Reha Entlassbericht - unrichtig

von
Max Moriz

Hallo,

vor kurzem konnte ich 2 Reha Entlassberichte, 1 mal nach ambulanter und 1 mal nach stationärer Reha einsehen.
Die medizinischen Entlassberichte entsprechen dabei keinesfalls den Beurteilung der nach der Reha aufgesuchten Ärzte.
Dem Entlassbericht aus der ambulanten Einrichtung kann man am Anfang lesen: Patient ist arbeitsfähig.
Der Patient wurde nach deutlicher Verschlechterung in der Massnahme vorzeitig vom Arzt entlassen, arbeitsunfähig!
Es wurden therapeutische Massnahmen aufgeführt, die nicht erbracht worden sind (Abrechnungsbetrug)
Die angegeben medizinischen Angaben entsprechen nicht den ärztlichen Berichten.
Ein Mensch der Gonarthrose (IV) hat, kann nicht überwiegend stehend oder gehend arbeiten,
mit LWS - Bandscheibenvorfall und angebrochenem Steißbein kann nicht überwiegend sitzend arbeiten,
trotzdem steht drinnen.
Arbeiten auf dem "allgemeinen" Arbeitsmarkt mit 6 und mehr Stunden, Schicht vor allen Nachtschicht mit Depressionen kann auch nicht gefolgt werden.

Beim Bericht der Stationären Reha sind ähnliche undefinierbaren und realitätsfremden Diagnosen aufgeführt.

Da stellt sich mir die Frage:
Bekommen Ärzte von Rehaeinrichtungen Vorgaben der DRV zum Gesundheitsbild nach der Reha (indirekt wurde das einer Bekannten vor kurzem durch einen ehem. DRV Arzt bestätigt)

Ärzte die unrichtige und vorsätzlich falsche Berichte schreiben, sollten ihre Zulassung zurück geben oder mal Ihren med. Eid nachlesen.

Natürlich sollten sich die DRV Bund und die DRV (hem. LVA) überlegen, ob das die richtige Einstellung zum Beitragszahler ist.

von
Glimpnickel

Zitiert von: Max Moriz

Hallo,

Da stellt sich mir die Frage:
Bekommen Ärzte von Rehaeinrichtungen Vorgaben der DRV zum Gesundheitsbild nach der Reha (indirekt wurde das einer Bekannten vor kurzem durch einen ehem. DRV Arzt bestätigt)

Natürlich ist das so, da gibt es höchstwahrscheinlich Quotenvorgaben. Nur zugeben wird das niemand. Das ist so ähnlich wie mit der Führerscheinprüfung. Da "müssen" auch so und soviel Prozent durchfallen ......

von
Hans Berlanz

Hallo Max Moriz,

ich kann Dir nur empfehlen, dich von den Ärzten oder anderen Ärzten/innen dich richtig untersuchen zu lassen. Und anschließend sie zu fragen: Ob Du noch richtig arbeitsfähig bis. Wenn sie Dir eine Arbeitsunfähigkeit für bestimmte Berufe mündlich oder schriftlich (noch besser) bestätigen, kannst Du eine Klage vor dem Sozialgericht machen und einen Anwalt nehmen, damit dieser Prozess zum laufen kommt. Leider haben wir kein balancetistisches Gesundheitssystem.

von
Schorsch

Zitiert von: Max Moriz

Es wurden therapeutische Massnahmen aufgeführt, die nicht erbracht worden sind (Abrechnungsbetrug)

Reha-Einrichtungen erhalten Tages-Pauschalen vom Kostenträger, mit denen alle Leistungen abgegolten sind.

Insofern ist es schon ziemlich dreist, "Abrechnungsbetrug" zu unterstellen.

Üble Nachrede und Verleumdung sind übrigens Straftatbestände, die mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden können.

Die Staatsanwaltschaft braucht zur Ermittlung Ihrer Identität nur Ihre IP-Nummer, zu deren Herausgabe der Forenbetreiber verpflichtet werden kann!

von
Max Moriz

((Üble Nachrede und Verleumdung sind übrigens Straftatbestände, die mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden können.))

Hallo Schorsch,

ach ja, hier würde die Staatsgewalt tätig werden, bei falschen Befunden nicht?
Falsche Befunde können nach BGB auch bestraft werden.

Trotzdem hat die Tagesreha eine Leistung die im Entlassbrief steht nicht erbracht.

von
Schorsch

Zitiert von: Max Moriz

Falsche Befunde können nach BGB auch bestraft werden.

Das ist richtig, sofern man das beweisen kann.

Zitiert von: Max Moriz

Trotzdem hat die Tagesreha eine Leistung die im Entlassbrief steht nicht erbracht.

Und woher wollen Sie wissen, dass diese angeblich nicht erbrachte Leistung falsch abgerechnet wurde?

Auch Tages-Reha-Leistungen werden im Regelfall pauschal abgegolten, unabhängig von den tatsächlich erbrachten Leistungen.

von
zoran

Hallo Max.
Das fast selbe ist meiner Frau passiert.
Einspruch bei der DRV. Mit Stellungsnahme einreichen.
Bei meiner Frau wurde der Bericht geändert mit der Begruendung die Ärztin habe sich mit einer anderen Patientin
vertan.
Gruss
Zoran

von
Schorsch

Zitiert von: zoran

Einspruch bei der DRV. Mit Stellungsnahme einreichen.

Wenn man sich nicht völlig blamieren will, sollte man "Widerspruch" einlegen aber keinen "Einspruch".

Noch besser wäre es, wenn man solche wichtigen Dinge einem Sozialrechtsexperten überlässt, wenn man keine Ahnung von dieser Materie hat.

Die paar Euro sollte einem die Mitgliedschaft in einem Sozialverband wie dem SoVD oder dem VdK schon wert ein.

von
zoran

Ach Schorsch Sie sind ja ein Schlauberger.
Wohl ein echter Experte.
im Übrigen kann ich auf solche dummen
Komentare gut verzichten.
Trotzdem einen netten Gruß.
Der "Ahnungslose"

von
Gundula

Zitiert von: zoran

Ach Schorsch Sie sind ja ein Schlauberger.
Wohl ein echter Experte.
im Übrigen kann ich auf solche dummen
Komentare gut verzichten.
Trotzdem einen netten Gruß.
Der "Ahnungslose"

Der Hinweis darauf, dass ein WIDERspruch kein EINspruch ist, ist nicht dumm, sondern völlig korrekt.

Experten-Antwort

Hallo Max Moritz,

Sie sollten einfach eine Stellungnahme zu dem Entlassungsbericht an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger senden, damit dieser eine Überprüfung und ggfs. Korrektur des Berichtes veranlassen kann.

von
zoran

Herr Schorsch.
Was sagen sie nun????

von
Schorsch

Zitiert von: zoran

Herr Schorsch.
Was sagen sie nun????

Wie oft noch?

Rechtsmittel im Sozialrecht nennt man WIDERSPRUCH und nicht EINSPRUCH.

Dass man das ganze Problem auch mit einer formlosen "Stellungnahme", die weder als WIDERSPRUCH noch als EINSPRUCH gekennzeichnet sein muss klären könnte, ist ein anderes Thema.

Den EINSPRUCH der eigentlich WIDERSPRUCH heißt, haben Sie ins Gespräch gebracht und nicht ich.

Von mir aus können Sie so viele "EINSPRÜCHE" schreiben wie Sie wollen.

Wundern Sie sich dann aber nicht, wenn Sie die "Gegenseite" nicht ernst nimmt und entsprechend reagiert.

MfG

von
zoran

Lieber Schorsch.
Sie sind einfach ein unbelehrbarer Quertreiber.
Sie tun mir leid, dass Sie keine anderen Sorgen haben als mich zu verbessern.
Letzendlich habe ich alles richtig geschrieben.
Ob Widerspruch oder Eindpruch ist
doch so sch..... egal.
Trotzdem einen schönen Abend.

von
Schorsch

......außerdem klemmt Ihre "Fragezeichen-Taste".

Das sieht einfach nur albern aus!

von
Riester

Zitiert von: Schorsch

......außerdem klemmt Ihre "Fragezeichen-Taste".

Das sieht einfach nur albern aus!

Schorsch go Home!