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Refugees Welcome

von E.Leuze04.10.2015 | 09:50
1458 Ansichten
29 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Werden unsere Renten eigentlich steigen,wenn jetzt die ganzen Syrischen und Afghanischen Ärzte,Ingenieure und Facharbeiter kommen?? Zumindest mittelfristig?

29 Antworten

hans mülleram 04.10.2015 | 10:26
ja, sicherlich werden die renten steigen sowie auch noch sicherer, es wird ja entsprechend mehr "eingezahlt". wie die berechnung der jährlichen erhöhungen erfolgt, de Formeln dazu , diese sind im Internet zu finden, sowie auch bei der DRV auf der Webseite. ärzte haben ein eigenes versorgunggswerk/versicherung, hier sollten sie ggf. in deren forum einmal nachfragen.
Grokoam 04.10.2015 | 11:51
Nicht unbedingt aber es, kostenlose Kopftücher für unsere Frauen geben.
Rentner1956am 04.10.2015 | 12:04
Hallo Groko hast du eigendlch nichts anderes zu tun, als deine dämlichen Kommentare in jedem Post abzugeben. Du machst dich doch selber lächerlich. Naja in der Anonymität kommt sich manch einer super toll vor.
Schorscham 04.10.2015 | 15:05
Rentenanpassungen orientieren sich an der allgemeinen Lohnentwicklung und da die Arbeitseinkommen in der letzen Zeit kräftig gestiegen sind, dürfte es zumindest auch im nächsten Juli wieder spürbare Rentenerhöhungen geben. Einen "Refugee-Faktor", der die Rentensteigerungen bremsen könnte, gibt es (noch) nicht. Vorher gäbe es noch ganz andere Möglichkeiten. Man könnte zum Beispiel die Hartz4-Sätze unserer Langzeitarbeitslosen auf das niedrigere Grusi-Niveau der Flüchtlinge herabsetzen. Um (meine) Rente mache ich mir aber wegen der Flüchtlinge keine Sorgen.
Fritzchenam 04.10.2015 | 15:06
GroKo ist und bleibt halt ein Arschloch
Hänschenam 04.10.2015 | 15:36
Und das sagst ausgerechnet DU?
-am 04.10.2015 | 19:14
Hallo, die Renten können tatsächlich durch Flüchtlinge steigen, die in Deutschland eine Beschäftigung aufnehmen. Neben der von Schorsch angesprochenen Bruttolohnentwicklung werden die Rentenanpassungen unter anderem auch von der Altersstrukturentwicklung unserer Bevölkerung beeinflusst (demografischer Wandel). Ohne Zuwanderung werden wir in den nächsten Jahren zunehmend mehr Rentner bekommen, während die Beitragszahler gleichzeitig weniger werden. Diese Entwicklung wirkt sich über den sogenannten Nachhaltigkeitsfaktor negativ auf die Rentenanpassungen aus. Daher wirkt es sich positiv auf die Rentenanpassungen aus, wenn viele (junge) Flüchtlinge nach Deutschland kommen und hier eine beitragspflichtige Beschäftigung aufnehmen. Wenn diese Flüchtlinge zudem gut qualifiziert sind und dadurch gute Gehälter erhalten, ist das ebenfalls gut für die Rentner.
Herz1952am 05.10.2015 | 13:03
Hallo Schorsch, meinen Sie das im Ernst mit dem Grusi für Flüchtlinge für Langzeitarbeitslose? Die meisten Langzeitarbeitslose sind vor allem ältere Arbeitnehmer. Außerdem müssen EM-Rentner auf unbestimmte Dauer, die auf Grundsicherung angewiesen sind mit dem H-4-Satz leben. Sie können, falls sie sich überhaupt etwas hinzuverdienen können, nur 30 % des Hinzuverdienstes behalten, während H4-Empfänger wenigstens 100 oder 120 Euro anrechnungsfrei hinzuverdienen können. Dadurch, dass unser Sohn für die Rente "zu jung" war, für die Krankheit aber nicht, war er auch in H4 (er hätte ja noch 3 - 6 Std. arbeiten können, was sich jedoch auch als unmöglich herausstellte. Durch den späteren Renteneintritt und H4 ist er jetzt auf "Grusi" angewiesen. Wenn der Arzt vom Arbeitsamt nicht gesagt hätte, er wäre noch zu jung für die Rente, wäre zumindest der Kommune die Grundsicherung erspart geblieben, es hätte nämlich die Rente gerade so reichen können. Es gibt übrigens auch fleißige H4-ler, die sich als Tagelöhner etwas Geld hinzuverdienen, die z.B. Estrich mit Eimern 8 Stunden lang in den 5. Stock tragen, weil mit Förderbändern nicht ranzukommen ist. Diese können auch durchaus Langzeitarbeitslose sein.
Schorscham 05.10.2015 | 14:09
Zitat von Herz1952 anzeigen
Was ich in diesem Zusammenhang meine, ist völlig unerheblich. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass der Gesetzgeber diese Option nutzen könnte. Ob er das macht, kann ich nicht beeinflussen. Edmund Stoiber hat es schon 2005 machen wollen, scheiterte aber am Widerstand von Rot/Grün.
Ludwig K. am 06.10.2015 | 11:12
Mit Sicherheit werden die Wohnungsmieten steigen, die Wartezeiten für Arzttermine werden länger(manche Ärzte nehmen jetzt schon gar keine neuen Patienten mehr auf), und die Beiträge für die Krankenversicherung steigen ebenfalls. Auch die Lebensmittelpreise ziehen an. Ob die Renten wirklich steigen werden ist fraglich, da aus der Rentenkasse auch versicherungsfremde Leistungen - wie bereits in der Vergangenheit - finanziert werden. Was mir insbesondere Sorgen macht, sind die langen Arzttermine. 6 Monate Wartezeit beim Pullmologen oder Kardiologen sind einfach zu lang. Das heißt man bekommt für seine Krankenkassenbeiträge nichts mehr oder nur eine bescheidene Notarzthilfe.
S. Henkenschuham 06.10.2015 | 11:23
dürfte es zumindest auch im nächsten Juli wieder spürbare Rentenerhöhungen geben. Meine Antwort: Die Hoffenden sind die Narren der Herrschenden Um (meine) Rente mache ich mir aber wegen der Flüchtlinge keine Sorgen. Antwort: Aber vielleicht kündigen sie dir deine Wohnung, damit Asylanten reinziehen können (was vielerorts auch von Städten und Gemeinden praktiziert worden ist).
Schorscham 06.10.2015 | 13:53
Zitat von S. Henkenschuh anzeigen
Aha, es werden also massenhaft deutsche Mieter aus ihren Wohnungen vertrieben? Für die betroffenen Mieter ist das natürlich nicht schön aber rechtlich in Ordnung und nur in Ausnahmefällen möglich. Ihre braune Soße sparen Sie sich besser für den nächsten NPD-Parteitag auf. Mich können Sie damit nicht beeindrucken!
Henker mit Schuham 06.10.2015 | 16:05
Was ist, wenn ich eine Eigentumswohnung habe?
Dann werden Sie natürlich enteignet. Was sonst. ;-)
Na Gott sei Dank, da bin ich ja beruhigt. Ich dachte schon, ich werde die alte Bude nie mehr los ... ;-)
Schorscham 06.10.2015 | 19:43
Wenn man diese wenigen Einzelfälle aber für ausländerfeindliche Propaganda nützt, dann hat das aber sehr wohl einen gewissen "Stammtisch-Charakter". So bedauerlich das für die betroffenen Mieter auch ist.
Rene L. am 06.10.2015 | 20:46
Ja, Schörschle, wenn dir die Asylanten wichtiger sind, als eine akzeptable ärztliche Versorgung der eigenen Bevölkerung, dann ist dir wirklich nicht mehr zu helfen.
Lydia K. am 06.10.2015 | 22:43
Ich verstehe das Gerede um die Höhe der nächsten Rentenanpassung nicht. Ich bin 65 Jahre alt und freue mich auf einen schönen Herbst. Was das nächste Jahr bringt, weiß ich nicht. Ich hoffe jedenfalls, daß ich es noch erleben darf. Was mir Kummer und Sorge bereitet, sind die immer länger werdenden Wartezeiten bei den Arztterminen, gerade auch deshalb, weil ich in meinem Alter auf eine geeignete Unterstützung und Betreuung durch Ärzte angewiesen bin. Das finde ich auch deshalb ärgerlich, weil ich in jüngeren Jahren immer kräftig und gute Beiträge gezahlt habe und nun im Alter sehen muß, daß es mit der ärztlichen Versorgung immer mehr bergab geht.
Rene L. am 07.10.2015 | 15:29
Zitat von Mäxchen anzeigen
Ja, Schörschle, wenn dir die Asylanten wichtiger sind, als eine akzeptable ärztliche Versorgung der eigenen Bevölkerung, dann ist dir wirklich nicht mehr zu helfen.
Da kommen Menschen hier hin, die in ihrer Heimat um Ihr Leben fürchten mussten. Und Sie regen sich auf, dass Sie nun beim Arzt etwas länger warten müssen. Das finde ich unmenschlich. Ich wünsche Ihnen, dass Ihre Heimat niemals zu einem Kriegsgebietwird und Ihnen dann jemand sagt: Bleiben Sie dort und lassen Sie sich umbringen, sonst steigen meine Krankenversicherungsbeiträge.
Die Menschen können auch nach England, Spanien, Frankreich, Dänemark, Schweden oder in andere Länder kommen. Auch in diesen anderen europäischen Ländern müssen die Asylanten nicht um ihr Leben fürchten. Auch dort kann den Asylanten geholfen werden. Warum denn alle oder die meisten gerade nach Deutschland??????
Mäxchenam 07.10.2015 | 16:32
Zitat von Rene L. anzeigen
Wissen Sie eigentlich, dass die Türkei mehr als 2 Millionen Flüchlinge aufgenommen hat? Dass sich im Libanon eine weitere Millionen Flüchtlinge befindet, obwohl Libanon ein sehr armes Land ist? Deutschland ist noch weit davon entfernt, diese Zahlen zu erreichen. Aber es ist ja so leicht, mit dem Finger auf andere Länder zu zeigen, die weniger Flüchtlinge aufnehmen. Und ich bleibe dabei: Wenn längere Wartezeiten beim Arzt oder die "Gefahr" steigender Krankenversicherungsbeiträge für Hetzparolen gegen Fllüchtlinge verwendet werden, ist das für mich unmenschlich. Denn das sind für mich keine Gründe, um Menschen, die vor dem Tod fliehen, abzuweisen.
W. Roosam 07.10.2015 | 17:09
Ich frage mich, wenn da Krieg in Syrien ist, warum kämpfen die Leute nicht für ihr Vaterland und eilen zu den Waffen. Statt dessen hauen alle oder die meisten in andere Länder ab. Wie feige Memmen, Deserteuere, oder Fahnenflüchtige, würden manche sagen. Ob das aufnehmende Land mit solchen Zuwanderen Stolz ist? Hat man nicht die Pflicht in der Stunde der Not seinem Vaterland beizustehen? Aber in Syrien ist das ja ganz anders, das kann man natürlich nicht vergleichen. Da haben sich wohl die Zeiten geändert, jetzt hauen eben alle ab, die können.
Mäxchenam 07.10.2015 | 17:36
Zitat von W. Roos anzeigen
Ooohh, jetzt kommen die Vaterlandsparolen: Was gibt es schöneres, als für's Vaterland zu sterben? Aber ganz nebenbei gefragt: Auf welcher Seite kämpft man in Syrien eigentlich "für's Vaterland"? Können Sie mir diese Frage mal beantworten? Kennen Sie überhaupt die vielen verschiedenen Kriegsparteien? Und was kommt als nächstes? Für die Religion? So wie der IS, der kämpft dann wohl auch für eine "gute Sache" … Wie sieht's eigentlich mit den Flüchtlingskindern aus: Sollen die Flüchtlingskinder mit 2, 3, 4 oder auch 10 Jahren für's Vaterland kämpfen? Diese "Memmen", "Deserteure" und "Fahnenflüchtlinge"? Und überhaupt: warum sollte man eigentlich in Frieden leben wollen, wo man doch so schön sterben kann? Bravo!
Schorscham 07.10.2015 | 19:30
Zitat von W. Roos anzeigen
Und ich frage mich, warum Sie sich für einen besseren Menschen halten, nur weil Sie das unverschämte Glück hatten, in Deutschland geboren worden zu sein und nicht in Syrien, im Irak oder in Afghanistan. Ich würde zu gerne einmal erleben, wie Sie sich fühlen würden, wenn links und rechts neben Ihnen durchgeknallte "IS-Krieger" unschuldigen Menschen die Köpfe abschneiden und permanent Assads Fassbomben einschlagen. Typen wie Sie sind nicht nur ungebildet und dumm, sondern vor allem verachtenswert!
Edgar B. am 07.10.2015 | 21:36
"Ich würde zu gerne einmal erleben, wie Sie sich fühlen würden, wenn links und rechts neben Ihnen durchgeknallte "IS-Krieger" unschuldigen Menschen die Köpfe abschneiden und permanent Assads Fassbomben einschlagen" Ich habe das aufmerksam gelesen und mich würde interessieren, wie diese IS-Krieger dazu kommen, unschuldigen Menschen die Köpfe abzuschneiden. Ohne Grund bzw. Ursache tun Menschen im allgemeinen nicht solche grausamen Dinge. Hat man diesen IS-Kriegern und ihren Familien und Angehörigen was angetan oder sie vielleicht lange Jahre schlecht behandelt, wie beispielse die Israelis die Palastinenzer. Waren es vielleicht sogar eigene syrische Landsleute, die ihre Minderheiten lange übel unterdrückt haben, daß da soviel Grausamkeit entstehen konnte ist? Oder sind diese IS-Krieger eines Morgens halt mit Reiß-und Schnappzähnen aufgewacht und fingen an grausam um sich zu schlagen? Solange man die wirklichen Ursachen und Gründe nicht kennt, sollte man sich mit Meinungen diesbezüglich zurückhalten. Dazu gehört auch, daß man auch gegenüber Informationsquellen, deren Hintergrund man nicht kennt, nicht zu vertrauensselig ist.
Mäxchenam 08.10.2015 | 08:13
Zitat von Edgar B. anzeigen
Ich habe es ja geahnt. Jetzt wird nach einem Grund gesucht, womit man das grausame Vorgehen des IS rechtfertigen kann. Sind Sie wirklich der Meinung, dass es irgendeinen "Grund" gibt, der es rechtfertig, andere Menschen bestialisch umzubringen? Solange es Leute mit Ihrer Einstellung gibt, werden Grausamkeiten wohl nie enden, weil man sie ja vermeintlich rechtfertigen kann ...
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