Reha-Antrag abgelehnt, Widerspruch eingelegt, wie lang dauert das denn?

von
Kassandra

Hallo zusammen,

ich hatte im Ausland im September einen Schlaganfall (TIA). Alle Funktionen kamen Gott sei Dank wieder. Trotzdem soll ich in Reha, dass ich wieder ganz fit werde und wieder arbeiten kann. Erster Reha-Antrag ist abgelehnt worden, mein Arzt hat wohl etwas nicht ganz korrekt ausgefüllt. Gleich letzte Woche Montag persönlich bei der RV Widerspruch eingelegt. Heute morgen habe ich bei der RV angerufen und nachgehakt, wie lange das denn jetzt noch dauern kann? Die Dame erklärte mir, dass ein Widerspruch immer länger dauert (kann auch mal 4 Wochen sein). Bin mittlerweile im Krankengeldbezug.... daher bin ich sehr daran interessiert, endlich in Reha zu gehen, damit ich wieder zur Arbeit kann. Die erwarten mich auch schon sehnsüchtig, denn meine Kolleginnen arbeiten derzeit für mich mit.
Ist das denn wirklich so, dass die Bearbeitung meines Widerspruchs auch 4 Wochen dauern kann? Ich werd verrückt bis dahin!Kann man das irgendwie beschleunigen, denn über Weihnachten möchte ich ehrlich gesagt, auch nicht fort sein.

von
Schlaubi

4 Wochen dauert zu lange?
Der Widerspruch wird vermutlich einige Wochen mehr in Anspruch nehmen. Wenn ihm nicht sofort abgeholfen wird muss er in den Widerspruchsausschuss. Die tagen meist alle 3 Monate...

von
DRV

Über einen Widerspruch entscheidet der Widerspruchsausschuss der Rentenversicherung, der nun mal nicht wöchentlich zusammenkommt.
Sie werden sich daher bis zu einer Entscheidung Ihres Rententrägers gedulden müssen.
Eine Möglichkeit der Beschleunigung des Verfahrens sehe ich nicht.

von
Groko

Zitiert von: Kassandra
Hallo zusammen,

ich hatte im Ausland im September einen Schlaganfall (TIA). Alle Funktionen kamen Gott sei Dank wieder. Trotzdem soll ich in Reha, dass ich wieder ganz fit werde und wieder arbeiten kann. Erster Reha-Antrag ist abgelehnt worden, mein Arzt hat wohl etwas nicht ganz korrekt ausgefüllt. Gleich letzte Woche Montag persönlich bei der RV Widerspruch eingelegt. Heute morgen habe ich bei der RV angerufen und nachgehakt, wie lange das denn jetzt noch dauern kann? Die Dame erklärte mir, dass ein Widerspruch immer länger dauert (kann auch mal 4 Wochen sein). Bin mittlerweile im Krankengeldbezug.... daher bin ich sehr daran interessiert, endlich in Reha zu gehen, damit ich wieder zur Arbeit kann. Die erwarten mich auch schon sehnsüchtig, denn meine Kolleginnen arbeiten derzeit für mich mit.
Ist das denn wirklich so, dass die Bearbeitung meines Widerspruchs auch 4 Wochen dauern kann? Ich werd verrückt bis dahin!Kann man das irgendwie beschleunigen, denn über Weihnachten möchte ich ehrlich gesagt, auch nicht fort sein.

Wenn alle "Funktionen" wieder da sind dann geh doch arbeiten bis über den Widerspruch entschieden ist.

von
Schorsch

Zitiert von: DRV
Über einen Widerspruch entscheidet der Widerspruchsausschuss der Rentenversicherung,....

Aber erst dann, wenn dem Widerspruch nicht sofort per Abhilfebescheid entsprochen werden kann.

MfG

von
DRV

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: DRV
Über einen Widerspruch entscheidet der Widerspruchsausschuss der Rentenversicherung,....

Aber erst dann, wenn dem Widerspruch nicht sofort per Abhilfebescheid entsprochen werden kann.

MfG

Wie oft wird denn Ihrer Meinung nach direkt ein Abhilfebescheid erstellt? Doch nur bei eindeutiger Sachlage zu Gunsten des Versicherten und das ist gerade in medizinischen Fällen doch eher unwahrscheinlich.
Daher machen Sie keine Hoffnung auf einen schnellen Abhilfebescheid wo keine ist.

Experten-Antwort

Hallo Kassandra,

die Dauer eines Widerspruchsverfahrens ist immer abhängig vom konkreten Einzelfall. Sie kann (bei sehr einfach gelagerten Sachverhalten oder offensichtlichen Fehlern) sehr kurz sein, aber - je nach Umfang des Klärungsbedarfs oder bei Entscheidung des Widerspruchsausschusses - durchaus auch mehrere Wochen oder gar Monate umfassen. Insoweit ist es mir leider nicht möglich, eine konkrete Aussage zu der bei Ihnen zu erwartenden Verfahrensdauer zu treffen. Letztlich kann ich Ihnen hier nur empfehlen, ggf. nochmals Kontakt mit Ihrer zuständigen Sachbearbeitung aufzunehmen und dort nach dem aktuellen Verfahrensstand zu fragen.

von
Schorsch

Zitiert von: DRV

Wie oft wird denn Ihrer Meinung nach direkt ein Abhilfebescheid erstellt?

Vielleicht öfter als Sie denken.
Zitiert von: DRV

Daher machen Sie keine Hoffnung auf einen schnellen Abhilfebescheid wo keine ist.

Panikmache und Halbwahrheiten sind also sinnvoller?

Ich habe lediglich Ihre Antwort relativiert, sonst nichts.
Auch Sie sind eben nicht unfehlbar!

MfG

von
DRV

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: DRV

Wie oft wird denn Ihrer Meinung nach direkt ein Abhilfebescheid erstellt?

Vielleicht öfter als Sie denken.
Zitiert von: DRV

Daher machen Sie keine Hoffnung auf einen schnellen Abhilfebescheid wo keine ist.

Panikmache und Halbwahrheiten sind also sinnvoller?

Ich habe lediglich Ihre Antwort relativiert, sonst nichts.
Auch Sie sind eben nicht unfehlbar!

MfG

Sicher nicht, aber im Gegensatz zu Ihnen realistisch und das hat mit Panikmache überhaupt nichts zu tun.
Mit der Praxis scheinen Sie nicht viel am Hut zu haben.
Aber dass Sie mehr emotional statt rechtlich sinnvoll antworten, ist hier ja schon häufig aufgefallen.

von
Rezzo

Zitiert von: DRV

Sicher nicht, aber im Gegensatz zu Ihnen realistisch...

Ihre falsche Behauptung, dass Widersprüche automatisch im Widerspruchsauschuss landen, ist also realistisch?

Kommen Sie mal wieder runter von Ihrem Ego-Trip...

von
Kassandra

Vielen Dank für sämtliche Antworten. Da es sich offenbar um einen Formfehler gehandelt hat (Arzt hatte die Diagnose offensichtlich einmal zu wenig im Antrag notiert), hoffe ich, dass mein Widerspruch nicht allzu lange in Anspruch nimmt und ich recht bald Antwort bekomme bzw. einen positiven Bescheid.
Ich werde zu gegebener Zeit einfach nochmal bei der RV nachhaken.
Danke!

von
Kaiser

Zitiert von: Rezzo
Zitiert von: DRV

Sicher nicht, aber im Gegensatz zu Ihnen realistisch...

Ihre falsche Behauptung, dass Widersprüche automatisch im Widerspruchsauschuss landen, ist also realistisch?

Kommen Sie mal wieder runter von Ihrem Ego-Trip...

Oh ein neuer Klugsch... hier im Forum!
Herzlich Willkommen und Tschüss!

von
DRV

Zitiert von: Kassandra
Da es sich offenbar um einen Formfehler gehandelt hat (Arzt hatte die Diagnose offensichtlich einmal zu wenig im Antrag notiert), hoffe ich, dass mein Widerspruch nicht allzu lange in Anspruch nimmt und ich recht bald Antwort bekomme bzw. einen positiven Bescheid.

Über einen Widerspruch entscheidet der Widerspruchsausschuss der Rentenversicherung, der nun mal nicht wöchentlich zusammenkommt.
Sie werden sich daher bis zu einer Entscheidung Ihres Rententrägers gedulden müssen.
Eine Möglichkeit der Beschleunigung des Verfahrens sehe ich nicht.

von
Mediator

Zitiert von: Kassandra
Vielen Dank für sämtliche Antworten. Da es sich offenbar um einen Formfehler gehandelt hat (Arzt hatte die Diagnose offensichtlich einmal zu wenig im Antrag notiert), hoffe ich, dass mein Widerspruch nicht allzu lange in Anspruch nimmt und ich recht bald Antwort bekomme bzw. einen positiven Bescheid.
Ich werde zu gegebener Zeit einfach nochmal bei der RV nachhaken.
Danke!

Unter diesen Umständen ist es durchaus denkbar, dass der Widerspruchsausschuss umgangen und kurzfristig entschieden wird.

Alles Gute für Sie!

von
W*lfgang

Zitiert von: Mediator
Zitiert von: Kassandra
Vielen Dank für sämtliche Antworten. Da es sich offenbar um einen Formfehler gehandelt hat (Arzt hatte die Diagnose offensichtlich einmal zu wenig im Antrag notiert), hoffe ich, dass mein Widerspruch nicht allzu lange in Anspruch nimmt und ich recht bald Antwort bekomme bzw. einen positiven Bescheid.
Ich werde zu gegebener Zeit einfach nochmal bei der RV nachhaken.
Danke!
diesen Umständen ist es durchaus denkbar, dass der Widerspruchsausschuss umgangen und kurzfristig entschieden wird.

Alles Gute für Sie!

...nicht 'umgangen', sondern überflüssig ist, da die Entscheidung bereits im Wege der Abhilfe am Schreibtisch des bisher ablehnenden Entscheiders zugunsten des Widersprechenden getroffen werden kann.

Ihre Antwort ist aber deutlich verständlicher/bürgerfreundliches Einfachsprech :-))

Gruß
w.

von
DRV

Zitiert von: W*lfgang
[
...nicht 'umgangen', sondern überflüssig ist, da die Entscheidung bereits im Wege der Abhilfe am Schreibtisch des bisher ablehnenden Entscheiders zugunsten des Widersprechenden getroffen werden kann.

Ihre Antwort ist aber deutlich verständlicher/bürgerfreundliches Einfachsprech :-))

Gruß
w.


DAS sehe ICH aber anders!

von
DRV

Zitiert von: DRV
Zitiert von: W*lfgang
[
...nicht 'umgangen', sondern überflüssig ist, da die Entscheidung bereits im Wege der Abhilfe am Schreibtisch des bisher ablehnenden Entscheiders zugunsten des Widersprechenden getroffen werden kann.

Ihre Antwort ist aber deutlich verständlicher/bürgerfreundliches Einfachsprech :-))

Gruß
w.


DAS sehe ICH aber anders!

Wieder so ein Nachahmer, der Nachts nichts anderes zu tun hat, als unter dem Namen anderer seinen Unsinn zu verbreiten.

von
Mediator

Zitiert von: DRV

Wieder so ein Nachahmer, der Nachts nichts anderes zu tun hat, als unter dem Namen anderer seinen Unsinn zu verbreiten.

Ach so, dann war das also ein "Nachahmer", der den unrealistischen Unsinn vom Widerspruchsausschuss verbreitet und einen anderen User beleidigt hat?

Warum geben Sie nicht einfach zu, dass Sie Unrecht hatten anstatt sich wie ein trotziger Junge zu benehmen?
Dann nimmt man Sie vielleicht wieder ernst.

Freundliche Grüße

von
Mediator

Zitiert von: Mediator
Zitiert von: DRV

Wieder so ein Nachahmer, der Nachts nichts anderes zu tun hat, als unter dem Namen anderer seinen Unsinn zu verbreiten.

Ach so, dann war das also ein "Nachahmer", der den unrealistischen Unsinn vom Widerspruchsausschuss verbreitet und einen anderen User beleidigt hat?

Warum geben Sie nicht einfach zu, dass Sie Unrecht hatten anstatt sich wie ein trotziger Junge zu benehmen?
Dann nimmt man Sie vielleicht wieder ernst.

Freundliche Grüße

Weil es beschämend und ärgerlich ist, wenn ein anderer Deinen Namen benutzt oder etwa nicht Mediator oder DRV oder wie Du Dich sonst noch so nennst, um hier Deinen geistigen Müll zu verbreiten.

von
Cassandra

Zitiert von: Kassandra
Vielen Dank für sämtliche Antworten. Da es sich offenbar um einen Formfehler gehandelt hat (Arzt hatte die Diagnose offensichtlich einmal zu wenig im Antrag notiert), hoffe ich, dass mein Widerspruch nicht allzu lange in Anspruch nimmt und ich recht bald Antwort bekomme bzw. einen positiven Bescheid.
Ich werde zu gegebener Zeit einfach nochmal bei der RV nachhaken.
Danke!

Also mit schnell war da mal gar nix. Über meinen Antrag ist am vergangenen Donnerstag erst entschieden worden.... nach telefonischer Rücksprache habe ich heute von einem wirklich netten bemühten Mitarbeiter der RV die Auskunft erhalten, dass ich frühestens Mitte Januar wohl mit irgendeiner schriftlichen Info rechnen kann.
Zur Vervollständigung: Seit 03.12. arbeite ich in der Wiedereingliederung und ab 27.12. wieder ganz normal.

Meinen Antrag habe ich am 18.10. gestellt, die Bearbeitungszeit ist eigentlich unglaublich. Ursprünglich war die Reha dafür gedacht, den Schlaganfall zu verarbeiten und wieder vollständig für die Arbeit hergestellt zu werden.
Dafür ist es jetzt eigentlich schon zu spät.... schade.
Aber mal sehen, was noch von der Rentenversicherung für Post kommt.

Allen schöne Weihnachten!!