarnschreiben bei Befristung wegen med. Befristung: R5419 OVL + 1 R 3214 (Vordrucksatz Befundbericht = BB) + Bitte, aktuelle med. Unterlagen beizufügen, ansonsten den R3214 an behandelnden Arzt übergeben. BB soll zusammen mit R120 eingesandt werden

- Vorwarnschreiben bei Befristung nur wegen TZA : R5420 OVL OHNE R3214 (BB) , nur bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes sollen aktuelle med. Unterlagen eingesandt werden.
BB werden in diesem Fall nur bei Bedarf von DRV angefordert

ich

von
W*lfgang

Hallo ich,

Danke für die Recherche,

hier am unteren Ende des Laternenpfahls kriegt man ja als letzter Bescheid - um die aufzuklären, die damit 'bedacht' werden ...was sind schon Versicherte - Versicherungsmasse eben und virtuelle Zahlen/vorübergehend nicht ablebende Kostenstellen :-)

Und ja, die Back-Info DRV ./. kommunale Stellen ist eigentlich recht gut, im Speziellen aber schon mal *kannjederselbsteinsetzendereskennt

Gruß
w.