Reha

von
laro

Guten Morgen
Ich habe eine Frage zwecks Reha Antrag:
Da ich schon zeit nov08 krank bin hat mir meine KK diesen Reha Antrag zugeschickt mit der Frist bis 06.04.09 nach 10 Wochen Bedenkzeit zu stellen.Nach eine längere Schmerztherapie geht es mir Gott sei Dank besser und nach Abspache mit meinem Arzt möchte ich wieder am 06.04.09 arbeiten gehen ohne diesen Reha Antrag zu stellen.Ist es zu befürchten das die KK mir schwierigkeiten bereitet weil die Fristen bis zum letzen Tag ausgereizt worden ist?
Noch was ,Bin 62,1947 jahrgang,50%GdBund sonst alle Voausetzungen erfüllt.
Vielen Dank

von
Corletto

Warum sollte es da Schwierigkeiten geben ?

Sie haben bis 6.4. diese Frist
um den Antrag uzu stellen. Tun Sie dies nicht weil Sie ab 6.4. wieder arbeiten hat sich die Sache doch auch für die Krankenkasse erledigt.

Fristen sind ja gerade dafür da , das man Sie bis zum letzten Tag ausreizen kann.

Problematisch könnte es allerdings dann werden, wenn Sie kurzfristig nach Arbeitsaufnahme wieder krank würden.

Die KK würde wahrscheinlich die KK-Geld zwar erstmal wieder aufnehmen, sie dann aber sofort und unverzüglich um Rehaantragstellung " bitten ".

von
Chris

Nein, wenn sie wieder arbeitsfähig sind, können Sie keine Schwierigkeiten bekommen. Teilen Sie es der Krankenkasse doch jetzt schonmal mit.

Falls Sie am 06.04. jedoch nicht arbeiten können, sollten Sie am 06.04. umgehend noch den Antrag stellen. Ansonsten würde das Krankengeld eingestellt.

Experten-Antwort

Hallo laro,

den Beiträgen von Corletto und Chris möchte ich zustimmen. Ungeachtet dessen würde ich Ihnen aber empfehlen, trotzdem Kontakt mit Ihrer Krankenkasse aufzunehmen und Ihr Vorhaben mitzuteilen. Sollten Sie nämlich wider Erwarten zu dem von Ihnen genannten Zeitpunkt doch nicht arbeitsfähig sein, wird es definitiv Probleme mit Ihrer Krankenkasse geben.

Insoweit könnte es auch eine Möglichkeit sein, den geforderten Antrag innerhalb der Frist zu stellen - eine Arbeitsaufnahme bei Wegfall der Arbeitsunfähigkeit steht dem jedenfalls nicht entgegen. Sollte kein Rehabilitationsbedarf mehr bestehen und die Krankenkasse auch kein Krankengeld mehr zahlen müssen, kann der Rehaantrag grundsätzlich auch wieder zurückgezogen werden. Die Krankenkasse sollte dann (bei Wegfall ihrer Leistungspflicht) jedenfalls hiergegen keine Einwendungen haben.