Reha-Antrag vergammelt beim Arzt

von
waltraut

Hallo zusammen,

auf Anraten meines Arztes habe ich vor mehreren Wochen einen Reha-Antrag ausgefüllt und ihm diesen anschließend gegeben. Er muss noch den ärztlichen Teil ausfüllen. Trotz mehrfacher Nachfrage meinerseits hat er den Antrag noch nicht weitergeleitet an den Rententräger. Zuerst habe ich gedacht, das ist, weil es aufs Ende vom Quartal zuging, aber es ist immer noch nichts passiert.

Frage 1: Ist es üblich, dass sich die Ärzte soviel Zeit damit lassen? Wieviel Tage/Wochen sind üblich? Immerhin hat er mir dringend nahegelegt, einen solchen Antrag zu stellen.

Frage 2: Wenn die Unterlagen endlich weitergeleitet sind, wie lange dauert es dann i.d.R. bis zur Entscheidung durch den Rententräger? Und bis es tatsächlich losgeht?

Besten Dank im Voraus.

von
Birdie

1. Ob das bei Ihrem Arzt so üblich ist, weiß hier sicherlich keiner. Mir stellt sich dabei die Frage, was der Reha-Antrag beim Arzt zu suchen hat. Den Antrag selbst können/müssen sie bei Ihrer Krankenkasse abgeben bzw. direkt an den zuständigen Reha-Träger leiten. Der Arzt füllt lediglich den separaten Befundbericht (BB) aus.

2. Das hängt davon ab, ob dem Reha-Träger die Angaben im BB für eine Entscheidung bereits ausreichen oder ob weitere BB'e Ihrer Fachärzte oder gar ein unabhängiges Gutachten eingeholt werden müssen. Die durchschnittliche Bearbitungsdauer vom Antragseingang bis zum Bescheid dürfte so bei 6 - 8 Wochen liegen.

von
Du meine Güte!

Fragen Sie das Ihren Arzt, wen sonst? Wer hier soll wissen, wie schnell Ihr Arzt arbeitet.

von
Corletto

Da haben sie aber einen schlechten Arzt , der einen Reha Antrag mehrere Wochen liegen lässt...

Normalerweise benötigt ein Arzt nicht länger als 1 Woche , um seinen Befundbericht zum Reha Antrag zu erstellen und diesen dann wegzuschicken.

Stellen Sie ihren Arzt doch zur Ree warum immer noch nichts passiert ist und machen Sie ihm ordentlich Druck .

Man darf sich nicht alles endlos gefallen lassen , denn es geht ja um ihre Gesundheit !

Experten-Antwort

Neben den bereits geschilderten Variationen gäbe es noch folgende Möglichkeit:

Lassen Sie sich den Rehaantrag unbearbeitet aushändigen und reichen Sie ihn mit einem Hinweis zum nicht erledigten Befundbericht ein. Schliesslich hat der Rententräger auch die Möglichkeit, einen eigenen Gutachter mit der Erstellung eines Befundberichtes zu betrauen.

Wenn Sie noch länger warten, geht das zu Ihren Lasten.

von
hier

Als ich damit zum Arzt bin, habe ich ihm gleich angeboten, Kopien von KH- und Befundberichten selbst mitzuschicken; ich hatte sie ohnehin alle. Worauf er den Antrag gleich in meinem Beisein vollends ausgefüllt und mir wieder mitgegeben hat zum Mitsckicken.
Also: reden, reden...