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Reha

von Nadin von Hohehaus22.07.2017 | 12:29
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2 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Hallo zusammen. Ich hatte letztes Jahr einen Unfall in der Freizeit. Ich wurde nach den Unfall an der LWS operiert mit einer anschließende Anschlussheilbehandlung. Nun sind 12 Monate vergangen , was mir geblieben ist , ist eien halbseitige Lähmung in der linken unteren Körperhälfte so wie eine massive Depression die mit der Lähmung zusammen hängst. Depressionen habe ich seit meiner Kindheit , Medis nehme ich seit 20 Jahren. Was mich seit dem Umfall sehr zu schaffen macht sind halt die ständigen Schmerzen so wie eine Steigerung der Depressionen. Vor Ort habe ich alles an Ärzten durch , Orthopäde Schmerz Medizin , Nervenarzt usw. Da ich vor 12 Monaten meine letzte Reha Maßnahme hatte wird es wohl auch nichts bringen eine Reha zu beantragen, da ich gehört habe das eh nur alle 4 Jahre hier einen genehmigt wird. Oder hätte ich hier eine Chance einer Bewilligung?

2 Antworten

???am 22.07.2017 | 13:07
Es gilt natürlich der Grundsatz, dass es Reha nur alle 4 Jahre gibt. Von dieser Regel gibt es aber auch Ausnahmen. Voraussetzung ist, dass eine Reha bereits vor 4 Jahren aus medizinischeen Gründen nötig ist. Bei Ihnen könnte ich mir z.B. vorstellen, dass bei der AHB es vor allem darum ging, die rein körperlichen Unfallfogen zu bessern. Heute scheint es Ihnen eher um psychische Folgen und die Schmerzsymptomatik zu gehen. Damit wäre das ein anderer Reha-Ansatz und vielleicht eine vorzeitige Reha möglich. Sprechen Sie mit Ihren behandenden Ärzten und wenn die auch eine Reha befürworten, stellen sie einfach einen entsprechenden Antrag.
Herz1952am 23.07.2017 | 15:49
Hallo Nadine von Hohehaus, machen Sie es bitte, wie ??? es bereits erwähnt hat und stellen Sie den Antrag. Allerdings können Sie ihn noch zusätzlich mit den Unfallfolgen begründen. Anschlussheilbehandlungen sind eigentlich in erster Linie dafür da, dass Sie keine teure Akutbehandlung mehr benötigen, sondern durch die Reha wieder einigermaßen wieder damit zu recht kommen, wenn Sie nach Hause entlassen werden. Es ist in Ihrem Fall wahrscheinlich aus nicht auszuschließen, dass auch noch die Unfallfolgen mit behandelt werden können. Solche Fälle werden oft in einer "Neuro-Orthopädischen" Klinik behandelt. Vielleicht können dort auch Ihre Depressionen mitbehandelt werden. Was Sie haben nennt man eine endogene Depression, die durch die Umstände noch verstärkt wurde. Ideal wäre deshalb eine "Kombinationsbehandlung". Es hängt sozusagen "alles mit allem Zusammen". Ich wünsche Ihnen, dass Sie eine geeignete Reha Maßnahme bekommen und gute Besserung.
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