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Reha Ablehnung durch die Rentenversicherung

von
Hilflos

Mein Sohn (13)ist an FSHD,einer neuromuskulären Muskelerkrankung erkrankt. Im letzten Jahr wurde ihm eine Reha in der Weserberglandklinik bewilligt.Anfang des Jahres wurde der Antrag auf eine erneute REHA in der Weserberglandklinik gestellt,die durch die Ärzte unterstützt wird, und welcher von der Rentenversicherung mit folgender Begründung abgelehnt:Es sind noch keine 4 Jahre seit der letzten Maßnahme vergangen und keine gravierenden Verschlechterungen des Krankenzustandes eingetreten.
Obwohl diese Erkrankung einen progessiven Verlauf
hat.
Zur Zeit läuft der Widerspruch gegen diesen Bescheid.
Seit Antragstellung bis jetzt sind 4 Monate vergangen. Die Rehamaßnahme sollte in den Sommerferien durch geführt werden, welches nun sehr in Frage gestellt ist.
Die Rentenversicherung ist der Auffassung, dass die Krankenkasse dafür zustänig ist und die Krankenkasse ist der Meinung das die Rentenversicherung dafür zuständig ist.
Wer ist denn nun dafür zuständig?
Seit diesem Jahr ist die Weserberglandklinik keine Vertragsklinik der Rentenversicherung mehr.
Seit vielen Jahren ist diese Klinik spezialiert auf dem Gebiet der neuromuskulären Muskelerkrankungen und hat speziel im Sommer eine Kinderstation eingerichtet. Leider ist es nun wohl nicht mehr möglich über die Rentenversicherung dort
einen Rehabilitationsplatz zubekommen,oder?
Oder über die Krankenkasse?

Experten-Antwort

Hallo!
Es ist in diesem Forum leider schwierig, einen konkreten Einzelfall umfassend zu beantworten. Fest steht aber, dass sowohl die Krankenversicherung als auch die Rentenversicherung "Kinderheilbehandlungen" erbringen. Da bereits ein Widerspruchsverfahren läuft, sollten Sie sich umgehend mit dem Rentenversicherungsverträger in Verbindung setzen und - auf Grund der besonderen Umstände - eine umgehende Entscheidung verlangen. Sofern definitiv ein "Rehabilitationsbedarf" feststeht, darf es kein "Zuständigkeitsgerangel" geben. - Zur Wahl der Klinik ist vielleicht auch eine Einzelfallentscheidung möglich. Zur Unterstützung Ihres Anliegens können Sie - soweit nicht bereits geschehen - auch aktuelle Unterlagen des behandelnden Arztes und der Klinik beibringen? Drängen Sie auf jeden Fall auf eine Entscheidung! - Alles Gute für Sie und Ihren Sohn!

von
Hilflos

Vielen Dank für Ihre Anwort, leider aber ist mein Drängen auf eine schnelle Entscheidung über den Rehaantrag nicht von Erfolg gekrönt wurden.
Ich wurde durch eine
etwas sehr unfreundliche
Dame belehrt, dass alles seine Zeit benötigt und nur alle vier Wochen der "Ausschuß" zusammen kommt und über die Anträge beschließt. Sollte es mir nicht schnell genug gehen, könnte ich ja Beschwerde einlegen.
Zwischenzeitlich habe ich auch noch mit der Krankenkasse telefoniert und den Sachverhalt noch einmal geschildert.
Dort wurde mir aberamls gesagt, dass die Rentenversicherung zuständig ist.
mit freundlichen Gruß