Reha-Antrag nach Genehmigungsfiktion bewilligt / Widerspruch

von
Jumpy

Guten Tag,

der Reha-Antrag zu dem ich von der KK gezwungen wurde, wurde nach Genehmigungsfiktion bewilligt. Die Charité ist aber der Meinung, genau wie ich es bin, dass eine Reha nichts bringen wird.

Kann ich nun Widerspruch einlegen? Welche Dokumente brauche ich? Und wie sieht die rechtliche Lage bzgl. Nahtlosigkeitsregelung aus, verliere ich Ansprüche wenn ich Widerspreche?

Mit freundlichen Grüßen

von
Krankenkasse

Zitiert von: Jumpy
Guten Tag,

der Reha-Antrag zu dem ich von der KK gezwungen wurde, wurde nach Genehmigungsfiktion bewilligt. Die Charité ist aber der Meinung, genau wie ich es bin, dass eine Reha nichts bringen wird.

Kann ich nun Widerspruch einlegen? Welche Dokumente brauche ich? Und wie sieht die rechtliche Lage bzgl. Nahtlosigkeitsregelung aus, verliere ich Ansprüche wenn ich Widerspreche?

Mit freundlichen Grüßen

Wenn die KK dazu "gezwungen" hat, dann ist die KK der Ansprechpartner und nicht die DRV. Das ist dann wohl das falsche Forum hier.

von
Jumpy

Entschuldigen Sie bitte wenn ich mich unklar ausgedrückt habe.

Der normale Weg zur Festellung einer EU-Rente sieht vor, dass die KK mich auffordert einen Reha-Antrag zu stellen. Wird dieser von der RV abgelehnt wird der Reha-Antrag in ein EU-Festellungsverfahren umgedeutet.

Darum geht es schon um die RV und ihrer Zusage auf Reha. In meinem Fall nach Genehmigungsfiktion, also ohne Prüfung.

von
k-o-r

Zitiert von: Jumpy
Entschuldigen Sie bitte wenn ich mich unklar ausgedrückt habe.

Der normale Weg zur Festellung einer EU-Rente sieht vor, dass die KK mich auffordert einen Reha-Antrag zu stellen. Wird dieser von der RV abgelehnt wird der Reha-Antrag in ein EU-Festellungsverfahren umgedeutet.

Darum geht es schon um die RV und ihrer Zusage auf Reha. In meinem Fall nach Genehmigungsfiktion, also ohne Prüfung.

Das wird sich hier nicht klären lassen, ich würde da zu einem rechtlichen Vertreter, oder einem Sozialverband, zur Unterstützung raten.

Die genauen Abläufe kann hier ja keiner nachvollziehen und die Krankenkasse dürfte nach §51 SGB V aufgefordert haben, somit hat sie auch das Dispositionsrecht und könnte bei fehlender Mitwirkung das Krankengeld einstellen.

Warum und weshalb die Reha nun so entschieden wurde, kann ja auch keiner hier nachvollziehen und was jetzt der richtige Weg wäre.

H.

von
Ähnlich

Viele gehen den normalen Weg und stellen einfach einen Rentenantrag bei der DRV.

Experten-Antwort

Hallo,

bei der Rentenversicherung gilt der Grundsatz Reha vor Rente.
Ich gehe davon aus dass die Rentenversicherung die Rehamaßnahme aufgrund der Aktenlage bewilligt hat.

Wenn die Krankenkasse zur Reha-Antragstellung aufgefordert hat, ist Ihr Dispositionsrecht eingeschränkt.

Um negative Auswirkungen auf Ihre Krankengeldzahlungen auszuschließen, empfehle ich Ihnen mit Ihrem zuständigen Ansprechpartner bei der Krankenkasse Kontakt aufzunehmen.

MFG

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