Reha genehmigt aber Termin nicht wahrnehmbar

von
Seeburger

Hallo
Folgendes Problem
Ich habe bei der deutschen Rentenversicherung meine beantragt Reha genehmigt bekommen.
Beim abgeben der Unterlagen hat sich die Mitarbeiterin notiert, das ich Anfang Juli nicht kann.
Heute habe ich von der Klinik meinen Termin bekommen und genau zu dem Zeitraum wo ich definitiv nicht kann. Ich habe da angerufen und die haben mir gesagt, das eine Verschiebung ohne Probleme geht , aber sie es nicht darf, weil meine Krankenkasse dies verlangt hat. Nur wenn die Krankenkasse einer Verschiebung zustimmt, darf verschoben werden.
Warum darf meine Krankenkasse mir das vorschreiben obwohl sie nicht Träger ist.
Ich habe nun schriftlich meine Krankenkasse informiert und bin mir zu 100 Prozent sicher das sie mein Anliegen ablehnen werden, obwohl mein Grund Anfang Juli mit meiner Krankheit zu tun hat.
Was kann ich tun??

Vielen Dank für eure Hilfe
Schöne Grüße Jens

von
Nahla

Vermutlich wurden Sie von der KK zur Beantragung dieser Reha aufgefordert. Dann liegt es im Ermessen der KK, einer Terminverschiebung zuzustimmen. Wenn diese allerdings begründet ist, sollte es damit eigentlich keine Probleme geben. Sie werden ja sicherlich wissen, zu welchem Zeitpunkt Sie die Reha antreten können.

Wenn die Krankenkasse diese Verschiebung nicht genehmigen will, dann legen Sie dagegen Widerspruch ein und begründen Sie diesen evtl. .auch mit Unterstützung durch Ihren behandelnden Arzt. Da könnte dann auch hilfreich sein, anzugeben, wann Sie die Reha antreten wollen. Sollte das immer noch nicht das gewünschte Ergebnis bringen, beschweren Sie sich an der entsprechenden Stelle.

Die Genehmigung der Reha gilt für sechs Monate, in diesem Zeitraum sollte die Reha dann schon angetreten werden.

von
Seeburger

Danke für die Hinweise.Es dreht sich letztendlich nur um 4 Wochen und die KK hat sich um garnichts vorher bemüht.
Der Hinweis für eine Reha kam von meinem Behandelten Arzt. Die Rentenversicherung hat dem zugestimmt, weil es in letzten Jahren vermehrt Probleme gab. Das die KK da so stark drückt, hab ich erst von der Rehaklinik erfahren, wo ich den Termin verschieben wollte.
Ich gehe stark davon aus, das die KK aus purer Schikane so reagiert, weil sie dieses Jahr bereits 2 mal in die Schranken , vom Bundesversicherungsamt, gewiesen worden. Es gab 2 massive Entscheidungen, die meine Genesung verlangsamt bzw zurück geworfen haben.

Schöne Grüße
Jens

von
Klartext

Ja ja Immer sind die anderen Schuld. ( in dem Fall die Kasse ) Besser mal an die eigene Nase fassen !

von
Nahla

Zitiert von: Seeburger

Das die KK da so stark drückt, hab ich erst von der Rehaklinik erfahren, wo ich den Termin verschieben wollte.
Ich gehe stark davon aus, das die KK aus purer Schikane so reagiert, weil sie dieses Jahr bereits 2 mal in die Schranken , vom Bundesversicherungsamt, gewiesen worden. Es gab 2 massive Entscheidungen, die meine Genesung verlangsamt bzw zurück geworfen haben.

Wenn die KK Sie nicht schriftlich zur Beantragung dieser Reha aufgefordert hat, dann kann sie auch keinen Einfluss auf den Beginn der Reha nehmen, dann sollte die Terminverschiebung keine Probleme bereiten. Dass Sie von der Einrichtung diese Auskunft bekommen haben, könnte daran liegen, dass die Mitarbeiterin davon ausgegangen ist, dass die KK Sie zur Reha aufgefordert hat, weil Sie evtl. aus dem Krankengeldbezug dort anreisen und sich die Einrichtung damit einfach absichert, dass es bei einer Terminverschiebung keine Probleme gibt. Ist in vielen Reha-Einrichtungen so üblich.

Warten Sie doch erst einmal ab, was Sie von der KK bekommen, ggfs. legen Sie eben Widerspruch ein, zusätzlich mit dem Argument, dass die KK die Reha nicht initiiert hat, sondern Ihr behandelnder Arzt und dass dieser die Terminverschiebung befürwortet.

von
Anti Klartext

Zitiert von: Klartext

Ja ja Immer sind die anderen Schuld. ( in dem Fall die Kasse ) Besser mal an die eigene Nase fassen !

Bitte nichts mehr schreiben, erstmal waschen, du stinkst‼️‼️
Jede KK ist eine kriminelle Vereinigung und du Skunk gehörst bestimmt dazu

von
Mitleser

Hallo

Wenn Sie ihr Dispositionsrecht noch haben, dürfte die Terminverschiebung kein Problem darstellen.
Liegt das Dispositionsrecht bei der Krankenkasse, dann müssen Sie das mit denen klären und sich die Erlaubnis der Terminverschiebung von der Krankenkasse holen.
Dies ist meist der Fall, wenn man schon längere Zeit Krankengeld bezieht.

von
Herz1952

Zitiert von: Anti Klartext

Zitiert von: Klartext

Ja ja Immer sind die anderen Schuld. ( in dem Fall die Kasse ) Besser mal an die eigene Nase fassen !

Bitte nichts mehr schreiben, erstmal waschen, du stinkst‼️‼️
Jede KK ist eine kriminelle Vereinigung und du Skunk gehörst bestimmt dazu


Immer schön die Hände auf die Bettdecke, nicht darunter.

von
Herz1952

Erstens: der vorhergehende Beitrag ist nicht von mir.

Zweitens: Die Krankenkassen wollen überall Ihre Hände im Spiel haben. Bei Ihnen geht es um eine Verschiebung nach hinten, da müssen die Kassen länger Krankengeld zahlen.

Drittens: Die Rehakliniken wissen nicht nichts von Patientenrechten.

Weisen Sie deshalb Ihre Krankenkasse daraufhin, dass diese nichts zu bestimmen hat. Wahrscheinlich werden Sie sogar angelogen und sie sagen, sie hätten das nicht gemacht. Es kann natürlich auch der gewöhnliche "Zuständigkeitsdurcheinander" der Kasse sein.

Sie sollten erwähnen, dass, wenn die Kasse nicht damit einverstanden ist, Sie sich einen Rechtsbeistand nehmen und das ginge dann auf Kosten der Krankenkasse.

Vielleicht kennen Sie auch die Urteile genau und weisen die Krankenkasse darauf hin.

Ich bin ziemlich sicher, dass die Kasse dann "klein" beigibt. Vielleicht weis allerdings die Krankenkasse nichts davon, dass die DRV die Verschiebung genehmigt hat, bzw. stellt sich "dumm".

Sagen Sie Ihrer Kasse und der Rehaklinik mal "Bescheid".

von
Claudia

Zitiert von: Seeburger

Ich habe bei der deutschen Rentenversicherung meine beantragt Reha genehmigt bekommen.
Beim abgeben der Unterlagen hat sich die Mitarbeiterin notiert, das ich Anfang Juli nicht kann.

Wenn es tatsächlich einen wichtigen Grund zur Terminverschiebung gibt, wird Ihre Krankenkasse bestimmt nichts dagegen haben. Warum sollte sie auch?

Wenn dieser Grund aber eher privater Natur ist und von Ihrer Krankenkasse nicht als "wichtiger" Grund anerkannt werden muss, dann darf sie selbstverständlich auch darauf bestehen, dass Sie Ihre Reha UNVERZÜGLICH, also ohne schuldhaftes Verzögern, antreten.

Oder beziehen Sie gar kein Krankengeld von Ihrer Krankenkasse?
In diesem Fall wäre Ihre Sorge ohnehin überflüssig.

C.

von
Claudia

Zitiert von: Herz1952

Weisen Sie deshalb Ihre Krankenkasse daraufhin, dass diese nichts zu bestimmen hat.

Selbstverständlich hat die Krankenkasse u.U. ein Mitspracherecht.
Zitiert von: Herz1952

Wahrscheinlich werden Sie sogar angelogen und sie sagen, sie hätten das nicht gemacht. Es

"Wahrscheinlich" heißt "mit ziemlicher Sicherheit".
Und woher will unser Herzchen das so genau wissen, obwohl er die Krankenkassen-Mitarbeiter des Fragesstellers überhaupt nicht kennt?

Das was Sie hier betreiben, ist übelste Verleumdung und nicht besonders hilfreich, auch wenn Sie (angeblich) schlechte Erfahrungen mit IHREN krankenkassen gemacht haben.
Ich hatte noch nie Probleme mit meiner Krankenkasse, von kleinen harmlosen Missverständnissen mal abgesehen.

von
Herz1952

Aus verschiedenen Quellen und aus den Erfahrungen, die meine Ärzte gemacht haben, weis ich darüber besser Bescheid. Ich kenne, im Gegensatz zu Ärzten und einfachen Krankenkassenmitarbeitern, manche Rechtslage besser. Es wird leider immer wieder versucht. Ich habe auch meinem Hausarzt gesagt, dass er sich von den Kassen nicht ins Bockshorn jagen lassen soll.

Meine Kasse ist nicht die einzige, die so verfährt. Ich empfehle Ihnen sich mal über Ärztezeitungen schlau zu machen. Mir wollte meine "größte Krankenkasse Deutschlands" auch das Krankengeld kürzen. Sie haben es einfach nicht überprüft, ob es "rechtens" ist.

Die Kassen haben auch kein "Mitspracherecht" bei Reha-Maßnahmen. Das sind nur angestellte "Geldeintreiber", die nicht einmal wissen, was für den Patienten sinnvoll ist. Darüber sind sogar Ärzte sehr verärgert, weil sich die Krankenkassen in Sachen reinhängen, die sie absolut nichts angehen. Aber "vorschlagen" dürfen Sie natürlich. Dabei übersehen sie, dass die Ärzte eigentlich die Behandlungsfreiheit haben. Aber diese versuchen sie auf Kosten der Patienten unzulässig einzuschränken.

Es ist auch so, dass der Patient eine Reha abbrechen darf. Meistens wird von der Reha-Einrichtung darauf hingewiesen, dass dies wegen der Krankenkasse nicht geht. Es geht allerdings doch. Die Krankenkassen akzeptieren das auch.

Das mit dem "Lügen" nehme ich gerne zurück, es ist einfach nur Unwissenheit und die Anordnungen kommen von oben. Aber gerade ganz oben sitzen die größten "Nebenwirkungen" im negativen Sinn für die Patienten. Lügen kann man nur, wenn man wissentlich die Unwahrheit sagt.

Aber in diesem Fall hat die Krankenkasse nichts zu bestimmen. Ich bin aber auch ziemlich (aber nur ziemlich) sicher, dass ein Gespräch mit der Krankenkasse die Sache zur Zufriedenheit der Patientin erledigt wird.

Ich muss allerdings auch erwähnen, dass ich mit der medizinischen Abteilung "meiner Kasse" bessere Erfahrungen gemacht habe. Selbst ein Facharzt wollte das nicht glauben, dass ich damit durchkomme. Allerdings haben die Ärzte regelrecht Angst vor den Kassen und kennen ihre eigenen Rechte nicht nach SGB V. Sie scheuen regelrecht jeden Konflikt. In meinem Fall hat der Facharzt zuerst das Attest nicht vollständig ausgefüllt. Ich habe es ihm dann vorgeschrieben.

Da gibt man jeder Facharztpraxis den vollständigen Bericht und am Ende fehlen sogar wichtige Angaben, wenn die Praxis selbst einen Bericht erstellt und weitergibt.

Aber, wenn es um Geld geht, versuchen die Kassen immer wieder die Unwissenheit der Patienten auszunutzen. Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren.

Der Wettbewerb der Kassen geht auf Kosten der Kranken. Was brauchen wir 150 Krankenkassen? Abgesehen von den jeweils meistens 3 Vorständen, gibt es auch noch andere Kosten, wie z.B. das ganze Equipment an Programmen und Computern. Da läßt jede Kasse Ihr eigenes Programm "stricken". Neuerdings sollen es nur noch 118 gesetzliche Kassen sein. Es waren mal 780! Das war der "Wahnsinn". Das haben selbst Mitarbeiter verschiedener Krankenkassen die ich beruflich kannte, so gesehen.

Aber die Politik bestimmt. Da hat ja auch kaum einer Volks- oder Betriebswirtschaft studiert.

Oft sagen die Ärzte auch: "Das zahlt die Kasse nicht". Dem Patienten sagt die Kasse "Wenn es der Arzt für richtig hält zahlen wir das". Der Patient ist eben Kunde und der Arzt der Lieferant. In einem solchen Fall hat meistens der Arzt "unrecht", bzw. es ist ihm einfach zuviel, sich mit den Kassen zu streiten, wenn diese ihm "Unwirtschaftlichkeit" unterstellen.

von
Claudia

Zitiert von: Herz1952

Aus verschiedenen Quellen und aus den Erfahrungen, die meine Ärzte gemacht haben, weis ich darüber besser Bescheid. Ich kenne, im Gegensatz zu Ärzten und einfachen Krankenkassenmitarbeitern, manche Rechtslage besser. Es wird leider immer wieder versucht. Ich habe auch meinem Hausarzt gesagt, dass er sich von den Kassen nicht ins Bockshorn jagen lassen soll.

SIE sind der Größte. Verstehe.....
Das was SIE wissen können, sind höchstens Einzelfälle aber keine Regelfälle.

Und Ärzte, die sich von Ihren Patiente belehren lassen müssen, sind glücklicherweise auch nur Ausnahmen.
DAS, lieber Herz, sind (nicht nur) MEINE Erfahrungen!

C.

von
Herz1952

Es sind leider keine Einzelfälle. Gut, gesundheitlich bin ich vielleicht ein Einzelfall, aber ich habe eben auch mit den Ärzten sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Jeder hat einen bestimmten Tunnelblick, das ist normal. Meine Ärzte haben bei der gleichen Krankheit, sehr unterschiedliche Auffassungen. Das liegt leider an der Komplexität.

Aber was Krankenkassen betrifft, da können Sie die Ärztekommentare und sonstiges in Ärztezeitungen lesen. Es geht leider nur noch um die Wirtschaftlichkeit. Wie sollen sonst auch die Vorstände bezahlt werden, wenn sie nicht versuchen, an allen Ecken und Enden zu sparen. Dann versucht man es eben auf die "einfache" Weise. Dass die Krankenkassen den Kranken einreden, Sie sollen sich doch beim Arbeitsamt melden, ist sogar bis in höchste Politikerkreise vorgedrungen.

Ich habe manches über seriöse Internetseiten erfahren, was der eine Arzt nicht geglaubt oder gewusst hat, ein anderer Arzt hat es mir aber bestätigt, dass dies bei mir zutrifft.

Der Grund ist der, dass jeder Mensch einzigartige ist. Auch die verschiedenen Krankheiten haben bei jedem eine (oder fast bei jedem) eine andere Ursache. Man kennt auch die Ursachen beim einzelnen nicht, das kann ganz verschiedene Ursachen haben, bzw. mehrere, die man gar nicht vermutet. Ich muss auch gestehen, dass weis, dass ich eigentlich nichts weis.

Ich bin übrigens noch bei allen Ärzten, die in meine Kritik geraten sind, noch in Behandlung. Ich habe sogar einem Arzt, der eine Epilepsie-Patientin hatte geholfen, dass diese weiterhin ein Medikament bekommen kann, das die Krankenkassen eigentlich nicht mehr erstatten und zwar auf Kosten der Krankenkasse.

In unserem Gesundheitssystem läuft leider einiges schief in letzter Zeit, in der das Geld knapp wird und die Medikamentenhersteller für ein neues Medikament nehmen können, was sie wollen. Das liegt am System. Leidtragende sind in erster Linie die Kranken. Es werden auch grobe Fehler gemacht bei der Bewertung von Medikamenten. Wen es nicht betrifft, der braucht sich auch nicht drum zu kümmern.

Meinem Hausarzt war es auch nicht recht, dass er Patienten der GKV anders behandeln muss, als einen Privat-Patienten - auch im Hinblick auf Medikamente.

Da habe ich es ihm gesagt. Es ist ja auch nur selten nötig. Aber, wenn es sinnvoll ist, hat der Arzt leider keine Zeit sich mit den Krankenkassen rumzuschlagen, bzw. weis auch nicht, wie es geht. Mancher meint, er müsse dabei vor das Sozialgericht, obwohl dies auch nicht stimmt. Jedenfalls ist der Patient der Dumme: Entweder er zahlt drauf (Festbetragsmedikament), oder er bezahlt das Medikament auf "Privatrezept", oder er erhält nicht die optimale Versorgung....und er weis es nicht einmal.

Experten-Antwort

Guten Morgen,
wenn die Krankenkasse Sie aufgefordert hat, Leistungen zur medizinischen Rehabilitation zu beantragen, müssen Sie eine Terminverschiebung der Leistungen zur medizinischen Rehabilitation mit der Krankenkasse absprechen,weil Sie in Ihrem Dispositionsrecht eingeschränkt sind. Wenn die Verschiebung aus gesundheitlichen Gründen erfolgen muss, fügen Sie eine entsprechende Bescheinigung Ihres behandelnden Arztes bei.