Reha

von
Kranker

Hallo, alle zusammen,
Ich bin seit längerer Zeit krank. Jetzt habe ich von der Krankenkasse eine Aufvorderung erhalten, einen Kurantrag zu stellen und den an die Rentenversicherung zu schicken. Bei denen habe ich aber schon einen Antrag auf EU- Rente laufen, der gerade im Widerspruchsverfahren ist. Was ist hier richtig, wie soll ich mich verhalten?
MfG

von
Antonius

Ihre Krankenkasse ist nicht dazu verpflichtet, Ihnen solange Krankengeld zu zahlen, bis Sie (vielleicht irgendwann) Ihre EM-Rente durchgesetzt haben. Sie ist allerdings dazu berechtigt, Sie zur Beantragung einer Reha-Maßnahme aufzufordern, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass Ihre Erwerbsfähigkeit gemindert ist. Ob dieser Reha-Antrag dann evtl. in einen Rentenantrag umgedeutet wird, ergibt sich im laufenden Verfahren.
Nicht selten kann eine EM-Rente durch eine medizinische- und/oder berufliche Reha-Maßnahme abgewendet werden.

MfG

von
Antonius

Ihre Krankenkasse wird Sie bestimmt darüber informiert haben, dass Sie den gestellten Reha-Antrag ohne deren Zustimmung auch nicht wieder zurückziehen dürfen !

MfG

von
uwe

Teilen Sie der KK mit, dass Sie einen Rentenantrag gestellt haben und wie der Bearbeitungsstand ist.

Auch der Rententräger kann Sie zu einer Reha schicken, wenn sich dadurch eine Rente verhindern oder verzögern lässt

Experten-Antwort

Ihre Krankenkasse hat das Recht Sie zur Reha-Antragstellung aufzufordern wenn Sie längere Zeit im Krankengeldbezug sind. Sollten Sie keinen Antrag stellen, kann die Krankenkasse die Krankengeldzahlung einstellen. Sie sollten deshalb den Reha-Antrag stellen.

von
Rosanna

Ich schließe mich den Vorrednern an.
Ihr RV-Träger wird bei Eingang des Reha-Antrages eine Vorlage an den ärztl. Dienst veranlassen, von welchem dann geprüft wird, ob Reha-Bedarf besteht. Solange "ruht" das Widerspruchsverfahren.

MfG Rosanna

von
Kranker

Danke, also sehe ich das richtig, die KK fordert mich auf einen Kurantrag an die RV zu stellen. Warum muss der Antrag nicht zur KK?
MfG

von
Antonius

..........weil nicht Ihre Krankenkasse, sondern der RV-Träger der zuständige Kostenträger ist. Manche Krankenkassen bestehen darauf, den Antrag höchst persönlich an den RV-Träger weiterzuleiten, manche überlassen das dem Versicherten.

MfG