Reha absagen

von
Lydia

Hallo,

Ich bin 61 Jahre alt, multipel an potentiell lebensbedrohlichen Krankheiten erkrankt und leide heftig an den Folgen der Medikamente, die ich nehmen muss, um mein Leben zu erhalten.

Ich habe durch die Erkrankungen meinen Job verloren, bezog Krankengeld und bin mittlerweile ausgesteuert. Ich musste bereits zweimal, auf Aufforderung der KK und der AfA einen Antrag auf Reha bzw. Erwerbsunfähigkeitsrente stellen. Eine erste Reha scheiterte daran, daß man nur einen kleinen Teil meiner Beschwerden behandeln konnte.

Mittlerweile hat mich die dt. Rente zum Gutachter geschickt, der mich für erwerbsunfähig hielt. Im Anschluß hat man mir eine zweite Reha angekündigt.

Ich mag mir den Streß, wieder in einer Reha um notwendige Behandlungen kämpfen zu müssen, nicht noch einmal antun. Da ich schwerbehindert und über 61 Jahre alt bin kann ich eh seit Beginn diesen Jahres in vorgezogene Altersrente gehen. Verglichen mit einer Erwerbsunfähigkeitsrente würde ich nur einige Euro weniger erhalten.

Jetzt meine Frage: kann ich dies einfach tun? Kann ich einfach die vorgezogene Altersrente beantragen? Kann mir da die AfA Ärger machen?

Vorab schon mal Danke

Lydia

von
Herz1952 der Richtige

Hallo Lydia,

ich bin auch EM-Renter, daher kenne ich mich in diesem Bereich sehr gut aus.

Unser Sohn war auch in ambulanter psychischer Behandlung (Tagesklinik). Da hat ihn die Krankenkasse aufgefordert - mündlich und ohne Absprache mit dem Arzt (dieser war richtig sauer) - nochmal eine Reha zu machen, obwohl die gleiche Art sogar fehlgeschlagen war.

Er war auch AU-geschrieben. Die Krankenkasse hat die Krankheit auch falsch eingeschätzt. Ich habe der Dame aber das erklärt. Erst war sie pampig, (bevor ich Ihr das erklärte) dann hat sie es aber eingesehen und gemeint, er müsste das nicht machen.

Wenn Sie meinen, wieder arbeiten zu können, ist eine Reha durch die RV eigentlich nicht berechtigt. Da wäre gegebenenfalls auch die Krankenkasse zuständig für eine Heilbehandlung. Sprechen Sie mit Ihren Ärzten mal darüber.

Notfalls nehmen Sie sich Rechtsrat. Hier sind noch 2 Links, was die Krankenkasse machen darf und was nicht:

https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/sommer-sgb-v-51-wegfall-des-krankengeldes-antrag-auf-rehabilitation_idesk_PI10413_HI531086.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/wegfall-des-krankengeldes-bei-aufforderung-zum-reha-antrag_064473.html

Jeder Fall liegt allerdings anders. Laut Reha-Bericht liegt eigentlich keine Indikation für eine Reha durch die RV. Allerdings sind Reha-Berichte stark geschönt. Wie die KK auf die Einschätzung kommen kann, dass bei Ihnen eine berufliche Reha angebracht wäre kann man nur dadurch verstehen, dass die Krankenkasse Ihnen kein Krankengeld mehr zahlen möchte, andererseits läuft das Krankengeld auch nicht ewig.

Bei unserem Sohn hat die KK zweimal versucht ihn zu einer Reha zu bewegen. Beim ersten Mal hat es sogar die RV abgelehnt, weil nicht vorauszusehen war, dass eine Erwerbsminderung möglich ist. Beim zweiten Mal hat die Krankenkasse eine Reha vorgeschlagen, die nicht zum Gesundheitszustand gepasst hat.

Vielleicht läuft das ganze auf eine Erwerbsminderung raus, wenn Sie nicht mehr in der Lage wäre zu arbeiten. Es kommt auch darauf an, wie Sie es selbst einschätzen. Bei Schmerzen und Depression wird normalerweise eine Psychosomatische Reha angeraten, die allerdings wenig nützt, solange die Schmerzen nicht weggehen. Wenn die Ärzte nicht weiterwissen wie die Schmerzen weggehen, gehen sie fälschlicherweise davon aus, dass es von der Psyche kommt.

Alles gute für Ihre Gesundheit.

von
Herz1952

Hallo Lydia,

Es ist das Recht der Krankenkasse, den Patienten zu einem Reha-Antrag aufzufordern. Das Recht des Patienten ist es auch die 10-Wochenfrist auszunutzen. Diesen Rat gab mir sogar ein leitender Mitarbeiter einer großen Ersatzkasse, mit dem ich gemeinsam auf der Intensiv-Station war.

Es ist nicht einmal gesagt, dass die Rentenversicherung damit einverstanden ist, dass der Patient auf ihre Kosten eine Reha machen soll, falls sie es für aussichtslos hält, dass diese Maßnahme die Arbeitsfähigkeit wieder herstellen kann. Sie wird es evtl. auch vermeiden, einen Rentenantrag daraus zu "machen", wenn sie der Meinung ist, die Arbeitsunfähigkeit kann auch durch andere Mittel beseitigt werden.

Die anderen "Verzögerungsmaßnahmen" liegen nun mal in der Natur der Verwaltungsmaßnahmen.

Der MDK ist von den Krankenkassen voll abhängig. Diese handeln grundsätzlich nach der Devise: "Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe". Die Gutachter kenn nicht einmal die Richtlinien für eine AU-Bescheinigung. Wenn man nämlich die bisherige Tätigkeit auch nur 1 Stunde am Tage nicht vertragsgemäß erfüllen kann, ist man arbeitsunfähig. Solange natürlich kein Krankengeld gezahlt werden muss, sondern der AG die Kosten trägt, interessiert sich die KK ein "feuchten Kehricht" dafür. Die Kassen klären ihre Patienten nicht über die Rechte ihrer Versicherten auf, da kann man bis zum "St. Nimmerleinstag" warten.

Man kann auch gegen die Entscheidung des MDK Widerspruch einlegen, manchmal genügt es schon, wenn der Arzt eine weitere AU-Bescheinigung ausstellt. Ich empfehle allerdings einen sachkundigen Rechtsbeistand, der die KK auf ihre "Fehler" aufmerksam macht. Spätestens dann sehen sie es meistens ein, da sie vorher überhaupt keine Prüfung der Rechtslage vornehmen. Wer sich nicht wehrt hat schon verloren.

Die Kassen wollen doch nur auf andere "Gemeinschaften" abschieben, z.B. Arbeitsamt. Dieses Amt hat sich schon oft beschwert über die Krankenkassen, die ihnen "alles schicken". Dann macht das AA ein eigenes medizinisches Gutachten und stellt fest, dass seine eigenen "Kunden" gar nicht arbeitsfähig sind.

Es kann ein "Nervenkrieg" werden. Mittlerweile haben die Krankenkassen nämlich festgestellt, dass 99 % der AU-Schreibungen "korrekt" sind, und sie werden darauf verzichten (hoffe ich zumindest), Spione in die Praxen zu schicken, die dem Arzt etwas vorjammern um sich "krankschreiben" zu lassen. Der Arzt kann auch nicht sofort feststellen, was dahinter steckt, und es könnte ein "echter Patient" sein, der davon erhebliche gesundheitliche Nachteile hätte wenn er ihn "nicht aus dem Verkehr zieht".

ich bin auch EM-Renter, daher kenne ich mich in diesem Bereich sehr gut aus.

Unser Sohn war auch in ambulanter psychischer Behandlung (Tagesklinik). Da hat ihn die Krankenkasse aufgefordert - mündlich und ohne Absprache mit dem Arzt (dieser war richtig sauer) - nochmal eine Reha zu machen, obwohl die gleiche Art sogar fehlgeschlagen war.

Er war auch AU-geschrieben. Die Krankenkasse hat die Krankheit auch falsch eingeschätzt. Ich habe der Dame aber das erklärt. Erst war sie pampig, (bevor ich Ihr das erklärte) dann hat sie es aber eingesehen und gemeint, er müsste das nicht machen.

Wenn Sie meinen, wieder arbeiten zu können, ist eine Reha durch die RV eigentlich nicht berechtigt. Da wäre gegebenenfalls auch die Krankenkasse zuständig für eine Heilbehandlung. Sprechen Sie mit Ihren Ärzten mal darüber.

Notfalls nehmen Sie sich Rechtsrat. Hier sind noch 2 Links, was die Krankenkasse machen darf und was nicht:

https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/sommer-sgb-v-51-wegfall-des-krankengeldes-antrag-auf-rehabilitation_idesk_PI10413_HI531086.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/wegfall-des-krankengeldes-bei-aufforderung-zum-reha-antrag_064473.html

Jeder Fall liegt allerdings anders. Laut Reha-Bericht liegt eigentlich keine Indikation für eine Reha durch die RV. Allerdings sind Reha-Berichte stark geschönt. Wie die KK auf die Einschätzung kommen kann, dass bei Ihnen eine berufliche Reha angebracht wäre kann man nur dadurch verstehen, dass die Krankenkasse Ihnen kein Krankengeld mehr zahlen möchte, andererseits läuft das Krankengeld auch nicht ewig.

Bei unserem Sohn hat die KK zweimal versucht ihn zu einer Reha zu bewegen. Beim ersten Mal hat es sogar die RV abgelehnt, weil nicht vorauszusehen war, dass eine Erwerbsminderung möglich ist. Beim zweiten Mal hat die Krankenkasse eine Reha vorgeschlagen, die nicht zum Gesundheitszustand gepasst hat.

Vielleicht läuft das ganze auf eine Erwerbsminderung raus, wenn Sie nicht mehr in der Lage wäre zu arbeiten. Es kommt auch darauf an, wie Sie es selbst einschätzen. Bei Schmerzen und Depression wird normalerweise eine Psychosomatische Reha angeraten, die allerdings wenig nützt, solange die Schmerzen nicht weggehen. Wenn die Ärzte nicht weiterwissen wie die Schmerzen weggehen, gehen sie fälschlicherweise davon aus, dass es von der Psyche kommt.

Alles gute für Ihre Gesundheit.

von
Herz1952

Hallo Lydia,

Es ist das Recht der Krankenkasse, den Patienten zu einem Reha-Antrag aufzufordern. Das Recht des Patienten ist es auch die 10-Wochenfrist auszunutzen. Diesen Rat gab mir sogar ein leitender Mitarbeiter einer großen Ersatzkasse, mit dem ich gemeinsam auf der Intensiv-Station war.

Es ist nicht einmal gesagt, dass die Rentenversicherung damit einverstanden ist, dass der Patient auf ihre Kosten eine Reha machen soll, falls sie es für aussichtslos hält, dass diese Maßnahme die Arbeitsfähigkeit wieder herstellen kann. Sie wird es evtl. auch vermeiden, einen Rentenantrag daraus zu "machen", wenn sie der Meinung ist, die Arbeitsunfähigkeit kann auch durch andere Mittel beseitigt werden.

Die anderen "Verzögerungsmaßnahmen" liegen nun mal in der Natur der Verwaltungsmaßnahmen.

Der MDK ist von den Krankenkassen voll abhängig. Diese handeln grundsätzlich nach der Devise: "Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe". Die Gutachter kenn nicht einmal die Richtlinien für eine AU-Bescheinigung. Wenn man nämlich die bisherige Tätigkeit auch nur 1 Stunde am Tage nicht vertragsgemäß erfüllen kann, ist man arbeitsunfähig. Solange natürlich kein Krankengeld gezahlt werden muss, sondern der AG die Kosten trägt, interessiert sich die KK ein "feuchten Kehricht" dafür. Die Kassen klären ihre Patienten nicht über die Rechte ihrer Versicherten auf, da kann man bis zum "St. Nimmerleinstag" warten.

Man kann auch gegen die Entscheidung des MDK Widerspruch einlegen, manchmal genügt es schon, wenn der Arzt eine weitere AU-Bescheinigung ausstellt. Ich empfehle allerdings einen sachkundigen Rechtsbeistand, der die KK auf ihre "Fehler" aufmerksam macht. Spätestens dann sehen sie es meistens ein, da sie vorher überhaupt keine Prüfung der Rechtslage vornehmen. Wer sich nicht wehrt hat schon verloren.

Die Kassen wollen doch nur auf andere "Gemeinschaften" abschieben, z.B. Arbeitsamt. Dieses Amt hat sich schon oft beschwert über die Krankenkassen, die ihnen "alles schicken". Dann macht das AA ein eigenes medizinisches Gutachten und stellt fest, dass seine eigenen "Kunden" gar nicht arbeitsfähig sind.

Es kann ein "Nervenkrieg" werden. Mittlerweile haben die Krankenkassen nämlich festgestellt, dass 99 % der AU-Schreibungen "korrekt" sind, und sie werden darauf verzichten (hoffe ich zumindest), Spione in die Praxen zu schicken, die dem Arzt etwas vorjammern um sich "krankschreiben" zu lassen. Der Arzt kann auch nicht sofort feststellen, was dahinter steckt, und es könnte ein "echter Patient" sein, der davon erhebliche gesundheitliche Nachteile hätte wenn er ihn "nicht aus dem Verkehr zieht".

ich bin auch EM-Renter, daher kenne ich mich in diesem Bereich sehr gut aus.

Unser Sohn war auch in ambulanter psychischer Behandlung (Tagesklinik). Da hat ihn die Krankenkasse aufgefordert - mündlich und ohne Absprache mit dem Arzt (dieser war richtig sauer) - nochmal eine Reha zu machen, obwohl die gleiche Art sogar fehlgeschlagen war.

Er war auch AU-geschrieben. Die Krankenkasse hat die Krankheit auch falsch eingeschätzt. Ich habe der Dame aber das erklärt. Erst war sie pampig, (bevor ich Ihr das erklärte) dann hat sie es aber eingesehen und gemeint, er müsste das nicht machen.

Wenn Sie meinen, wieder arbeiten zu können, ist eine Reha durch die RV eigentlich nicht berechtigt. Da wäre gegebenenfalls auch die Krankenkasse zuständig für eine Heilbehandlung. Sprechen Sie mit Ihren Ärzten mal darüber.

Notfalls nehmen Sie sich Rechtsrat. Hier sind noch 2 Links, was die Krankenkasse machen darf und was nicht:

https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/sommer-sgb-v-51-wegfall-des-krankengeldes-antrag-auf-rehabilitation_idesk_PI10413_HI531086.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/wegfall-des-krankengeldes-bei-aufforderung-zum-reha-antrag_064473.html

Jeder Fall liegt allerdings anders. Laut Reha-Bericht liegt eigentlich keine Indikation für eine Reha durch die RV. Allerdings sind Reha-Berichte stark geschönt. Wie die KK auf die Einschätzung kommen kann, dass bei Ihnen eine berufliche Reha angebracht wäre kann man nur dadurch verstehen, dass die Krankenkasse Ihnen kein Krankengeld mehr zahlen möchte, andererseits läuft das Krankengeld auch nicht ewig.

Bei unserem Sohn hat die KK zweimal versucht ihn zu einer Reha zu bewegen. Beim ersten Mal hat es sogar die RV abgelehnt, weil nicht vorauszusehen war, dass eine Erwerbsminderung möglich ist. Beim zweiten Mal hat die Krankenkasse eine Reha vorgeschlagen, die nicht zum Gesundheitszustand gepasst hat.

Vielleicht läuft das ganze auf eine Erwerbsminderung raus, wenn Sie nicht mehr in der Lage wäre zu arbeiten. Es kommt auch darauf an, wie Sie es selbst einschätzen. Bei Schmerzen und Depression wird normalerweise eine Psychosomatische Reha angeraten, die allerdings wenig nützt, solange die Schmerzen nicht weggehen. Wenn die Ärzte nicht weiterwissen wie die Schmerzen weggehen, gehen sie fälschlicherweise davon aus, dass es von der Psyche kommt.

Alles gute für Ihre Gesundheit.

von
Herz1952 der Richtige

Hallo Lydia,

bitte ignorieren Sie die Beiträge der Fake-Herzen

von
Herz1952 der wirklich Richtige

Zitiert von: Herz1952 der Richtige

Hallo Lydia,

bitte ignorieren Sie die Beiträge der Fake-Herzen


Die können Sie leicht an ihrem Schreibstil erkennen. (smile)

von
Herz1952 der wirklich wirklich Richtige

Zitiert von: Herz1952 der wirklich Richtige

Zitiert von: Herz1952 der Richtige

Hallo Lydia,

bitte ignorieren Sie die Beiträge der Fake-Herzen


Die können Sie leicht an ihrem Schreibstil erkennen. (smile)

Es tut mir leid, Lydia. Meine Herz-Avatare sind außer Kontrolle geraten. Ich kann da nichts dafür.

Bei ihrem Anliegen empfehle ich Ihnen, sich einen unabhängigen Rentenberater zu suchen und im Zweifelsfall die KK zu verklagen

von
Herz1952

Hallo Lydia,

Sie können auch die vorgezogene Rente beantragen, das hat weder die Krankenkasse noch die Rentenversicherung was dagegen.

Wenn Sie Reha-Unfähig sind - oder besser gesagt - Reha untauglich können Sie dagegen auch Widerspruch einlegen und die Krankenkasse muss Ihnen das Krankengeld weiterzahlen. Natürlich sollten Sie sich das auch von Ihrem Arzt bescheinigen lassen und vor allem bestätigen lassen, dass eine weitere Reha Ihre Gesundheit nicht bessern wird.

Ich vermute sogar, dass die RV in der Zwischenzeit selbst prüft, ob eine weitere Reha noch was bringt. Vielleicht hat Ihnen das nur der Gutachter gesagt, der aber das alleine nicht bestimmt. Die Rentenversicherung lehnt auch in einem solchen Fall womöglich eine Reha ab, das diese für Sie ungeeignet wäre.

In jedem Fall müsste aber die Krankenkasse solange KG weiterzahlen, wie noch AU sind. Sollte diese Schwierigkeiten machen, so sehen Sie sich bitte folgenden Link an:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/wegfall-des-krankengeldes-bei-aufforderung-zum-reha-antrag_064473.html

Hier geht es sogar um einen Reha Vorschlag durch die Krankenkasse selbst, um die Kosten auf die RV abwälzen zu können.

Es wird vermutlich gar nicht soweit kommen, dass Ihnen die RV noch eine Reha "genehmigt". Ansonsten könnten Sie dagegen Widerspruch einlegen.

von
Pokemon

@Herz1952

lade dir Pokemon auf's Tablet und geh raus zum spielen ( doppel smily )

von
W*lfgang

Zitiert von: Lydia
Jetzt meine Frage: kann ich dies einfach tun? Kann ich einfach die vorgezogene Altersrente beantragen? Kann mir da die AfA Ärger machen?
Lydia,

ja, können Sie. Einfach gesagt, wird die AfA froh sein, Sie loszuwerden und nicht weiter unterstützen zu müssen.

Wenn Sie einen Rententermin vereinbaren (Beratungsstelle DRV oder Rathaus/Versicherungsamt), lassen Sie sich eine Bestätigung für den Termin/die Antragsstellung aushändigen - die der AfA vorlegen und es ist Ruhe bis zur Bewilligung der AR. Geschickterweise wählen Sie einen Rentenbeginn in 'ferner' Zukunft - steht auf der bloßen Termin-/Antragsbestätigung ja nicht drauf. 01.01.2017 würde sich gut anhören und passt auch ins Terminkonzept der Antrag aufnehmenden Stellen. Der AfA sagen Sie auf etwaige Nachfrage eben "sobald wie möglich" ;-)

Gruß
w.

von
Herz1952 der Richtige

Zitiert von: Herz1952

Hallo Lydia,

Sie können auch die vorgezogene Rente beantragen, das hat weder die Krankenkasse noch die Rentenversicherung was dagegen.

Wenn Sie Reha-Unfähig sind - oder besser gesagt - Reha untauglich können Sie dagegen auch Widerspruch einlegen und die Krankenkasse muss Ihnen das Krankengeld weiterzahlen. Natürlich sollten Sie sich das auch von Ihrem Arzt bescheinigen lassen und vor allem bestätigen lassen, dass eine weitere Reha Ihre Gesundheit nicht bessern wird.

Ich vermute sogar, dass die RV in der Zwischenzeit selbst prüft, ob eine weitere Reha noch was bringt. Vielleicht hat Ihnen das nur der Gutachter gesagt, der aber das alleine nicht bestimmt. Die Rentenversicherung lehnt auch in einem solchen Fall womöglich eine Reha ab, das diese für Sie ungeeignet wäre.

In jedem Fall müsste aber die Krankenkasse solange KG weiterzahlen, wie noch AU sind. Sollte diese Schwierigkeiten machen, so sehen Sie sich bitte folgenden Link an:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/wegfall-des-krankengeldes-bei-aufforderung-zum-reha-antrag_064473.html

Hier geht es sogar um einen Reha Vorschlag durch die Krankenkasse selbst, um die Kosten auf die RV abwälzen zu können.

Es wird vermutlich gar nicht soweit kommen, dass Ihnen die RV noch eine Reha "genehmigt". Ansonsten könnten Sie dagegen Widerspruch einlegen.


Auch dieser Beitrag stammt nicht von mir. (smile)

von
Claudia

Zitiert von: Pokemon

@Herz1952

lade dir Pokemon auf's Tablet und geh raus zum spielen ( doppel smily )


DAS ist eine sehr gute Idee.....;-)

Gruß Claudia

von
Herz1952

Claudia,

ich muss Ihnen was gestehen, ich war schon Pokemon spielen. Da habe ich mich doch glatt versteuert und das "ausgesteuert" von Lydia nicht gelesen und in meinem Beitrag natürlich nicht berücksichtigt (grriieens).

Fürs Wochenende habe ich noch eine Aufgabe für Sie, dass Sie keine dummen Beiträge schreiben. Der Satz heißt: "Ich lüge immer". Kann dieser Satz richtig sein? Sie können sich von mir aus dabei das Genick brechen äähh, ich meinte den Kopf (zer)brechen (böses, böses grins).

Experten-Antwort

Hallo Lydia,

ja, grundsätzlich können Sie die Altersrente für schwerbehinderte Menschen beantragen.

von
=//=

KÖNNEN SICH DIE 1952er-HERZEN VIELLEICHT MAL DARAUF EINIGEN, WER DER RICHTIGE, DER WIRKLICH RICHTIGE ODER DAS FAKE-HERZ IST?

Wer hat denn so wenig Phantasie, sich einen anderen Namen einfallen zu lassen? Das ist hier manchmal reinster Kindergarten!!! :-(