Reha-Antrag G 100

von
Günter

In dem Reha-Antrag G 100 / Pkt. 11.2. wird folgende Frage gestellt:

Beabsichtigen Sie, in den nächsten 6 Monaten Altersrente von wenigstens zwei Drittel der Vollrente zu beantragen?

Ich habe folgende Situation:

Bin Jahrgang 1958 und habe alle Voraussetzungen für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen (mit Abzügen) erfüllt.

Zurzeit beziehe ich Krankengeld und möchte nach Rücksprache mit meinem Hausarzt eine Reha beantragen um mehr Klarheit in meine gesundheitliche Situation zu bringen.

Es kann also durchaus möglich sein, dass ich nach der Reha eventuell eine "Altersrente für schwerbehinderte Menschen" beantrage.

Was muss ich in meinem Fall bei Pkt. 11.2. ankreuzen?

von
Valzuun

Die Frage ist nicht, „ob es gut möglich ist“, sondern ob sie es (Stand heute) „beabsichtigen“.

Die Antwort kennen nur Sie selbst.

von
Siehe hier

Sie werden aber keinen Nachteil haben, wenn Sie aus heutiger Sicht 'nein' ankreuzen und dann erst nach der Reha Ihre Meinung doch ändern.

Experten-Antwort

Guten Morgen,
sofern Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung bis zum Ende der Durchführung der Reha keine Altersrente von
wenigstens zwei Dritteln der Vollrente beziehen oder einen Antrag darauf gestellt haben, ist die Rentenversicherung voraussichtlich der Kostenträger der Reha-Leistung. Ansonsten wäre die Krankenversicherung der voraussichtlich zuständige Träger.
Wenn Sie also nach der Reha den Altersrentenantrag stellen und hier mit nein kreuzen ist der Antrag bei der Rentenversicherung zu stellen. Die Rentenversicherung und die Krankenversicherung werden sich schon einig. Sie stellen den Antrag, wenn Sie eine Reha benötigen und wir regeln den Rest. (;-)
Viele Grüße
Ihr Expertenteam

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.2020, 07:50 Uhr]