< content="">

Reha Antrag um Rentenantrag herauszuzögern?? Brauche Hilfe..!!

von
Anke

Hallo @ all..
ich bräuchte mal dringend Hilfe. Ich schilder mal kurz die / meine Situation.
Bin im Februer 2013 von der KK ausgesteuert worden,da das Ende des Krankengeldes errecht war.
Mußte im Jahr 2012 einen Rehantrag stellen, sonst drohte Krankengeldverlust.
Habe die Reha nach einer Woche abgebrochen, weil das psychisch für mich nicht auszuhalten war.
Hatte ich vorher schon angemerkt, hatte dir KK aber nicht interessiert.Nach der Reha ging es mir so schlecht wie nie zuvor.
Naja lange Rede kurzer Sinn....Krankengeld wurde weiterhin gezahlt und ich hatte keinerlei Nachteile durch den Abbruch. Nun erhalte ich seit Febr. 2013 Arbeitslosengeld.
Direkt bei Antragsabgabe wurde mir ein Antrag auf Reha oder Erwerbsminderungrente mitgegeben und eine 4 Wochen frist eingeräumt um diesen zu stellen.

Hatte jetzt heute den Termin bei der Rentenservicestelle unserer Stadt und der dortige Sachbearbeiter,sagte mir ich solle einen Rehantrag stellen um den Rentenantrag herauszuzögern, da ich mit dem Arbeitslosengeld wesentlich besser dastehe.

Ich möchte / kann in meiner Verfassung gar keine Reha antreten und habe die letzte ja nach einer Woche abgebrochen.

Auf meine Frage hin, was denn dann passiert, falls die Reha bewilligt wird und ich diese nicht antrete....kam ein schulterzucken.

Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll...stelle ich keinen Antrag, streicht man mir das Arbeitslosengeld!!!

Aber ist es nicht so, daß wenn ich einen Reha antrag stelle und die Reha dann nicht antrete,mir vorgeworfen wird, nicht gesund werden zu wollen ?? bzw. nicht mitwirken zu wollen ??

Bin verzweifelt.
Wofür geht man denn zu einer Rentenservicestelle..um dann so beraten zu werden...!!

Was also soll ich tun??
Direkt Rentenantrag stellen??
Oder den Rehaantrag stellen um den Rentenantrag herauszuzögern??Dann die reha aber nicht antreten?

Morgen habe ich einen Termin in einer Tagesklinik hier vor Ort, denn ich denke, dass könnte mir helfen aber eine Reha definitiv nicht.

Bitte ganz schnell um eure Hilfe..!!

Vielen Dank im vorraus

Lg Anke

von
Anna

Da Sie bereits die Erfahrung gemacht haben, dass ein Rehaaufenthalt Ihnen eher schadet ist es für mich unverständlich, dass Sie das überhaupt in Erwägung ziehen.

Das wäre bei einer Bewilligung tatsächlich rausgeworfenes Geld mit dem anderen geholfen werden kann.

Nur wegen finanziellen Vorteilen sich zu schädigen wenn man bereits leidet??
Hallo?? Würden Sie auch ein Bein unter die Straßenbahn halten um mehr Geld zu bekommen??

Wenn Sie Ihr handeln noch so nach Ihren Vorteilen richten können - dann sollten Sie doch schnell wiederhergestellt sein.

Wer tatsächlich eine gravierende Klinikangst hat, der müsste da gar nicht überlegen, denn nur der Gedanke an eine Rehaklinik würde bereits heftige Symptome auslösen.
Kein Geld der Welt könnte da locken!

Vor allem bringt Ihnen Ihre Trixerei jede Menge Stress mit sämtlichen Sachbearbeitern, denn die haben alle morgen früh bereits ausgeschlafen.
Dazu natürlich der Stress mit Aktengutachten,...ärztlichem Dienst...... Widersprüchen.......und und.......
Sie kennen den Horror doch bereits! Wollen Sie davon noch mehr?

Das System ist nun einmal so eingerichtet, ob es gerecht zugeht müssen wir nicht erörtern denn wir ändern es nicht. Irgendwie können wir trotzdem alle froh sein, dass wir überhaupt Leistungen erhalten heutzutage.
Die vollen 78 Wochen KG und dann noch ALG1 - das schafft nicht jeder - Sie können sich bereits glücklich schätzen!

Beantragen Sie die Rente und sorgen Sie für Ruhe in Ihrem Leben um sich zu erholen.

Experten-Antwort

Hallo Anke,

egal ob Sie jetzt einen Renten- oder einen Rehaantrag stellen, es gilt in jedem Fall der Grundsatz "Reha vor Rente", d.h. der Rentenversicherugnsträger wird auch bei einer Rentenantragstellung zunächst prüfen, ob Rehaleistungen erfolgreich sind.

Wird eine Rehaleistung bewilligt, haben Sie natürlich Mitwirkungspflichten - wenn Sie die Mitwirkung an der Reha verweigern, kann Ihnen auch die Rente abgelehnt werden.

Grundsätzlich sollten Sie der Teilnahme an einer Rehabilitaionsleistung nicht von vornerein negativ gegenüberstehen; in der Klinik wird ja versucht Ihnen zu helfen. Das sollte auch in Ihrem Interesse sein.

von
Jockel

Wäre ich an Ihrer Stelle, würde ich einen Rentenantrag stellen. Allerdings kann es passieren, dass man Ihnen dann eine Reha anbietet (Reha vor Rente). Diese Reha ist manchmal notwendig, um das Leistungsvermögen richtig einschätzen zu können.
Sollten Sie dann die Reha nicht antreten, wird es aber problematisch....vermutlich würde man Ihenn dann wegen fehlender Mitwirkung die Leistung (Rente) versagen.
Eine Möglichkeit wäre noch, dass Ihnen ein Arzt attestiert, dass Sie nicht Rehafähig sind.

von
Kim

Zitiert von: Anke

Morgen habe ich einen Termin in einer Tagesklinik hier vor Ort, denn ich denke, dass könnte mir helfen ...

Damit sind Sie aber früh dran, wenn Sie (falls ich richtig rechne) seit Mitte 2010 arbeitsunfähig sind!
Ob eine Reha bei Ihnen überhaupt sinnvoll wäre, entscheidet die DRV. Eventuell wird auch beim Rehaantrag bereits festgestellt, dass Sie vorerst nicht erwerbsfähig sind.

von
Anke

[Sorry, aber sie haben mich da missverstanden.Ich will in keine Reha und kenne mich mit Rente nicht aus...deswegen frage ich ja hier.
Alles was ich geschrieben habe zum Reha antrag kam ja vom Berater der Rentenservicestelle.
Der sagte ja gestern ich solle das so machen.
Praktisch zwang denn einen Rentenantrag wollte er ja nicht stellen.
Und ich fande das nicht gut,,,deswegen frage ich ja hier

von
Anke

Also erstmal Danke für die vielen hifreichen Tipps.
Warum mich manche so anfeinden, kann ich nicht nachvollziehen.
Ich kenne mich nicht aus und das ganze erste Jahr meiner Krankheit, wollte ich sie nicht akzeptieren und habe immer gekämpft wieder arbeiten gehen zu können.Um z.b. in eine Tagesklinik zu gehen muss man sich ja eingestehen, was da nicht stimmt.
Mir ging es ja bis dezember wieder gut....hatte mich stabilisiert..und dann kam die Reha.

wenn man sich nicht auskennt und Ärzten, Kk und dergleichen einfach so ausgeliefert ist, glaubt man denen halt das, was die da sagen.

Das gestern war auch ein Sachbearbeiter und ich hatte einen Termin um die Rente zu beantragen,doch wieder wurde ich bequatscht und war fraglos....deswegen war ich ja hier.

Bei mir geht das finazielle keineswegs über Gesundheit.

Ich werde da jetzt also anrufen und dem komischen Herren erklären, dass ich mich auf dieses getusche nicht einlasse und rente beantragen will.

Und ich werde mal bei der RV anrufen und denen eröertern, mit welchen Taktiken,dieser Herr hier vorgeht.

Lg

von
Jockel

...dieser Herr geht mit den richtigen Taktiken vor. Es ist doch logisch, dass man Ihnen das Arbeitslosengeld streichen will, denn Sie stehen dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung.
Also bleibt als logische Schlussfolgerung eine Reha bzw. die Rente.
Aber bei der Rentenversicherung gilt nunmal der Grundsatz "Reha vor Rente". Sollte sich also aus den medizinschen Unterlagen ergeben, dass bei Ihnen eine Besserung möglich ist, dann wird man Ihnen eine Reha anbieten.
Letzlich sind das aber alles nur Vermutungen....stellen Sie einen Rentenantrag, fügen Sie soviele med.Unterlagen bei, wie möglich, und dann warten Sie ab.

von
ProfessorRente

Den Rentenantrag geben Sie am besten bei einer DRV-Vertretung in ihrer Nähe ab.
Lassen Sie sich den Eingang bestätigen und nehmen Sie zusätzlich einen Zeugen mit.
Grundsätzlich ist alles gequasselte irrelevant, nur schriftlich nachweisbares zählt.
Und da sollte am besten immer eine Unterschrift drunter stehen.

von
High

Zitiert von: ProfessorRente

Den Rentenantrag geben Sie am besten bei einer DRV-Vertretung in ihrer Nähe ab.
Lassen Sie sich den Eingang bestätigen und nehmen Sie zusätzlich einen Zeugen mit.
Grundsätzlich ist alles gequasselte irrelevant, nur schriftlich nachweisbares zählt.
Und da sollte am besten immer eine Unterschrift drunter stehen.

Welche Unterschrift ? Die vom Zeugen ?

von
Gigi

Zitiert von: ProfessorRente

Den Rentenantrag geben Sie am besten bei einer DRV-Vertretung in ihrer Nähe ab.
Lassen Sie sich den Eingang bestätigen und nehmen Sie zusätzlich einen Zeugen mit.
Grundsätzlich ist alles gequasselte irrelevant, nur schriftlich nachweisbares zählt.
Und da sollte am besten immer eine Unterschrift drunter stehen.

Herr Professor hat sich wohl verlaufen.
Diese Ratschläge findet man immer in Erwerbslosenforen.
Gigi

von
Anke

Danke erstmal für die vielen Antworten. Habe gestern mit der DRV telefoniert und die konnten es auch nicht nachvollziehen.
Erwarte heute einen Anruf von denen, was ich denn nun tun soll. Lg

von
Sonni

Hallo Anke

Ich würde den Rentenantrag stellen den die Bewilligung Dauert bestimmt ein Jahr und du erhältzt jas dein ALG ist das ALG 1 nach $ 145 da brauchtst du keine Bewerbungen usw.Schreiben weil du noicht Arbeitsfähig bist.Wurde das schon festgestellt und hast du nen Behinderungsausweis? dann sollte eigentlich die EMR beantragt wird.
Bei mir hat der EMR Antrag von 9.7.2011 bid 15.2.2013 gedauert und ich brauchte noch nicht mal zum Gutachter.Bin seid 9.2010 Au wegen nen Arbeitsunfall ,läuft über die Bg und habe aber auch körperlichr Beschwerden,also Reha und Krankenhaus Ängste kenne ich mußte einmal zum Zusammenhangsgutachter und dann wegen ner Unfallrente.Hatte nur deshalb Streß die Drv war super ,hatte alle Ergebnisse mit ab gegeben Bericht von mir dazu und ne AHB wegen Knietepe hatte ich grade wo die ne Art Gutachten schon reinschrieben.Warum es so lange dauerte kann ich deshalb nicht nach vollziehen.Anfangs des Jahres rief ich an und die wollten nur einen Neuen Bericht vom Hausarzt und dann ging es schnell Die emr wurde am 15.2.2013 genehmig rückwirjkend vom 1.2.2012 bis 31.1 2015 .Es waqr nicht streßig nur hat es lange gedauert aber5 ich bekam ja mein VG und dann Krankengeld und bis zum Termin ALG und die Gelder waren noch höher wie meine Rente.
Laße dich nicht nerven beantrage die und nehme das ALG mit wenn die Rente rückwirkend genehmigt wird wierd es mit den ALG verrechnet.

Lieben Gruß Sonja