Reha als Vollerwerbsunfähige !

von
Yvonne

Hallo und Guten Morgen,
Ich habe folgendes Problem. Ich (38) bin voll berentet bis zur Altersrente
( Posttraumatische Belastungsstörung) und habe aktuell schwerwiegende Bandscheibenvorfälle. Mein Orthopäde hat mir zu einer Reha-Maßnahme geraten. Den Antrag habe ich an meine KK gesendet. Der kam wieder zurück mit dem Hinweis, ich soll den Antrag bei meiner Rentenversicherung einreichen, was ich nun tun werde. Das Problem ist nur, dass mir meine Rentenversicherung schon mal eine Reha abgelehtn hat, mit der Begründung "Arbeitsfähigkeit" nicht mehr wiederherstellbar. Ich schätze, dass es diesmal auch so verlaufen wird. Was dann ? Stelle ich dann wieder einen Antrag bei der KK ? Das Ganze ist dermaßen kompliziert, dass ich nicht weiß, was ich genau tun muss. Kann mir Jemand den richtigen Verfahrensweg nennen ? Ich bedfanke mich ganz herzlich und Verbleibe mit freundlichen grüssen
Yvonne

von
Micha

Hallo,

am besten schreiben Sie nochmals an Ihre Krankenkasse und legen eine Kopie der ersten Ablehnung der Rentenversicherung bei.
Weisen Sie darauf hin, dass Ihr Rentenversicherer aufgrund Ihrer (dauerhaften) Berentung sich nicht mehr zuständig fühlt.
Teilen Sie Ihrer Krankenkasse auch mit, dass sich die Erkrankungen verschlimmert haben und bei fehlender Reha weiter verschlechtern werden (mit den entsprechend höheren Folgekosten für die KK.
Legen Sie zur Not Widerspruch gegen den Bescheid der KK ein und gehen Sie in letzter Konsequenz vor das Sozialgericht.

von
Rosanna

Hallo Yvonne,
in Ihrem Fall ist die KK die zuständige Stelle für den Reha-Antrag. Denn Sie sind ja auf Dauer voll erwerbsgemindert und Ihre Erwerbsfähigkeit könnte nach Ansicht der DRV nicht wiederhergestellt werden. Deshalb wurde der 1. Antrag wohl auch abgelehnt.

Ich finde es schon unverschämt, dass die KK den Reha-Antrag an SIE zurückgesandt und nicht DIREKT an die DRV weitergeleitet hat, was sie eigentlich
müßte, wenn sie sich für unzuständig hält! Damit kann man auch Leute einschüchtern....

MfG Rosanna.

Experten-Antwort

Zuständig für die Bearbeitung Ihres Reha-Antrages ist Ihre zuständige Krankenkasse.

von
Yvonne

Vielen herzlichen Dank für Ihre Antworten ! Sie haben mir sehr geholfen ! Tatsächlich eine unverschämtheit, dass mich KK und RV so auflaufen lassen, obwohl ich jedesmal den aktuellen Rentenbescheid mit Hinweis auf dauerhafte Berentung mitgesendet habe.
Mfdg
Yvonne

von
Rosanna

Hallo Yvonne,

bei allem Verständnis, aber die DRV hat Sie mit Sicherheit nicht "auflaufen lassen". Der Reha-Antrag war nur aus og. Gründen abzulehnen und dies hat die DRV ja offensichtlich getan.

MfG Rosanna.