Reha gehabt.....jetzt stationäre Traumatherapie von Nöten

von
Manu S.

Hallo Ihr lieben Leute

Ich hatte dieses Jahr bereits eine medizinische Reha. Dort sollte meine Arbeitskraft wieder hergestellt werden. Aus dieser Reha bin ich krank entlassen worden. Dort wurde erstmal fest gestellt, dass ich dringendst eine stationäre Traumatherapie benötigen würde.
Meine Frage: Wer übernimmt jetzt die Kosten dafür? Und kann ich überhaupt in nächster Zeit so etwas in Anspruch nehmen?
Mittlerweile erhalte ich befristet volle Erwerbsminderungsrente und bin in der gesetzlichen KK ausgesteuert, aber über die Beihilfe meines Mannes und einer privaten Zusatzversicherung krankenversichert.

Vielen Dank fürs Lesen . Ich hoffe jemand hat einen Rat für mich.

Liebe Grüße
Manu

von
KSC

Die DRV wird wohl nicht zuständig sein - ergo: verhandeln Sie mit der Krankenkasse über die Bezahlung notwendiger Therapien.

von
Herz1952

Hallo KSC,

soweit mir bekannt ist - und ich habe das schon selbst mitgemacht - ist bei befristeter EM-Rente die Rentenversicherung zuständig.

Erst bei EM-Rente auf unbestimmte Zeit ist es die Krankenkasse der "Rentner".

Sie ist allerdings "Beihilfe" versichert (wo?) und hat eine private Zusatzversicherung. Das dürfte aber nicht unbedingt über diese Versicherungen laufen, denn bei voller EM-Rente müsste sie eigentlich pflichtversichert in der Krankenkasse der Rentner sein. Vom Übersteigen der Beitragsbemessungsgrenze mal abgesehen.

Oder?

Hallo Manu S. vielleicht können Sie die Beihilfeversicherung näher beschreiben. Sie können sich natürlich auch an die Krankenkasse wenden. Wenn diese sich nicht für zuständig hält, geht es wahrscheinlich gleich zur RV.

Herz1952

von
GroKo

Zitiert von: Herz1952

Hallo KSC,

soweit mir bekannt ist - und ich habe das schon selbst mitgemacht - ist bei befristeter EM-Rente die Rentenversicherung zuständig.

Erst bei EM-Rente auf unbestimmte Zeit ist es die Krankenkasse der "Rentner".

Sie ist allerdings "Beihilfe" versichert (wo?) und hat eine private Zusatzversicherung. Das dürfte aber nicht unbedingt über diese Versicherungen laufen, denn bei voller EM-Rente müsste sie eigentlich pflichtversichert in der Krankenkasse der Rentner sein. Vom Übersteigen der Beitragsbemessungsgrenze mal abgesehen.

Oder?

Hallo Manu S. vielleicht können Sie die Beihilfeversicherung näher beschreiben. Sie können sich natürlich auch an die Krankenkasse wenden. Wenn diese sich nicht für zuständig hält, geht es wahrscheinlich gleich zur RV.

Herz1952


Du laberst wieder mal einen Blödsinn sondergleichen.

von
EM-Rentner

Meines Wissens kann man/Frau als befristete EM-Rentnerin eine stationäre Traumatherapie auch in einem Krankenhaus in einer psychiatrischen Station machen.
Dafür ist eine Krankenhauseinweisung und eine Kostenübernahmeerklärung der KK nowendig.

Einfach mal googlen, welche Krankenhaus soetwas anbietet. Bei Krankenhausbehandlung hat der gesetzlich Krankenversicherte freie Einrichtungswahl.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Manu S. ,

die Zuständigkeit des Rentenversicherungsträgers beurteilt sich grundsätzlich an der Frage, inwiefern eine gefährdete oder bereits geminderte Erwerbsfähigkeit durch weitere Leistungen wieder hergestellt werden kann.

Diese Umstände können abschließend wohl nur nach entsprechender Prüfung im Rahmen eines Antragsverfahrens eben durch den Rentenversicherungsträger festgestellt werden, stellen Sie hierzu also bitte einen entsprechenden Antrag.

Ergibt die Prüfung des RV-Trägers, dass aus medizinischer Sicht zwar ein Bedarf besteht, die Erwerbsfähigkeit derzeit aber nicht hergestellt werden kann, kann eine Weiterleitung an den dann zuständigen Leistungsträger erfolgen– in der Regel also die Krankenkasse, die in der Folge prüft, ob und welche Leistungen in Betracht kommen.