Reha-Klinik wenn Akut-Klinik ungenügend u. trotz unbefr. voller Erwerbunfähigkeitsrente

von
glueck6266

Aufgrund einer besonders schweren traumabedingten psych. Erkrankung bin ich seit 11 Jahren voll berentet. In diesen Jahren musste ich leider sehr viele schlechte Erfahrungen in Akut-Kliniken machen, weil diese entweder dafür unqualifiziert bzw. damit überfordert waren, die das Krankheitsbild sogar leugneten oder die Wiederaufnahme ablehnten, nachdem sie die Diagnose kannten, deren Wartezeit 1 Jahr und mehr beträgt oder in deren Einzugsbereich ich leider nicht wohne, so dass sie mich nicht aufnehmen wollten.....

Das Stundenkontingent der ambul. Trauma-Psychotherapie ist mal wieder erschöpft, was bedeutet, dass ich diese auch wieder 2 Jahre lang selber finanzieren muss. Aufgrund der geringen Rente geht das nur mit einer radikalen Stunden-Reduzierung. Damit ist maximal "Stillstand" möglich - "Fortschritt" in keinem Fall. Krisen dürfen überhaupt nicht vorkommen.
Endlich habe ich von Profis und Patienten von 2 Kliniken erfahren, die sich darauf sogar spezialisiert haben u. von der die betroffenen Patienten sehr profitieren. Allerdings ist es eine REHA-Klinik.
(Arbeitsfähigkeit wird danach auch nicht wieder hergestellt sein. Dazu braucht es noch zu viele Schritte und Zeit - wenn überhaupt.)

Habe ich in einem solchen Fall trotz Rente die Chance auf eine Bewilligung, um zumindest den momentanen Status zu erhalten und durch die Therapie-Reduzierung nicht wieder abzustürzen - zudem aber auch in der Hoffnung, dort weiter Fortschritte machen zu können?
Wer wäre dafür zuständig und wie sollte ich vorgehen? Vielen Dank!

von
Herz1952

glueck6266,

haben Sie die Rente auf unbestimmte Dauer oder ist sie befristet.

Im ersten Fall wäre die Krankenkasse der Kostenträger im zweiten Fall die DRV.

Wenn Sie einen Psychiater haben, könnte dieser Ihnen eine Psychotherapie verschreiben.

Akutkliniken müssen sich rechtfertigen, warum Sie überhaupt aufgenommen wurden und einen Erfolg vorweisen.

Mit psychischen Leiden ist das immer "so eine Sache". Kein Arzt kann die Krankheit oder das Ausmaß exakt bestimmen. Ängste sind auch genetisch bedingt und es gibt viele Variationen.

Psychotherapien können sogar (statisch gesehen) 15 % die Situation verschlechtern.

Wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Gesundheit.

Herz1952

von
glueck6266

Die Rente ist auf Dauer.

Für Sie zum besseren Verständnis:
Natürlich können Ärzte Psychotherapie verordnen. Dennoch entscheidet dann letztendlich der mediz. Dienst der Krankenkasse nach Aktenlage über das Stundenkontingent. Danach MUSS man einfach wieder gesund sein. So stellt sich eine Kasse das vor. Aber es gibt Erkrankung, die sind soooo schwer, weil die Ursachen dafür soooo schlimm sind, dass die meisten Menschen sich so etwas gar nicht vorstellen können. Dafür sollten sie dankbar sein. Und deshalb gehe ich auch nicht genauer darauf ein. "Ängste" sind da fast das geringste Problem.
Aber das ist mit ein Grund, dass auch ein mediz. Dienst nicht zu verstehen scheint, dass es hier bewiesen einer ganz anderen Form von Therapie bedarf, die überhaupt nicht vergleichbar ist mit "normaler Therapie", für die immer noch viel zu wenig Therapeuten speziell ausgebildet sind - und das da das "übliche Stundenkontingent" überhaupt keine Bemessungsgrundlage sein kann.

Auf meiner Suche nach einer qualifiz. Traumatherapeutin wurde ich nach Erwähnung der Diagnose von mehr als einer Therapeutin sofort abgelehnt. Eine war so ehrlich, das zu begründen: "Das ist mir zu schwer und zu deprimierend. Da hat man ja viel zu wenig Erfolgserlebnisse."
Und leider gibt es in Deutschland immer noch Ärzte und Kliniken, die sogar die DIAGNOSE leugnen, obwohl diese offiziell anerkannt ist, sogar einen eigenen Diagnoseschlüssel hat, also im Diagnosekatalog aufgenommen wurde, sich die hirn-organischen Veränderungen sogar mit bildgebenden Verfahren nachweisen lassen.
Deutschland ist da eben sehr weit hinten. In Holland oder Amerika ist das völlig anders. Dort ist das Wissen darüber sehr viel größer und bekommen Patienten mit dieser schweren Erkrankung automatisch für 10 Jahre Psychotherapie bei speziell dafür ausgebildeten Therapeuten gewährt, weil die Erfahrung einfach gezeigt hat, dass ein Leben damit so schwer und beeinträchtigt ist, das selbst diese 10 Jahre oft nicht ausreichen. Da gibt es sogar spezielle Zentren. Aber das ist hier nicht das Thema.
Gerade bei dieser Erkrankung kann jedes "zu schnell" sofort wieder alles zunichte machen und sogar noch zusätzlich traumatisieren. Das ist eindeutig bewiesen - und ich selber musste diese Erfahrung leider auch schon oft genug machen, wenn ich den Fortschritt "erzwingen" wollte, weil mir mal wieder alles zu langsam ging. Das hat sich dann nur bitter gerächt.

Aus diesem Grunde ist es für mich existenziell wichtig, eine u.a. speziell dafür qualifizierte (und vor allem MOTIVIERTE) Klinik zu finden, die mir hilft, mich zu stabilisieren oder sogar Fortschritte zu machen.
Was hat auch ein Kostenträger davon, einen Klinik-Aufenthalt zu finanzieren, wenn dort gar nicht die benötigte u. erfolgversprechende Behandlung erfolgt, man vielleicht sogar instabiler und schlechter wieder herauskommt als man vorher war. Sollte es da nicht egal sein, ob die Behandlung in einer "Akut-Klinik" oder in einer "Reha-Klinik" erfolgt? Hauptsache ist doch, es hilft und wirkt und das Geld ist nicht umsonst investiert worden. Alles Andere würde ja nur noch mehr Kosten verursachen. Das ist zumindest mein Verständnis.

von
GroKo

Zitiert von: glueck6266

Die Rente ist auf Dauer.

Für Sie zum besseren Verständnis:
Natürlich können Ärzte Psychotherapie verordnen. Dennoch entscheidet dann letztendlich der mediz. Dienst der Krankenkasse nach Aktenlage über das Stundenkontingent. Danach MUSS man einfach wieder gesund sein. So stellt sich eine Kasse das vor. Aber es gibt Erkrankung, die sind soooo schwer, weil die Ursachen dafür soooo schlimm sind, dass die meisten Menschen sich so etwas gar nicht vorstellen können. Dafür sollten sie dankbar sein. Und deshalb gehe ich auch nicht genauer darauf ein. "Ängste" sind da fast das geringste Problem.
Aber das ist mit ein Grund, dass auch ein mediz. Dienst nicht zu verstehen scheint, dass es hier bewiesen einer ganz anderen Form von Therapie bedarf, die überhaupt nicht vergleichbar ist mit "normaler Therapie", für die immer noch viel zu wenig Therapeuten speziell ausgebildet sind - und das da das "übliche Stundenkontingent" überhaupt keine Bemessungsgrundlage sein kann.

Auf meiner Suche nach einer qualifiz. Traumatherapeutin wurde ich nach Erwähnung der Diagnose von mehr als einer Therapeutin sofort abgelehnt. Eine war so ehrlich, das zu begründen: "Das ist mir zu schwer und zu deprimierend. Da hat man ja viel zu wenig Erfolgserlebnisse."
Und leider gibt es in Deutschland immer noch Ärzte und Kliniken, die sogar die DIAGNOSE leugnen, obwohl diese offiziell anerkannt ist, sogar einen eigenen Diagnoseschlüssel hat, also im Diagnosekatalog aufgenommen wurde, sich die hirn-organischen Veränderungen sogar mit bildgebenden Verfahren nachweisen lassen.
Deutschland ist da eben sehr weit hinten. In Holland oder Amerika ist das völlig anders. Dort ist das Wissen darüber sehr viel größer und bekommen Patienten mit dieser schweren Erkrankung automatisch für 10 Jahre Psychotherapie bei speziell dafür ausgebildeten Therapeuten gewährt, weil die Erfahrung einfach gezeigt hat, dass ein Leben damit so schwer und beeinträchtigt ist, das selbst diese 10 Jahre oft nicht ausreichen. Da gibt es sogar spezielle Zentren. Aber das ist hier nicht das Thema.
Gerade bei dieser Erkrankung kann jedes "zu schnell" sofort wieder alles zunichte machen und sogar noch zusätzlich traumatisieren. Das ist eindeutig bewiesen - und ich selber musste diese Erfahrung leider auch schon oft genug machen, wenn ich den Fortschritt "erzwingen" wollte, weil mir mal wieder alles zu langsam ging. Das hat sich dann nur bitter gerächt.

Aus diesem Grunde ist es für mich existenziell wichtig, eine u.a. speziell dafür qualifizierte (und vor allem MOTIVIERTE) Klinik zu finden, die mir hilft, mich zu stabilisieren oder sogar Fortschritte zu machen.
Was hat auch ein Kostenträger davon, einen Klinik-Aufenthalt zu finanzieren, wenn dort gar nicht die benötigte u. erfolgversprechende Behandlung erfolgt, man vielleicht sogar instabiler und schlechter wieder herauskommt als man vorher war. Sollte es da nicht egal sein, ob die Behandlung in einer "Akut-Klinik" oder in einer "Reha-Klinik" erfolgt? Hauptsache ist doch, es hilft und wirkt und das Geld ist nicht umsonst investiert worden. Alles Andere würde ja nur noch mehr Kosten verursachen. Das ist zumindest mein Verständnis.


Ist das ansteckend?

von
glueck6266

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: glueck6266


Ist das ansteckend?

Ich hoffe, das klappt mit dem Zitieren und Sie werden verstehen, dass ich auf eine solch unqualifizierte Frage, die zudem nichts mit dem Thema zu tun hat, nicht eingehen werde.

von
KSC

Da wird die DRV nichts leisten, wenn nach einer REHA die Rente weiterhin andauert, wäre die REHA aus Rentensicht "rausgeworfenes Geld".

Da kann man nichts machen.

von
miigra

Zitiert von: glueck6266

Sollte es da nicht egal sein, ob die Behandlung in einer "Akut-Klinik" oder in einer "Reha-Klinik" erfolgt? Hauptsache ist doch, es hilft und wirkt und das Geld ist nicht umsonst investiert worden. Alles Andere würde ja nur noch mehr Kosten verursachen. Das ist zumindest mein Verständnis.
ist die DRV damit überfordert, wie schon oben erwähnt, gibt es Reha vor Rente und die Reha nur, um den Klienten arbeitsfähig zu erhalten.
Ich selbst hatte vier Reha´s kurz hintereinander und alles wurde nur noch schlimmer. Dann Rente und jetzt . alleingelassen.
Da kümmert sich nun niemand mehr, denn der Hauptgrund des Kümmerns war ja die Arbeitsfähigkeit. Zehn Jahre und länger zu warten, dass das vielleicht mal mlglich sein wird, ist in unserer heutigen Zeit nicht drin.
Wir müssen lernen mit unseren Einschränkungen zu leben, auch damit allein gelassen zu werden.
Vielleicht würde man ja irgendwo geholfen kriegen, wenn man sich zu Versuchszwcken irgendwelchen Forschungen zur Verfügung stellt oder so....
Die Welt gehört den Groko´s und ihrer herablassenden Art - leider.
Alles Gute!

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo glueck6266,

da Sie bereits seit 11 Jahren eine volle unbefristete Erwerbsminderungsrente beziehen und selber davon ausgehen, dass nach dem Klinikaufenthalt eine Arbeitsfähigkeit nicht wieder hergestellt sein wird, ist Ihre Krankenkasse der zuständige Kostenträger für eine Reha-Maßnahme. Ich würde Ihnen empfehlen, bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag auf eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation zu stellen. In diesem Antrag können Sie auch Ihre Wunschklinik mit angeben.

von
vielleicht klappt es

Ich dächte, mal gelesen zu haben, dass gesetzliche Krankenkassen Kuren im Ausland mit finanzieren, z. B. in Polen.

Sie haben als EM-Rentner ja durchaus das Recht bei Ihrer Krankenkasse eine Kur/Reha zu beantragen.

Wenn es für Ihr Krankheitsbild gute Einrichtungen in Holland gibt, nehmen Sie doch mal Kontakt dorthin auf. Vielleicht haben die Erfahrungen mit deutschen Kostenträgern?

Vielleicht kann Ihnen die Unabhängige Patientenberatung Deutschlands weiterhelfen?

Oder Sie finden ein holländisches Krankenhaus, die ein für Sie passendes Behandlungskonzept anbieten und werden dort in Holland während eines Urlaubs akut behandlungsbedürftig.

Ich denke, Sprachschwierigkeiten wird es nicht geben - eventuell im Grenzbereich suchen.

Sind nur so Tipps, vielleicht ist was brauchbares bei. Da ich selbst lange und immer wieder auf der Suche nach Fachleuten-/einrichtungen bin, weiß ich, wie zermürbend das ist.
Alles Gute

von
Danni

Zitiert von: glueck6266

Hallo glueck6266,

da Sie bereits seit 11 Jahren eine volle unbefristete Erwerbsminderungsrente beziehen und selber davon ausgehen, dass nach dem Klinikaufenthalt eine Arbeitsfähigkeit nicht wieder hergestellt sein wird, ist Ihre Krankenkasse der zuständige Kostenträger für eine Reha-Maßnahme. Ich würde Ihnen empfehlen, bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag auf eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation zu stellen. In diesem Antrag können Sie auch Ihre Wunschklinik mit angeben.

Dieser Antrag bei Ihrer KK wird mit einer 90%igen Sicherheit abgelehnt. Begründung wird sein, dass Sie aufgrund des Krankheitsbildes und der Dauer in die Akutklinik gehören. War bei mir genauso.

von
GroKo

Zitiert von: Danni

Zitiert von: Danni

Hallo glueck6266,

da Sie bereits seit 11 Jahren eine volle unbefristete Erwerbsminderungsrente beziehen und selber davon ausgehen, dass nach dem Klinikaufenthalt eine Arbeitsfähigkeit nicht wieder hergestellt sein wird, ist Ihre Krankenkasse der zuständige Kostenträger für eine Reha-Maßnahme. Ich würde Ihnen empfehlen, bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag auf eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation zu stellen. In diesem Antrag können Sie auch Ihre Wunschklinik mit angeben.

Dieser Antrag bei Ihrer KK wird mit einer 90%igen Sicherheit abgelehnt. Begründung wird sein, dass Sie aufgrund des Krankheitsbildes und der Dauer in die Akutklinik gehören. War bei mir genauso.


Am besten in die Geschlossene.

von
glueck6266

Zitiert von: vielleicht klappt es

Ich dächte, mal gelesen zu haben, dass gesetzliche Krankenkassen Kuren im Ausland mit finanzieren, z. B. in Polen. ...

Wenn es für Ihr Krankheitsbild gute Einrichtungen in Holland gibt, nehmen Sie doch mal Kontakt dorthin auf. Vielleicht haben die Erfahrungen mit deutschen Kostenträgern?...

Oder Sie finden ein holländisches Krankenhaus, die ein für Sie passendes Behandlungskonzept anbieten und werden dort in Holland während eines Urlaubs akut behandlungsbedürftig.

Sind nur so Tipps, vielleicht ist was brauchbares bei. Da ich selbst lange und immer wieder auf der Suche nach Fachleuten-/einrichtungen bin, weiß ich, wie zermürbend das ist.
Alles Gute

Vielen lieben Dank für die wirklich konstruktiven Gedanken, die Sie sich gemacht haben und das Mitgefühl.

Die unabh. Patientenberatung konnte mir bisher noch nicht helfen - ist aber bestimmt ein guter Tipp auch für andere Menschen. Diese Institution ist noch zu wenig bekannt.
Bin da noch weiter in Kontakt.

Mit "plötzlicher Erkrankung im Ausland" tue ich mich aus Gewissensgründen schwer.
Auch finanziell ist ein - auch nur 3 Tage Urlaub- seit Jahren nicht drin.

Aber der Kontakt mit holländischen Kliniken ist eine SUUUUUPER Idee. Warum bin ich da nicht längst selbst drauf gekommen? Meine super-motivierte Therapeutin ist doch sogar bei DEM TOP und international anerkannten Facharzt auf dem Gebiet kontinuierlich in Weiterbildung und Supervision. Wenn ich diese Frau nicht hätte, die schon seit Jahren nur die Hälfte der Sitzungen abrechnet und auch in der aktuellen Situation auf Unmengen an Honorar verzichtet, in dem sie mich selbst einschätzen lässt, was ich geben kann...- dann gäbe es mich längst nicht mehr.

Und was ich geben kann ist beschämend wenig, weil ich durch die Erkrankung auch seit Jahren zusätzlich ambulante Unterstützung zu Hause benötige, die zwar mittlerweile vom LWL voll finanziert wird, für die ich aber zuvor meine SÄMTLICHEN, in 20 Berufsjahren mühsam erarbeiteten Ersparnisse und privaten Altersvorsorge-Verträge auflösen musste. Dass NUR ALLEIN RIESTER unantastbar ist, hat einem vorher ja niemand gesagt. So bleibt nur die Mini-Rente.

Doch das sind Zustände, die mich zusätzlich belasten. Es fühlt sich an, als würden die Krankenkassen sich auf den Schultern solch überdurchschnittlich engagierter Menschen "ausruhen". Wenn man dann andererseits sieht, dass "Täter" (wenn man sie denn endlich verurteilen kann) mitunter ein Leben lang auf Kosten der Gesellschaft therapiert werden in forensischen Kliniken - (Ob diese das überhaupt wollen oder mitarbeiten ist ja völlig egal.) und die "Opfer", die motiviertesten Patienten überhaupt, nicht nur ein Leben lang darunter leiden sondern sogar noch um jede einzelne Stunde Therapie kämpfen, rechtfertigen und fast schon schämen müssen..., dann sagt das doch schon alles.
Das hier ist kein Ort, um dieses Problem zu klären oder zu debattieren -
aber um so mehr "DAAAAANKE" für jedes Mitgefühl und jeden, der/die sich Gedanken macht

von
glueck6266

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: Danni

[quote=2]
Dieser Antrag bei Ihrer KK wird mit einer 90%igen Sicherheit abgelehnt. Begründung wird sein, dass Sie aufgrund des Krankheitsbildes und der Dauer in die Akutklinik gehören. War bei mir genauso.


Am besten in die Geschlossene.

Kennt jemand eine Möglichkeit, wie man solche Forumsteilnehmer melden bzw. sperren lassen kann? Im Interesse ALLER.

von
Herz1952

glueck6266,

Vorab: Sie brauchen auf diese Nachricht nicht antworten. Sie soll nur für eine Überlegung Ihrerseits sein.

Werden Sie auch medikamentös behandelt?

Manchmal nützt eine sogenannte Verhaltenstherapie wenig, bzw. es kann sogar zu Verschlechterungen kommen. Mir hat mal ein Arzt erklärt, dass es mindestens 70 Botenstoffe im Gehirn gibt, aber die genauen Zusammenhänge sind nach wie vor unbekannt. Oft verbessert auch eine medikamentöse Therapie in Verbindung mit Psychotherapie die Situation.

Es ist zwar kein Trost oder nur eine sehr geringer, dass auch oder gerade erfolgreiche und intelligente Menschen unter psychischen Störungen leiden.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Bewältigung dieser heimtückischen Krankheit.

Herz1952

von
Herz1952

GroKo,

ich kann einiges an Spaß und Neckereien ertragen. Aber zu solchen Themen bitte ich Dich ernsthaft, keine Kommentare mehr abzugeben. Danke.

Herz1952

von
vielleicht klappt es

Was mir noch eingefallen ist... kennen Sie "Das persönliche Budget"?

Für Sie als EM-Rentner geht es um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Möglichmachung von Therapien.

Es sind bestimmte finanzielle Voraussetzungen (man muss wenig genug haben) zu erfüllen, um das Persönliche Budget in Anspruch nehmen zu können.

Ansprechpartner wäre hier Ihre Krankenkasse, da im Spezielle der Zuständige für das Thema Persönliches Budget.
Oder Sie wenden sich an Ihre zuständige städtische Stelle.

Googlen Sie mal, es gibt die entsprechenden offiziellen Seiten, hier geben Sie Ihre PLZ ein und die passende Stelle wird angezeigt.