REHA

von
Adebar

Ich bin seit Dez. 07 selbstständig/ privat krankenversichert und zahle daher seitdem keine Beiträge in die Rentenversicherung mehr ein. Als privat Versicherter bekommt man keine Kuren von der K.-Versicherung bezahlt. Von der Rentenversicherung normalerweise auch nicht, da keine Beiträge. Ich bräuchte aber dringend eine solche wegen Spätfolgen Bandscheiben und psychosomatische Dauer-Beschwerden. Ambulante Möglichkeiten sind alle ausgeschöpft. Wie wäre es in meinem Fall, da ich bis 11/07 noch Arbeitnehmer war? Gibt es eine Art Nachlauffrist, in der ich derartige Ansprüche noch hätte?

Danke und Gruß
Adebar

von
Ahnungsloser

Wenn sie eine der in § 11 Abs. 1 oder Abs. 2 SGB VI genannten versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllen, ist grundsätzlich eine Rehabilitation durch den Rentenversicherungsträger möglich.
Die Voraussetzungen sind die Folgenden:

-Wartezeit von 15 Jahren oder

- Bezug einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder

-in den letzten zwei Jahren vor Rehaantragstellung sechs Monate mit Pflichtbeiträgen oder

-innerhalb von zwei Jahren nach Beendigung einer Ausbildung (z. B. Schulausbildung) einer versicherte Beschäftigung oder selbständige Tätigkeit aufgenommen nund bis zum Rehaantrag ausgeübt haben oder

- vermindert erwerbsfähig sind oder bei denen dies in absehbarer Zeit zu erwarten ist, wenn die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt ist.

von Experte/in Experten-Antwort

Dem Beitrag von "Ahnungsloser" ist nichts hinzuzufügen.

von
Dark Angel

ggf. sollte in betracht gezogen werden sich vom behandelnden Arzt stationär in eine Klinik einweisen zu lassen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllt, dann zahlt die private Krankenkasse den Aufenthalt.