Reha-Bescheid

von
cs

Sehr geehrte Damen und Herren,

mir wurde eine Reha genehmigt und der Bescheid ist vom 26. April, nach Auskunft der Klinik muss ich nun bis zum 27. Mai die Reha anfangen.

Mein Rolli kommt aber erst 1,5 Wochen später und ich würde ab dem 14. Juni sofort anreisen. Das geht aber angeblich nicht, weil die Kostenzusage nur 4 Wochen gültig sei (lt. Klinik).

Ist eine Verschiebung wirklich nicht möglich? Mein Hauptziel ist die Beherrschung des Hilfsmittels.

Danke für Ihre Antworten.

von
Anne

Eine Rehabewilligung ist
- normalerweise - 6 Monate gültig.

Nehmen Sie umgehend Kontakt mit dem Kostenträger ihrer Reha auf - wohl der RV - und schildern Sie dort ihr Problem.

Die Rehakliniken selbst blocken aus verschiedenen Gründen und mit den dollsten Ausreden/ Argumenten gerne solche Terminverschiebungen ab...

Es dürfte eigentlich problemlos möglich sein, die Reha erst 2-3 Wochen später anzutreten als es jetzt geplant ist ( sofern natürlich zu diesem Zeitpunkt dann freie Plätze in der Klinik zur Verfügung stehen ).

Der Kostenträger teilt dies dann der Rehaklinik offiziell mit und Sie bekommen von dort dann einen neuen Antrittstermin mitgeteilt.

von
???

Kann es sich vielleicht um eine Anschlussheilbehandlung handeln? Dann muss die Maßnahme tatsächlich innerhalb einer sehr kurzen Zeit nach der Entlassung aus dem Krankenhaus angetreten werden. Die Kurklinik kann dann gar nicht helfen. Rufen Sie in diesem Fall die DRV an und fragen Sie, ob die AHB nicht in eine normale Kur umgewandelt werden kann.

Experten-Antwort

Bitte wenden Sie sich an Ihren Rentenversicherungsträger. Er hat die Leistung bewilligt. Über Ihr begründetes Anliegen, den Beginntermin zu verschieben, kann und wird nur er entscheiden.

von
cs

Es ist keine AHB und ich wurde auch nicht von irgend einer Institution aufgefordert.

Die DRV meint, die 4 Wochenfrist gibt es nicht und die Reha-Klinik schon...

Jetzt sitze ich zwischen den Stühlen und habe keine Ahnung was nun passiert.

von
Anne

Sie sitzen überhaupt nicht zwischen den Stühlen.

Entscheidend ist das, was ihnen der Kostenträger der Massnahme ( also die RV ) sagt und nichts anderes.

Lassen Sie sich das von der RV schriftlich geben und teilen Sie dies dann in Kopie der Rehaklnik mit.

Alles andere sollen die beiden Institutionen dann unter sich ausmachen und klären.

von
Bravo

Aus Erfahrung würde ich eine Umeinweisung beim RV-Träger beantragen. Wenn sich die Klinik schon im Vorfeld so dranstellt, wird es auch im Verlauf der Reha Probleme geben.