Reha nicht antreten Krankengeld

von
Sabine Frei

Guten Tag,

Ich hoffe sehr man kann mir hier helfen!

Ich bin seid ca 1Jahr krankgeschrieben, ich wurde von der Krankenkasse aufgefordert eine Reha zumachen. Der Antrag wurde bereits vor mehren Monaten gestellt, mittlerweile fühle ich mich Gesundheitlich gut so das ich wieder bei meinem Arbeitgeber einsteigen möchte.

Mein frage Würde die Krankenkasse das Krankengeld rückwirkend zurück fordern, wenn ich statt der Reha wieder arbeiten würde?

Ich habe eine Schwerbehinderung gesetzlich habe ich Anspruch auf eine Wiedereingliederung! Oder wäre das nicht möglich, da ich die reha nicht angetreten habe?

Oder müsste ich mich gesundschreiben lassen damit mein Krankengeld nicht rückwirkend gefordert wird?

Falls ich nun doch die Reha antreten muss, beim Antrag hatte ich geschrieben das ich eine Ambulante Reha machen möchte! oder können die mir sagen das ich stationäre reha machen soll obwohl ich eine ambulante wollte? Wielange dauert eine ambulante Reha ?

Die letzte frage Ich bin Krankgeschrieben wegen Depressionen beim Antrag habe ich auch angegeben das ich gesundheitlich noch andere Probleme habe. Jetzt hat mir die LVA auch andere schreiben zugeschickt bezüglich meinen anderen Krankheiten, die von den anderen Ärzten ausgefühlt werden müssen doch die haben mir erst in 3 monaten einen termin gegeben

Was mach ich den jetzt, mein Antrag war wegen Depressionen? Bekomme ich probleme wenn die anderen Ärzte es erst in 3Moanten ausfüllen können bzw um mich erstmal zu begutachten bevor sie es ausfüllen?

Ich weiss das sind etwas viele fragen ich hoffe dennoch man kann mir die ganzen fragen beantworten bin sehr verzweifelt wäre ihnen allen sehr sehr dankbar

von
Schade

Ja, das sind viele Fragen.

Was die Krankenkasse vielleicht unternimmt und was nicht, kann Ihnen die DRV nicht sagen, da müssen Sie schon Ihre Kasse befragen.

Wenn Sie am Montag wieder arbeiten gehen, wird höchstwahrscheinlich die Krankenkasse zufrieden sein, die DRV sowieso.
Was meint Ihr Arzt dazu?
Ob eine Wiedereingliederung nötig ist, oder ob Sie sofort wieder voll einsteigen können, weiß auch keiner im forum, auch da sind die Ärzte gefragt.
Auch ob ambulöant oder stationär (oder gar keine Reha), kann niemand hier beurteien.

Dass ein Rehaantrag schon Monate läuft, jetzt (so langsam) Arztberichte angefordert werden und Ärzte das erst in 3 Monaten beantworten können, will ich nicht kommentieren. Kann sein, dass bislang alles nicht so eilig war und jetzt in Hinblick auf die Aussteuerung die Zeit knapp wird????

von
Sabine Frei

Guten Tag,

Ich habe gehofft man kann mir hier wirklich Helfen und mir meine fragen beantworten!

Ich find es wirklich schade statt mir einfach auf meine fragen eine Antwort zugeben, mir vorwürfe zumachen zeit wird knapp etc.. mir geht es schon schlecht genug weil ich keine antworten auf meine fragen habe ich hoffe dennoch mir kann jemand auf meine fragen auch anworten geben danke

von
Franz F

Ihre Krankenkasse kann ihnen rückwirkend sicher keine Zahlungen rückforden. Nur wenn
Sie jetzt die Reha nicht antreten kann sie weitere Krankengeldzahlungen verweigern
(Mitwirkungspflicht).
Ich denke man kann mit der DRV reden falls sie
mit der vorgeschlagenen Reha nicht einverstanden sind. Falls sie sich nicht wirklich
fit fühlen würde ich an ihrer Stelle eine stationäre Reha antreten. Was spricht dagegen?
Eine Reha wegen psych. Problemen dauert im Schnitt 6 wochen. Eine wegen körperl problemen 3 Wochen.
Eine Eingliederung können sie auf jeden Fall
beantragen.
Und was die Ärzte betrifft, die können die Formulare auch ohne Termin ausfüllen wenn sie
die Krankenakte haben.
Überlegen sie sich das nochmal mit der Reha,
es bringt meist etwas!
Ich wünsche ihnen alles Gute!

von
sanne

Zitiert von: Sabine Frei

Guten Tag,

Ich habe gehofft man kann mir hier wirklich Helfen und mir meine fragen beantworten!

Ich find es wirklich schade statt mir einfach auf meine fragen eine Antwort zugeben, mir vorwürfe zumachen zeit wird knapp etc.. mir geht es schon schlecht genug weil ich keine antworten auf meine fragen habe ich hoffe dennoch mir kann jemand auf meine fragen auch anworten geben danke

- wie fordernd manche Depressive sein können, der User Schade hat gut geantwortet!

von
Otto N.

Zitiert von: Sabine Frei

Guten Tag,

Ich habe gehofft man kann mir hier wirklich Helfen und mir meine fragen beantworten!

Ich find es wirklich schade statt mir einfach auf meine fragen eine Antwort zugeben, mir vorwürfe zumachen zeit wird knapp etc.. mir geht es schon schlecht genug weil ich keine antworten auf meine fragen habe ich hoffe dennoch mir kann jemand auf meine fragen auch anworten geben danke

Der User @Schade hat sachlich völlig korrekt geantwortet!

von Experte/in Experten-Antwort

Fordert die Krankenkasse Sie auf, einen Antrag auf medizinische Rehabilitation zu stellen, dann sind Sie in Ihren Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt. Der Nichtantritt der (bewilligten) Reha- Maßnahme wäre dann unbedingt mit Ihrer Krankenkasse abzusprechen, denn dann wäre die Einstellung der Krankengeldzahlung rechtens (§51(3) SGB V). Eine rückwirkende Erstattungsforderung der Krankenkasse kommt nur im Falle einer eventuellen Verrentung nach erfolgloser Rehabilitation in Frage. Diese Erstattungsforderung wäre dann aber an die Rentenversicherung gerichtet.
Die Art der Rehabilitation (stationär oder ambulant) kann ja von Ihnen im Antrag gewählt werden. Ist es aus medizinischen Gründen erforderlich, dass die Maßnahme stationär durchzuführen ist, dann kann ggf. Ihrem Wunsch auf ambulante Rehabilitation nicht entsprochen werden. Sie könnten jedoch immer den Rechtsbehelf Widerspruch nutzen um darüber zur beantragten Leistung zu gelangen.
Bezüglich der gemachten Angaben zu Ihren Erkrankungen: Die Rentenversicherung versucht sich ein umfassendes Bild über diese zu verschaffen um danach über die geeigneten Maßnahmen entscheiden zu können. Sollte es durch den Zeitmangel der Ärzte zu Verzögerungen kommen, kann das Ihnen nicht zur Last gelegt werden. Wichtig ist, dass Sie die Unterlagen zu den behandelnden Ärzten senden.
Versuchen Sie in der Reha- Maßnahme eine Chance zu sehen, stellen Sie sich positiv dazu ein, wirken Sie entsprechend mit und dann haben Sie auch nichts zu befürchten. Bei allen Fragen können Sie sich an Ihre Krankenkasse und die Sachbearbeitung der Rentenversicherung wenden.

von
Klartext

Da hat jemand 1 Jahr gepennt , erwartet jetzt schnelle Antworten/Lösungen und wird hier noch frech...
Unglaublich !